Archive for Dezember, 2009

Wer klare Ziele hat, ist klar im Vorteil – 2010 steht vor der Tür

Posted on the Dezember 31st, 2009 under Allgemein,Erlebnisse und Impressionen,Interessantes aus aller Welt by

In meiner Weihnachtsvorlesung geht es auch um das Thema „persönliche und unternehmerische Planung”. Die meisten der Studenten können damit allerdings nicht sehr viel anfangen. Getreu dem Motto: „Der Weg ist das Ziel!” wollen sie jetzt einfach mal das Studium hinter sich bringen, und dann wird man schon weiter sehen. Ganz anders einer der anwesenden Erstsemester. Er kann seine Ziele klar benennen. Sein Haus am Redondo-Beach in Los Angeles, seine zwei Sportwagen usw. hat er auf einem großen Poster an der Wand seiner Studentenbude. Bevor er abends einschläft, schaut er sich dieses Bild noch einmal an, und wenn er morgens aufwacht, dann hat er dieses Bild als erstes im Blick. Wie zum Beweis nimmt er sein Apple iphone aus der Tasche, schaltet es an, und auf dem Startbild erscheint eine amerikanische Greencard, seine Eintrittskarte. 

blog_2009_12_31_-ziele-apple-iphone Um diese Eintrittskarte kämpft er derzeit.In der Pause spricht er mich an: Seine einzige Sorge: Was ist, wenn ich 49 Jahre alt bin und das alles erreicht habe? Wir reden auch darüber, dass diese tollen materiellen Ziele ihm irgendwie keine letzte Befriedigung schaffen. Und wir reden auch darüber, dass dieses Loch in seiner Seele nicht mit materiellen Gütern zu füllen ist. Gott, der jedem von uns das Leben schenkt, hat nicht nur eine Sehnsucht nach Villen und schnellen Autos in uns hineingelegt – und plötzlich reden wir über Weihnachten und was es heißt, Gott in sein Leben einzuladen. Es gibt letzte Fragen, die nicht mit Euros zu beantworten sind, dazu braucht es sinnstiftende Antworten. Die sind in der Bibel und bei Jesus Christus zu finden.

Trotz allem ist diese Zielorientierung beeindruckend. Viele global bekannte Persönlichkeiten haben in jungen Jahren ihre Ziele geklärt. Ob Margret Thatcher oder Helmut Kohl, sie wussten alle als Jugendliche schon, dass sie eines Tages ein Land regieren. Vor einigen Wochen wurde Dr. Kristina Köhler als Bundesfamilienministerin vereidigt. Zufall? Nicht wirklich! Mit 14 Jahren ist sie in die Partei eingetreten. Warum gerade mit 14? Nun, weil man eben nicht früher eintreten kann. Wenige Tage danach fand die erste Sitzung ihres Ortsverbandes statt. Es ging um anspruchsvolle, fachliche Fragen, denen sie nicht folgen konnte. Sie hat die Zeit genutzt, die Namen aller diensttuenden Minister in Bonn auswendig zu lernen und hat am Ende der Versammlung darum gebeten, auswendig aufsagen zu dürfen.

Jetzt – 18 Jahre später – ist sie die jüngste Ministerin in Deutschland. Natürlich gibt es Hunderte, die in den Startlöchern sitzen und gerne Bundesminister wären. Wenn jemand mit 14 Jahren klar weiß, dass er Berufspolitiker werden will, dann ist dies beeindruckend. Wenn er dann noch das richtige Networking betreibt und seit Jahren mit Bundeskanzlerin Angela Merkel Kontakt hält, dann sind das richtige Meilensteine auf so einem Weg.

Vor einigen Tagen war ich mit einer Runde mittelständischer Unternehmer zusammen. Ich habe jeden einzelnen gefragt: Wie klar hast du deine Ziele für 2010? Die meisten antworteten: 60-80 Prozent. Reicht das? Ich meine nicht!

Darf ich Sie an Ihre Neujahrsvorsätze erinnern?

