Archive for Juni, 2012

Mit einem Jahresmotto die Kräfte bündeln

Posted on the Juni 30th, 2012 under Allgemein,Personal by

Das neue Jahr kommt – und damit die Frage: Wo wollen wir unsere Schwerpunkte setzen? Damit verbunden ist natürlich auch die Frage: Wie bekomme ich alle Mitarbeiter in ein Boot, um sie in die Herausforderung des nächsten Jahres einzubeziehen?

Antwort: Versuchen Sie es doch einfach mit einem Jahresmotto. Das ist ein Satz, der die Herausforderungen des nächsten Jahres auf den Punkt bringt. Das Ganze wird dann visualisiert und an vielen zentralen Stellen im Unternehmen ausgehängt Dies bewirkt, dass Mitarbeiter sich ständig dieser zentralen Herausforderung bewusst werden.

Mitarbeiter über die Absichten der Geschäftsleitung zu informieren ist nicht immer einfach. Mit einem Jahresmotto, das gemeinsam mit den Mitarbeitern entwickelt wurde, ist dies möglich. Die folgenden 3 Schritte haben sich bei der Entwicklung für ein Jahresmotto bewährt:

Schritt 1: Themenvorschläge finden   Befragen Sie Ihre Mitarbeiter oder führen Sie ein Brainstorming im Führungskreis durch. Je größer die Auswahl an Vorschlägen ist, desto höher ist de Akzeptanz bei den Mitarbeitern.

Schritt 2: Abstimmung im Mitarbeiterkreis   Nutzen Sie die nächste Betriebsversammlung oder auch die bevorstehende Weihnachtsfeier, um die verschiedenen Motti vorzustellen und zu erläutern. Die Abstimmung kann anonym durch Stimmzettel erfolgen. Wenn irgend möglich, geben Sie das Ergebnis noch während der Veranstaltung bekannt. So zeigen Sie den Mitarbeitern, dass nicht manipuliert wird und dass Sie ihre Meinung ernst nehmen.

Schritt 3: Visualisieren   Falls einer Ihrer Mitarbeiter gut zeichnen kann, lassen Sie ihn ein Bild zu dem gewählten Motto entwerfen. Oder geben Sie diesen Auftrag an einen Grafiker oder Karikaturisten. Das Bild des Jahresmottos soll Ihre Mitarbeiter geradezu emotionalisieren.

Achten Sie darauf, dass das Ganze nicht zu kompliziert ist, denn es soll ja auch z. B. einen Geschäftsbogen zieren. Dazu muss es auch in Briefmarkengröße funktionieren. Ansonsten wäre Postergröße natürlich ideal, um es in Fluren und am Schwarzen Brett auszuhängen. Sie sollten Ihr Motto auch als Bilddatei sichern, damit alle Mitarbeiter darauf Zugriff haben, denn das Motto soll ja auf vielen innerbetrieblichen Schriftstücken erscheinen. Hier können Sie sich 2 Beispiele aus unserer Vergangenheit kostenlos herunterladen.

Bessere Mitarbeiter – Dank Persönlichkeits-Profil

Posted on the Juni 29th, 2012 under Personal by

Jeder, der Mitarbeiter einstellt, weiß: Aufgrund fachlicher Kompetenzen werden bestimmte Personen eingestellt, aufgrund zwischenmenschlicher (Un)fähigkeit wieder ausgestellt.

In unseren Unternehmen nutzen wir das persolog® Persönlichkeits-Profil (Best.Nr. DE-BO100) von persolog. Es ist leicht verständlich und zeigt auf, wie unterschiedliche Menschen unterschiedlich hören, reden, entscheiden, akzeptieren und motiviert werden.

Das Persönlichkeits-Profil  Es werden vier grundlegende Verhaltensstile von Menschen beschrieben:

D: Menschen, die als „Dominant“ beschrieben werden, sind motiviert, Probleme zu lösen und schnelle Ergebnisse zu erreichen.

I: Menschen, die als „Initiativ“ beschrieben werden, sind motiviert, andere zu ermutigen und anzuspornen.

S: Menschen, die als „Stetig“ beschrieben werden, arbeiten gerne mit anderen zusammen. Sind lieber Teammitglied als Teamleiter. Sie sind berechenbar, verlässlich und kooperativ.

G: Menschen, die als „Gewissenhaft“ beschrieben werden, sind motiviert, hohe Standards zu erreichen. Sie wägen gerne das Pro & Kontra ab und neigen dazu, alles nach einer einheitlichen Vorstellung zu beurteilen.

Wenn die Stärke zur Schwäche wird  Wie Sie unschwer erkennen, haben unterschiedliche Menschen unterschiedliche Stärken. Aber: Wer entschlussfreudig ist, ist auch schnell voreilig. Wer mitreißend ist, gilt als leicht erregbar. Wer Hilfsbereitschaft zu seinen Stärken zählt, wird des öfteren ausgenutzt werden. Die Gründlichen werden oft als die „Kritischen“ angesehen. Plötzlich wird die Stärke zur Schwäche.

