Archive for November, 2009

Es gibt sie noch, die A-Mitarbeiter – zumindest in Düsseldorf

Posted on the November 26th, 2009 under Allgemein,Erlebnisse und Impressionen by

pizza-hut_logo_galleryMit meinem Kollegen bin ich in Düsseldorf, und weil wir für unseren Termin noch etwas Zeit haben, sitzen wir im „Pizza Hut“ im Düsseldorfer Hauptbahnhof zwischen Gleis 10 und 11. Da staunten wir nicht schlecht: Der junge Herr, der uns bediente, war die Freundlichkeit selbst. Die Speisekarte hat er uns auf der richtigen Seite aufgeschlagen, er hat Empfehlungen ausgesprochen, er reagierte auf Blickkontakt. Freundlich, fröhlich, hilfsbereit …

Und jetzt kommt der Höhepunkt: Da der junge Mann sieht, dass wir unsere Unterlagen ausgebreitet haben, um uns auf unseren Termin vorzubereiten, sagt er: „Sie sind zwar nur zu zweit, aber möglicherweise hätten Sie gerne etwas mehr Platz. Dann räume ich doch schon mal ab und ich schiebe Ihnen noch einen zweiten Tisch dazu.“

Vorher waren wir nur erstaunt, jetzt sind wir sprachlos. Ein blitzeblank sauberes Lokal, in dem die Mitarbeiter mit einem Lächeln unterwegs sind. Wow! Es gibt sie noch, die A-Mitarbeiter, und das in genau der Stadt, in der damals das Buch „Servicewüste Deutschland“ erschienen ist.

N24 in Köln: Bruder Paulus

Posted on the November 25th, 2009 under Erlebnisse und Impressionen by

Dieser Tage war ich zu Gast bei Bruder „Paulus“ Terwitte. Bruder Paulus ist ein Kapuzinerpater, der mit einer leibhaftigen Mönchskutte herumläuft und bei N24 die Sendung „Ethik – um Gottes willen“ moderiert. Eine knappe halbe Stunde haben wir darüber gesprochen, wie sich Werte in dieser Gesellschaft verändern. Früher war ein Handschlag alles, was notwendig war, um einen Vertrag zu besiegeln. Heute braucht es dicke Vertragswerke, und trotzdem heißt das noch lange nicht, dass wir Übereinstimmung erzielt haben. Stephen Covey nennt das eine Vertrauensdividende, die man immer dann kassiert, wenn sich Partner „vertrauen“ und sich nicht gegenseitig kontrollieren müssen. Er nennt dies eine „Vertrauenssteuer“, wenn man Werteorientierung nicht lebt und deswegen Kontrollmechanismen einbauen muss.

Vor gut einem Jahr hat die Krise begonnen. Aus einer Immobilienkrise wurde eine Bankenkrise. Daraus wurde eine Finanzkrise und letztlich eine Wirtschaftskrise. Wenn wir die Verschuldung nicht in den Griff bekommen, wird daraus eine Währungskrise (Schon 2x ist in diesem Land die Währung verfallen und wer sagt, dass das nicht ein drittes Mal passiert?) und irgendwann könnte daraus auch eine Staatskrise werden. Einige Länder in Europa sind ja bereits so gut wie bankrott (z. B. Irland, Island, Spanien usw.)

Zuerst verlieren wir unsere Werte, dann verlieren wir unseren Wohlstand, und dieser Prozess ist im Moment in vollem Gang.

Mein persönlichstes Buch “Die Personalfalle”

Posted on the November 19th, 2009 under Allgemein,Erlebnisse und Impressionen,Videos by

Heute Nacht war es soweit: Ich habe mein Buchmanuskript „Die Personalfalle” abgegeben. Das Buch wird im Frühjahr beim renommierten Campus-Verlag erscheinen. Es ist mein persönlichstes Buch, das ich geschrieben habe. Es ist ein Buch, das nicht nur vordergründige Fragen beantwortet, sondern grundsätzliche Themen aufgreift:

  • Wieso kommt es, dass 160.000 gut ausgebildete Leute jedes Jahr Deutschland verlassen und dafür einige hunderttausend Menschen einwandern, die zu einem großen Teil Hartz-IV-Empfänger sind?
  • Wieso kommt es, dass wir trotz hoher Arbeitslosigkeit einen Fachkräftemangel haben?
  • Wieso kommt es, dass wir trotz hoher Arbeitslosigkeit für gute Mitarbeiter immer mehr Geld ausgeben? Dass diese Talente schon beinahe bezahlt werden wie im Sport?


  • Die Krise bleibt uns auch noch in Jahr 2010 erhalten. Insofern hoffe ich, einer interessierten Öffentlichkeit etwas zu den Hintergründen sagen zu können.

