Warum anonyme Bewerbungen ein Angriff auf A-Mitarbeiter sind

Posted on the November 17th, 2011 under ABC-Thematik,Personal by Knoblauch

Jetzt sind A-Mitarbeiter noch schwerer zu erkennen! Anonyme Bewerbungen verzichten auf die Angabe von Name, Alter, Herkunft, Geschlecht, Familienstand und Foto, um so eine Diskriminierung in der Kandidatenauswahl zu vermeiden.

Das Experiment „Anonyme Bewerbung“ ist ein einjähriger Feldversuch im Auftrag der Bundesregierung. Die Firmen Telekom, L’Oreal, Procter & Gamble, Deutsche Post und My Days testen derzeit, wie sie Bewerbungen fairer gestalten können. Ziel ist es, mehr Menschen einen Arbeitsplatz zu verschaffen. Die Meinungen zu anonymen Bewerbungen gehen weit auseinander. Unter anderem wird darauf hingewiesen, dass in Zeiten sozialer Netzwerke das Thema anonyme Bewerbung ohnehin nicht umsetzbar ist.

Meine Meinung: A-Unternehmer suchen A-Mitarbeiter. A-Unternehmer versuchen, die besten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzustellen unabhängig von Alter, Herkunft, Geschlecht etc. Spätestens dann, wenn es zu den ersten persönlichen Kontakten kommt, sind frühere anonyme Bewerbungen gegenstandslos. Damit führen anonyme Bewerbungen letztendlich zu einer Erschwerung von A-Unternehmern bei dem Versuch, A-Mitarbeiter zu finden und einzustellen. Andere Arbeitgeber werden auch durch anonyme Bewerbungen nicht daran gehindert, unter Umständen benachteiligende Einstellungen vorzunehmen. Der Aufwand im Einstellungsprozess ist bislang schon enorm. Durch anonyme Bewerbungen wird er noch weiter erhöht.

Was denken Sie?

9 Responses to 'Warum anonyme Bewerbungen ein Angriff auf A-Mitarbeiter sind'

  1. 26. November 2011 um 18:13
    Hans-Ulrich (Uli) Stüwe
  2. 30. November 2011 um 12:10
    Guido
  3. 5. Dezember 2011 um 17:49
    Ralf Pioch
  4. 12. Januar 2012 um 16:38
    Alexandra Gerhardt-Botzian
  5. 3. Februar 2012 um 11:06
    Thomas
  6. 3. Februar 2012 um 11:14
    Rainer Langenberg
  7. 6. Februar 2012 um 13:48
    Pia Tischer
  8. 7. Februar 2012 um 15:22
    Martin Ackermann
  9. 2. März 2012 um 16:05
    Christian Schuhmacher

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