Posted on the Dezember 29th, 2009 under Produkte by

Noch wenige Stunden, und das Thema „Neujahrsvorsätze” wird uns alle beschäftigen. Ich biete Ihnen heute einen ganz besonderen Service an: Gehen Sie auf www.neujahrsvorsaetze.de und Sie haben die Chance, dort einzutragen, was im neuen Jahr anders werden soll.Der Clou: Alle 14 Tage erhalten Sie eine kleine Erinnerung. Freundlich, charmant und mit einem Augenzwinkern erinnern wir Sie an das, was sonst so leicht verloren geht: Ihre Vorsätze, die Sie ja doch ein Jahr nicht nur begleiten, sondern prägen und verändern sollen.

Heute feiern wir Weihnachten …

Posted on the Dezember 24th, 2009 under Allgemein,Erlebnisse und Impressionen by

Letztes Jahr an Heilig Abend habe ich ein Mail an unsere Kunden verschickt. Ich sagte: „Wenn Sie nicht wissen, was Weihnachten ist und keine Bibel haben, um in Lukas 2, 1-20 die Weihnachtsgeschichte nachzulesen, dann schicke ich Ihnen eine.” Innerhalb weniger Stunden waren Bestellungen für 1.400 Bibeln eingegangen.

Dieses Jahr gebe ich wenigstens einen Link, wo Sie die Weihnachtsgeschichte finden, nämlich hier: http://www.bibleserver.com/index.php (Im Feld “Bibelstelle” bitte den Suchbegriff “Lukas 2″ eingeben).

Weihnachten ist für mich deshalb ein wichtiges Fest, weil wir die Geburt von Jesus Christus feiern. Weihnachten gibt uns die Chance, uns auf die Grundlage unseres Lebens zu besinnen.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Weihnachtsfest im Frieden Gottes und ein bewahrtes, gesegnetes Jahr 2010!

Rausschmiss wegen einer Maultasche oder eines Fischbrötchens?

Posted on the Dezember 22nd, 2009 under Allgemein,Interessantes aus aller Welt by

Jeder kennt die Beispiele. Kündigung wegen Bagatelldelikten. Da ist der 58-jährige Gabelstaplerfahrer, der aus einem zu Bruch gegangenen Karton eine Milchschnitte gegessen hat, die im Supermarkt 26 Cent kostet. Da ist die 58-jährige Konstanzer Altenpflegerin, die 6 Maultaschen mitnehmen wollte, die eigentlich für die Mülltonne bestimmt waren. Da ist die Sekretärin, die eine Frikadelle und zwei halbe Brötchen verspeist und trotz 34-jähriger Betriebszugehörigkeit gekündigt wird. Da ist die Küchenhilfe, die wegen drei nicht mehr verkäuflichen Fischbrötchen davon gejagt wird. Da ist der vermutete Diebstahl eines 500-Gramm-Brotes, verursacht durch einen Teigmacher nach 31 Jahren Betriebszugehörigkeit. Da geht es um zwei Leergutbons im Wert von 31 Euro, die der Kassiererin Barbara E. in einer Kaise-Filiale zum Verhängnis werden. Und da ist der Oberhausener Industriearbeiter, der sein privates Handy an der Firmensteckdose auflädt und wegen einem Schaden von 0,014 Cent gekündigt wird.Die Öffentlichkeit ist erschüttert, die Gewerkschaft ist empört. Was ist in Deutschland los, dass wegen solcher Lappalien langjährige Mitarbeiter gekündigt werden? Es ist von sozialer Kälte die Rede und von einer Verrohung der Gesellschaft.

Ich sage Ihnen, der Grund liegt woanders. Wenn Sie in diese Fälle tiefer reinleuchten, dann stellt sich das Thema etwas anders dar. Immer mehr Firmenchefs wissen um die Dramatik von A, B und C. Sie kennen den berühmten Satz von Jack Welch: „Selbst wenn ein C-Mitarbeiter umsonst arbeiten würde, er wäre zu teuer!”

Ganz offensichtlich handelt es sich hier um Mitarbeiter, von denen man sich schon lange trennen will. Aufgrund langjähriger Zugehörigkeit ist dies jedoch sehr, sehr teuer beziehungsweise aufgrund von Schwerbehinderung gar unmöglich.

Warum ich das behaupte? Schließlich haben sich an dem süßen Snack viele Mitarbeiter gütlich getan, aber nur einen hat es getroffen. Oder: Was macht eine Firma mit einem Gabelstaplerfahrer, der nach einem Bandscheibenvorfall extrem viele Fehltage hat, sich nur noch mit starken Medikamenten über Wasser hält und laut ärztlichem Attest noch maximal 5 kg heben kann. Offensichtlich hat die Firma für diesen Mitarbeiter keine „Verwendung” mehr.