Gehen Sie in drei Schritten vor:

1. Schritt: Lassen Sie den Bewerber das persolog® Persönlichkeits-Profil ausfüllen.

2. Schritt: Überlegen Sie, ob seine Stärken zur Aufgabenbeschreibung passen.

3. Schritt: Gehen Sie keine Kompromisse ein.

Diese Vorgehensweise ist ein wichtiger Baustein in unserem Einstellungsprozess (15 % der Gesamtbewertung). Die Kenntnis des Modells kann Ihnen noch weit mehr helfen, da Sie bessere Fragen stellen, Problembereiche früher erkennen und die Antworten der Bewerber interpretieren können.

Besonders spannend ist, wer mit welchen Menschentypen gut kann und wie man Konfliktbereiche identifizieren kann. Die entsprechende Übersicht können Sie hier kostenlos herunterladen. Wenn Sie mehr Infos über Menschentypen suchen, Persönlichkeits-Profile oder Literatur: www.persolog.com

Neue Mitarbeiter bereits vor dem 1. Arbeitstag ins Team integrieren? A-Mitarbeiter werden das lieben …

Posted on the Juni 28th, 2012 under Personal by

Hat sich der Mitarbeiter erst einmal für unsere Firma entschieden, wollen Sie natürlich nicht bis zum ersten Arbeitstag warten, sondern ihn möglichst sofort integrieren. Hier einige Ideen, wie wir diese „Kennenlern-Phase“ bei tempus gestalten:

- An dem Tag, an dem sich der neue Mitarbeiter für Sie als Arbeitgeber entscheidet, ist der größte und schönste Blumenstrauß fällig, den es in einer hoffentlich langen Karriere geben wird.

Wichtig: Der Strauß sollte so schnell als möglich bei Ihrem neuen Mitarbeiter landen: Deine Entscheidung war richtig!

- Gemeinsames Kennenlern-Abendessen dem so genannten „Kontaktabend“ bei mir zu Hause. Beim gemeinsamen Essen und gemütlichem Beisammensein kommt man so schnell miteinander ins Gespräch. Eingeladen sind alle Neueinstellungen (auch neue Praktikanten). Familienmitglieder und Partner sind nicht nur herzlich willkommen, sondern ganz bewusst eingeladen.

 

 

 

 

 

 

 

- Sobald der Arbeitsvertrag unterschrieben ist, wird der neue Mitarbeiter voll in den Informationskreislauf integriert. Er erhält unsere Betriebszeitschrift „Klappe“, aber auch aktuelle Zahlen zu den unterschiedlichsten Bereichen.

- Kürzlich war unser tempus-Betriebsausflug. Auch an diesem Tag haben uns neue Mitarbeiter (die noch nicht im Unternehmen sind) begleitet. Ich bin überzeugt, auch Sie haben sich manches ausgedacht, um Mitarbeiter zu integrieren, noch bevor der erste Arbeitstag angebrochen ist. Lassen Sie es uns wissen …

So planen Sie Ihren Unternehmenserfolg mit dem TEMP-Haus

Posted on the Juni 26th, 2012 under Allgemein by

Ein großer Teil des Jahres ist schon vorbei. Vielleicht ist ja nicht alles so gelaufen, wie Sie es sich vorgestellt haben. Vielleicht können Sie ja noch etwas beeinflussen – oder Sie nehmen sich vor, das nächste Jahr optimal zu gestalten. Dann lohnt es, sich zurück zu lehnen, um sich Gedanken zu machen.

Sie wissen, dass alles in dieser Welt dreimal erfunden wird:

1. Zuerst in Gedanken

2. Indem die Dinge niedergeschrieben werden

3. In der Tat

Nur wenige Unternehmen haben ihre Zukunft schriftlich geplant. Schriftlichkeit jedoch ist wichtig, weil es eine motivierende Wirkung hat, aber auch, weil Schriftlichkeit zu gedanklicher Klarheit zwingt.

Der Unternehmenserfolg wird im Wesentlichen in vier verschiedenen Bereichen gemacht. In jedem dieser Bereiche sollte es klare Vorstellungen geben. Was will ich kurzfristig (1 Jahr), mittelfristig (2 bis 3 Jahre) und langfristig (5 Jahre)?

Führung  Hier geht es um Fragen wie zum Beispiel:

- Wie kommuniziere ich?

- Wie finde ich die besten Mitarbeiter?

- Wie werden bei uns Ziele vereinbart?

Kundenorientierung  Hier geht es zum Beispiel um Fragen wie:

- Welche Kernkompetenzen will ich entwickeln?

- Auf welche Zielgruppe möchte ich mich fokussieren?

- Wie kann ich meinen Kunden durch Innovation verblüffen?

Mitarbeiter

- Was müsste noch kommuniziert werden, um Mitdenker zu gewinnen?`

- Wie kann ich Mitarbeiter noch stärker fordern und fördern?

- Wie kann ich meine Wertschätzung ausdrücken?

Prozesse

- Abläufe rationalisieren und die Arbeitseffizienz steigern.