    Deutschlands pfiffigste Sekretärinnen

    Posted on the November 17th, 2009 under Allgemein,Consulting,Interessantes aus aller Welt by

    Quelle-Sekretärinnen

    Hat man erst einmal A-, B- und C-Mitarbeiterverhalten verstanden, dann passiert doch jeden Tag etwas Neues und Spannendes. Fünf Quelle-Chefsekretärinnen lassen sich auf großen Plakaten abbilden. Motto: „Sekretärinnen suchen neuen Chef.“ Wer zum Beispiel am Nürnberger Hauptbahnhof vorbei kommt, sieht dieses Plakat.

    („Für den Hauptbahnhof haben wir uns entschieden, weil der stark frequentiert ist.“)

    Warum ich überhaupt über Deutschlands pfiffigste Sekretärinnen schreibe? Diese Aktion löst natürlich jede Menge Resonanz aus. Und auch hier, wie immer im Leben gibt es wieder A, B und C.

     

    Hier die Meinung eines C-Mitarbeiters:

    Ich komme auch aus der Gegend und habe leider vorher nicht bei Quelle gearbeitet. Ich suche auch einen Job als Sekretärin. Mich stellt keiner ein. Ich finde das absolut ungerecht, dass sich hier so viele melden, bei diesen Frauen. Sie sind doch auch nicht besser. Wenn unsereins in einem Kleinbetrieb betriebsbedingt gehen muss, schert sich keine S… drum. Quelle – ich kann es echt nicht mehr hören.

    Hier die Meinung eines B-Mitarbeiters:

    Naja, diese Möglichkeit haben nicht alle, denn nicht alle haben so viel verdient, dass sie sich so eine Aktion leisten können … (Aktion kostete 500,- €, geteilt durch die fünf Frauen hat also jede 100,- € bezahlt.)

    Hier die Meinung eines A-Mitarbeiters:

    Diese fünf Frauen zeigen, was vielen Arbeitnehmern und Arbeitslosen im Deutschen Vollkasko-Staat fehlt, nämlich Eigenverantwortung und Initiative. Anstatt zu warten bis Vater Staat und Mütterchen ARGE einen neuen Job frei Haus liefern, werden sie selbst tätig. Solche Leute werden in Krisenzeiten immer gebraucht.

    Halteprämie für Küchenhilfe

    Posted on the November 17th, 2009 under Allgemein,Consulting,Interessantes aus aller Welt by

    Dieser Tage hat mich eine Redakteurin des NDR angerufen und gefragt, ob ich denn schon in der Zeitung gelesen hätte, dass AIG (American International Group), einer der größten Versicherer weltweit, einer Küchenhilfe 7.700 US-Dollar als Halteprämie bezahlt hat. Die Redakteurin war darüber ziemlich entsetzt und wollte einen Kommentar.

    Nun, wer sich mit A-, B- und C-Mitarbeitern beschäftigt hat, sieht das aus einer anderen Perspektive. Wenn das die Küchenhilfe ist, die alle Maschinen kennt, die positiv, optimistisch und Mut machend unterwegs ist, die auch Ruheständler aktivieren kann, weil sie zu denen beste Beziehungen unterhält, die die Sonderwünsche ihrer Kunden kennt – wenn das alles auf diese Person zutreffen sollte, dann sind 650 Dollar im Monat gut investiertes Geld. Lesson learned: Egal, was ein A-Mitarbeiter bekommt, er ist nie überbezahlt.

    NRW-TV – Mein Tipp: Mal reinschauen

    Posted on the November 17th, 2009 under Allgemein by

    Dieser Tage war ich bei NRW-TV in Düsseldorf – ein bekannter Regionalfernsehsender.

    Unter einem Fernsehsender stellt man sich gemeinhin etwas anderes vor. Im Hafen von Düsseldorf, bei einem alten Backsteinbau um die Ecke, hinter einem Gartenzaun, stehen ein paar Baucontainer. Beherrscht wird das Ganze von einer großen Satellitenschüssel. Das einzige, das hier einen Fernsehsender vermuten lässt. Mein kleines Briefcase muss ich in die Hand nehmen, damit die Räder des Gepäckstückes nicht blockieren.
    Allerdings: Erst einmal im Studio angekommen, macht das Ganze schon ein ganz respektables Bild und während der 45-minütigen Sendung entfaltet der Moderator Jan-Philipp Müller seine ganzen Qualitäten. Er ist spontan, witzig, hightech-mäßig spielt er Filmchen ein und chattet mit Zuschauern. Die 45 Minuten vergehen wie im Flug, und am Ende bleibt der Eindruck: Hier ist ein Sender, der wenig Geld hat, aber die Zuschauer lieben die Sendung, weil sie authentisch und direkt ist.

    Mein Tipp: Wer NRW-TV empfangen kann und zwischen 19:00 und 19:45 Uhr mal die Zeit reinzuschauen. Sehenswert.