In der jetzigen Krise stehen Unternehmen in einem massiven Überlebenskampf. Trennungen sind in Deutschland faktisch nicht möglich. Wenn sich jetzt eine Gelegenheit bietet – und wenn es nur um 0,014 Cent geht – dann ist dies ein willkommener Anlass, der sich so wahrscheinlich nie mehr bieten wird.

Wenn dann ein Chef hinterher um Entschuldigung bittet, seine Reaktion als überzogen bezeichnet, die Kündigung selbst aber nicht zurück nimmt, dann zeigt dies genau den Punkt. Die Öffentlichkeit soll beschwichtigt werden, die Trennung aber bleibt, denn diese Chance kommt so schnell nicht wieder.

Dass man kleinste Verfehlungen zum Anlass für einen Rauswurf nimmt, ist natürlich ein Verstoß gegen Ethik und Moral. Mit der Erkenntnis von A, B und C gibt es allerdings neue Spielregeln am Markt. Mitarbeiter müssen verstehen, dass es nicht um Fischbrötchen oder einzelne Maultaschen geht, sondern dass es um ihre Leistung und Motivation insgesamt geht. Wenn diese nicht mehr passt, dann muss ein Bagatelldelikt herhalten um die Kündigung zu rechtfertigen. Die Diskussion um Obergrenzen führt deshalb auch nicht weiter. Es geht nicht um einen bestimmten Geldbetrag, es geht darum, einen Anlass zu finden, wie man sich von demotivierten Mitarbeitern trennt.

Gewinnspiel: Weihnachtsmann Casting

Posted on the Dezember 18th, 2009 under Allgemein by

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Seit 10 Tagen ist unsere Personaltoolbox auf dem Markt

Posted on the Dezember 17th, 2009 under Produkte by

Seit 10 Tagen haben wir unsere Personal-Toolbox auf dem Markt. Es geht dabei darum, die Trefferquote bei Einstellungen von 30 Prozent auf 80 Prozent zu erhöhen. Trotz Krise und wachsenden Arbeitslosenzahlen scheint dies ein Riesenthema zu sein, denn 150 Kisten sind bereits über den Ladentisch gegangen. Und das Interesse hält unvermindert an. Falls Sie das Thema interessiert, wir haben eine ungewöhnlich umfassende Information mit insgesamt drei Videos. (www.abc-personalbox.de/angebot)

abc-personalkiste

Unternehmer, die sich gegenseitig fit machen

Posted on the Dezember 15th, 2009 under Erlebnisse und Impressionen,Fortbildung by

Gestern Abend war es wieder so weit: Die 20 wichtigsten Unternehmer der Region kamen zusammen. Das Motto: Austausch und gegenseitig voneinander lernen. So z. B. haben wir gestern Abend erfahren, warum Kurzarbeit nicht immer die Lösung ist. Wenn aber schon Kurzarbeit, welche Möglichkeiten gibt es dann, diese optimal zu nutzen? Ein Teilnehmer konnte dieses Jahr nur deshalb erfolgreich abschließen, weil er innerhalb dieses Unternehmerkreises Anfang des Jahres einen großen Kunden gewonnen hatte. Der anwesende Oberbürgermeister hat nebenher gleich seine Hochrechnung für die Gewerbesteuereinnahmen für 2010 gemacht, und der Wirtschaftsbeauftragte der Stadt konnte aufzeigen, wo im Moment preiswerte Lagerflächen zur Verfügung stehen.Zum Hintergrund: Vor etwa 10 Jahren habe ich zusammen mit dem Bürgermeister diesen Unternehmerkreis gegründet. Heute sind diese Treffen aus unserer Kleinstadt Giengen (20.000 Einwohner) nicht mehr wegzudenken. Die Treffen sind zweimal im Jahr, finden reihum statt und sind jedes Mal sehr spannend.