- Bestände reduzieren und trotzdem die Liefertreue steigern.

Übrigens, wir haben für Sie ein Formular vorbereitet, das Sie hier kostenlos herunterladen können. Dort ist dann gleich noch etwas Platz vorgesehen für drei weitere Bereiche:

1. Zielfoto / Vision

- Wo soll das Unternehmen langfristig hinsteuern?

- Was ist in 10 Jahren der Kern unseres Geschäftes?

2. Slogan:

BMW sagt: „Freude am Fahren“

IKEA: „Wohnst du noch oder lebst du schon?“

Können Sie in einem Satz sagen, wofür Sie beim Kunden bekannt sein wollen?

3. Werte

Werte sind die Basis unseres Hauses. Eine Art Grundgesetz, das unser Zusammenleben und unsere Zusammenarbeit regelt. Gibt es Spielregeln, die Ihnen im täglichen Umgang miteinander wichtig sind?

Natürlich kann man eine Unternehmensplanung nicht in 15 Minuten machen. Trotzdem: Schreiben Sie Ihre Gedanken in das „Unternehmens-Haus“. Auch wenn Sie noch nicht „perfekt“ sind. Sie werden beim nächsten Planen über jeden Hinweis froh sein.

Dreamdays – was das bringt

Posted on the Juni 16th, 2012 under Allgemein,Fortbildung by

„Dreamdays“ sind Tage, an denen Sie das Hamsterrad Ihres Lebens anhalten und sich um Ihr Leben und Ihr Unternehmen kümmern. Sie ziehen sich an einen ruhigen Ort zurück (z. B. in ein Kloster). Es hat sich bewährt, pro Quartal 1 Tag zu investieren. Das Jahr hat 365 Tage. 1 % Ihrer Zeit ist 3,65 Tage. Ihre Investition ist also etwa 1 % Ihrer Zeit.

Meine Seminarteilnehmer bestätigen mir immer wieder, dass es keine bessere Vorbereitung auf das Jahr gibt. Der Nebel lichtet sich. Prioritäten werden klar.

Für den Fall, dass Sie einen solchen Tag selbst durchführen wollen, biete ich Ihnen hier einen möglichen Ablauf mit Tipps an.

Vergessen Sie nicht, sich die folgenden Fragen zu beantworten:

- Bin ich noch Unternehmer oder arbeite ich nur noch Aufgaben ab?

- Wohin will ich mein Unternehmensschiff steuern?

- Welche strategischen Partnerschaften bieten sich an?

usw.

Falls Sie sich für unser Dreamday-Seminar interessieren, gibt es hier weitere Informationen und Termine.

Empfohlen werden kann hierzu das Buch „Dem Leben Richtung geben“.

 

A-Mitarbeiter wollen in A-Companies arbeiten …

Posted on the Juni 14th, 2012 under ABC-Thematik,Personal by

Frau Susanne Ottmar, begeisterte Blogleserin, schreibt mir dieser Tage: „Ich war auf dem‚Fahrradflohmarkt’ eines Fahrradfachgeschäftes. Der Chef kam auf mich zu und fragte, ob er helfen könne. Ich fragte ihn nach Werkzeug. Er sagte: ‚Für Werkzeug ist der Junior-Chef zuständig.’ Da dieser gerade nirgends zu sehen war, holte er das Werkzeug selbst. Als er wiederkam, fragte ich ihn, warum er nicht mehr delegiere. Er sagte mir dann, dass so gut wie niemand das macht, was er angewiesen bekommt. Der Lehrling sollte für alle Essen organisieren. Alle hatten was, nur den Chef selbst hatte er nicht versorgt. Seine Meinung: Da könne man nichts machen, er habe eben nur C-Mitarbeiter. Die Frage ist doch: ‚Kann ein B-Chef überhaupt etwas mit einem A-Mitarbeiter anfangen?’ oder ‚Kann ein B-Chef überhaupt A-Mitarbeiter finden?’ Kein A-Mitarbeiter wird in einem solchen Unternehmen glücklich. Das ist, wie wenn ein Fitness-Trainer mit Schwabbelbauch, neue Kunden sucht. Ein A-Mitarbeiter wird sich schnell nach einem anderen Unternehmen umschauen oder er stumpft ab. Das ist wie mit hochbegabten Schülern, die schlechte Noten schreiben, obwohl sie einen überdurchschnittlichen IQ haben. Sie verweigern, weil die Plattform fehlt.“

Damit wäre mal wieder bewiesen: Ein Rennpferd fühlt sich nur wohl mit einem Weltklasse-Jockey. A-Mitarbeiter geben immer volle Leistung. Doch was passiert, wenn der Vorgesetzte damit überfordert ist und versucht, den Mitarbeiter zu bremsen? Dieser A-Mitarbeiter wird sich schnell nach einer anderen Firma umsehen.

Also: Wenn Sie erstmal einen A-Mitarbeiter gefunden haben, dann tun Sie alles, alles, alles …, um Ihren Mitarbeiter glücklich zu machen.

Lassen Sie uns auch an Ihren Erfahrungen teilhaben …