    “Wir nehmen jeden, der zwei Hände hat”

    Posted on the November 16th, 2009 under Allgemein,Consulting,Fortbildung by

    „I´m convinced that 90 % of failures in life are character failures, not ability failures.“ (Stephen Covey)

    Noch vor einigen Jahren vertrat ich bei dem Thema „Personalauswahl“ mehr oder weniger folgende Meinung: „Es genügt vollkommen, wenn ein Mitarbeiter zwei Hände hat und einigermaßen geradeaus laufen kann!“

    Durch mehrere einschneidende Erfahrungen im betrieblichen Alltag meiner Unternehmensgruppe hat sich meine Einstellung zu diesem Thema jedoch dramatisch gewandelt. Es gibt dazu Geschichten ohne Ende, die jeden Tag um weitere Geschichten ergänzt werden. Mittlerweile unterscheide ich zwischen A-, B- und C-Mitarbeitern und weiß, dass A-Mitarbeiter die Firma voranbringen, während B- und C-Mitarbeiter das Unternehmen langfristig in den Ruin führen.

    Wie unterscheidet man A-, B- und C-Mitarbeiter?

    Immer wieder wird mir die Frage gestellt, wie man denn den A-Mitarbeiter erkennen kann, wenn er so wichtig für den Unternehmenserfolg ist. Im Kern ist es ganz einfach: „Der A zieht den Karren; der B läuft nebenher; der C sitzt oben drauf und lässt sich ziehen!“ Diesen Satz zitiere ich auf jedem meiner Seminare und in jedem meiner Vorträge, einfach weil er wunderbar anschaulich und einprägsam ist.

    Um Ihnen die Möglichkeit zu bieten, differenzierter zwischen A-, B- und C-Mitarbeitern zu unterscheiden, können Sie sich gerne von unserer Homepage www.tempus.de eine kostenlose Übersicht herunterladen.

    Was ist schlimmer: „nicht können“ oder „nicht wollen“?

    Eine der entscheidenden Fragen, die Sie sich im Umgang mit leistungsschwachen Mitarbeitern stellen sollten ist, ob der Mitarbeiter nicht mehr leisten kann oder ob er nicht mehr leisten will! Schon Aristoteles sagte: „Das Geheimnis des Könnens liegt im Wollen!“ Im Volksmund heißt es treffend: „Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg!“

    Fazit

    Nehmen Sie nicht jeden, der zwei Hände hat! Seien Sie wesentlich anspruchsvoller bei der Auswahl Ihrer Mitarbeiter! In einem späteren Blog-Beitrag werde ich Ihnen den 9-stufigen Einstellungsprozess zeigen.

    Knoblauchs Welt entdecken: Die besten Hotels der Welt

    Posted on the November 1st, 2009 under Erlebnisse und Impressionen,Interessantes aus aller Welt,Videos by

    Vor einiger Zeit habe ich mir einen Traum erfüllt: Ich wollte schon immer mal die drei besten Hotels der Welt besuchen! Vor zwei Jahren hatte ich schon mal versucht, doch das Mittagsessen war für zwei Jahre ausgebucht, die Tea Time für drei Wochen! Dieses Jahr habe ich diese Hotels besuchen können. Selbst die Schrauben sind vergoldet! Und wie steht es um den Service? Wie arbeiten die Mitarbeiter dort? Ich habe erstaunliche Dinge erlebt!

    Schauen Sie selbst: Knoblauchs Welt entdecken: Die drei besten Hotels der Welt

    Entdecken Sie meine Welt: Das Geheimnis von Dubai

    Posted on the November 1st, 2009 under Allgemein,Erlebnisse und Impressionen,Interessantes aus aller Welt,Videos by

    Video ansehen: Knoblauchs Welt entdecken: Dubai: Erfolgreich durch A-Mitarbeiter

    Herzlich Willkommen in meiner Welt! Einmal im Monat lasse ich Sie mit einem Video an meiner Welt teilhaben. Wir haben diese Reihe “Knoblauchs Welt entdecken” genannt. Im Juni diesen Jahres habe ich aus Dubai berichtet. Warum ist die Dubai so erfolgreich? Wie wurde in 40 Jahren aus einem unbekannten “Dorf” im Sand ein Ort, in dem heute der größte Yachthafen der Welt, das höchste Hotel, der größte Vergnügungspark und viele weitere Superlativen der Welt sind. Das Geheimnis: Dubai hat 86% Gastarbeiter: Die besten Menschen der Welt wurden hierher geholt! Die besten Menschen aus den unterschiedlichsten Disziplinen durften hier Ihre Träume verwirklichen. Dubai ist ein excellentes Beispiel, dass nur A-Mitarbeiter den Erfolg garantieren.

    Video ansehen: Knoblauchs Welt entdecken: Dubai: Erfolgreich durch A-Mitarbeiter