Was tun, wenn Ihr Bürgermeister nicht mitmacht? Dann lade ich Sie herzlich in meinen Sprinter-Club ein. Sprinter-Club heißt: 10 Unternehmer treffen sich viermal im Jahr für jeweils eineinhalb Tage und lösen gegenseitig ihre Probleme. In anderen Worten: Sie arbeiten gemeinsam an ihrer unternehmerischen Fitness. (www.sprinter-club.de)

HSH-Nordbank – Abfindungen und Bleibeprämien am gleichen Tag

Posted on the Dezember 10th, 2009 under Allgemein,Consulting by

Bis vor einem halben Jahr wusste ich nicht, wer die HSH Nordbank ist. Die Bank machte in 2008 einen Verlust von 2,8 Mrd. Euro und musste dann mit einem 13-Milliarden-Paket der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein gerettet werden. Ministerpräsident Carstensen bezeichnete die Bank als ein Tollhaus. Er ist geradezu wütend. Wie kann man in ein und derselben Bank an einem Tag manchen Menschen 30.000,– Euro Halteprämie anbieten und gleichzeitig hunderten Leuten den blauen Brief überreichen? Das alles verbunden mit dem kurzen Hinweis: Über Abfindungen wird sich unsere Personalabteilung mit Ihnen verständigen.

Hätte er mich gefragt, ich hätte es ihm erklären können. Jede Firma braucht einige wenige Mitarbeiter, die unersetzlich sind und den Betrieb am Laufen halten. Wenn in der Krise zu viele Mitarbeiter an Bord sind, dann wird sehr schnell deutlich, wer die Mitarbeiter sind, die nicht nur entbehrlich, sondern geradezu belastend sind. Ich meine, solche Mitarbeiter, die die Krise nutzen, um schlecht über die Firma zu reden, die möglicherweise auch schon in guten Zeiten Kunden verärgert haben, aber jetzt in der Krise erst recht schlecht über die Firma reden und schlechte Stimmung verbreiten.

Möglicherweise müsste der Ministerpräsident sogar dankbar sein, dass er einen Vorstand hat, der solche Dinge erkennt und – obwohl nicht sehr öffentlichkeitswirksam – sogar umsetzt.

Jede 6. Führungskraft praktiziert Yoga

Posted on the Dezember 8th, 2009 under Allgemein,Interessantes aus aller Welt by

betenDas ist eine Überraschung: 16,8 Prozent der deutschen Manager praktizieren Yoga oder Meditation – das entspricht mehr als 800.000 Führungskräften. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie, die das Marktforschungsinstitut TNS Infratest erstellt hat.

Allensbach hat ja schon vor längerer Zeit herausgefunden, dass 70 Prozent der Manager fromm sind und beten.

Möglicherweise sind ja die 16,8 Prozent zu hoch, aber auch die 70 Prozent. In Zeiten der Wertekrise ist es durchaus sinnvoll, sich im Bereich „Spiritualität“ zu outen.

Was natürlich auch sein kann: Viele Führungskräfte, die „spirituell“ unterwegs sind, werden gar nicht groß unterscheiden zwischen Yoga und Bibel. In dem Moment, wo etwas „geistlich“ klingt, werden sie sagen: Ja, so etwas Ähnliches mache ich auch …“

Trotz alledem: Interessant, wie viele der Kollegen sich als spirituelle Menschen darstellen. Da hat sicher auch die Krise etwas verändert.

Südwestindustrie produziert weniger – Die Erklärung

Posted on the Dezember 3rd, 2009 under Allgemein by

Eigentlich haben wir nicht nur eine Krise, wir haben zwei.

Die Krise, die Sie alle kennen: Aus einer Immobilienkrise wurde eine Bankenkrise, aus der wurde eine Finanzkrise und aus der wurde schließlich eine Wirtschaftskrise, und jetzt hoffen wir, dass daraus keine Banken- oder gar Staatskrise wird.

Das alles ist schlimm und ist noch nicht durchgestanden, wie die Medien versuchen uns weiß zu machen.

Allerdings, im Hintergrund läuft noch eine andere Krise: In meinem Video zeige ich den Zusammenhang von Materie und Geistgeschäft. Materie wandert aus, Geist ist in und gefragt. Wer also Wachstum will, der muss sich neu aufstellen. Jetzt gilt es, den Geistanteil zu steigern.

Nehmen Sie sich die Zeit und überlegen Sie auch für Ihr Geschäft, wie Sie den Geist-Anteil steigern können.