Archive for Februar, 2012

Er spielt nur schlecht Fußball – trotzdem ist er der beste Fußballtrainer der Welt

Posted on the Februar 23rd, 2012 under ABC-Thematik,Allgemein,Consulting,Interessantes aus aller Welt,Personal by

Sein Name ist José Mourinho. Er ist Portugiese, und er gilt als der beste Fußballtrainer der Welt. Bei Real Madrid trainiert er 25 der besten Spieler der Welt. Seine Spieler würden für ihn durchs Feuer gehen. Einer seiner Spieler sagte einmal: „Für Mourinho hätte ich mir die Beine brechen lassen.“

Wenn Sie denken, dass Mourinho auch ein weltklasse Fußballer ist, dann täuschen Sie sich. Ihm war sehr schnell klar, dass ihm insbesondere die physische Komponente beim Fußballspielen fehlt. Aber: Sein Talent ist, die Führung zu übernehmen. Er kann die Taktik des Gegners analysieren, seine Spieler dazu bringen, alles zu geben und sie zu Höchstleistungen zu bewegen. Also ein Führer wie er im Buch steht.

Warum denken wir, der beste Verkäufer muss Vertriebsleiter werden? Warum denken wir, der beste Ingenieur wird Chef der Entwicklung? Und der beste Buchhalter wird Chef des Controlling.

Die Business-Vordenker „Förster & Kreuz“ fragen: „Warum nur glauben wir an diese unsinnige Beförderungspolitik? Wann fangen wir an, Führungskompetenz von Sachkompetenz zu unterscheiden?“

Wie halten Sie es mit dieser Unterscheidung? Und wie stellen Sie sicher, dass Sie die richtigen befördern? In Führungsjobs gehören halt Leute, die führen können.

Deutschland – attraktiver Arbeitgeber?

Posted on the Februar 9th, 2012 under Interessantes aus aller Welt,Personal by

Falsch! Ausländer halten Deutschland für nur mäßig attraktiv.

Die Deutsche Industrie- und Handelskammer hat die Zahlen schwarz auf weiß. 47 Auslandshandelskammern wurden befragt. Der Umfrage zufolge tut Deutschland zu wenig, um ausländische qualifizierte Zuwanderer anzulocken. Die „Willkommenskultur“ Deutschlands muss nachhaltig verbessert werden. Polen sind halt nicht nur Spargelstecher und Baugehilfen. Wenn sich Polen über dies ihnen anhaftende Image beschweren, dann haben wir etwas falsch gemacht. Auf einer Skala von eins („attraktiv“) bis fünf („unattraktiv“) liegen wir bei einem Wert von 2,8. Kein Wunder, dass ausländische Fachkräfte und Studenten bei uns nicht Schlange stehen, um ihre Fähigkeiten in Deutschland einzubringen.

Was Länder wie die Schweiz oder Neuseeland bestens beherrschen, nämlich die Anwerbung hochqualifizierter Ausländer, ist in Deutschland noch nicht verbreitet. Wir beklagen den Braindrain, tun aber reichlich wenig, um gegenzusteuern.

Mein persönliches Fazit: Kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland sind hochattraktive Arbeitgeber. Lassen Sie uns weiterhin auf die Politik Einfluss nehmen!

Nun bleibt die Frage: Was mache ich – und möglicherweise auch Sie – um für ausländische Fachkräfte attraktiv zu sein?