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Recruiting-Mobil“ – wirklich clever

Posted on the September 22nd, 2011 under Personal by

In meinem Hamburger-Seminar „Die besten Mitarbeiter finden und halten“ saß auch Björn Strehl, Inhaber eines kleineren Unternehmens. Auch er sucht Mitarbeiter nach dem Motto: „Je kreativer umso besser“. Er wirbt nicht nur mit Stellenanzeigen in Zeitungen, Zeitschriften, am Schwarzen Brett, im Internet und im Wartezimmer beim Arzt. Er nutzt auch seine zahlreichen Firmenfahrzeuge für die richtige Platzierung einer Stellenanzeige. Seitdem nennt er seine Fahrzeuge liebevoll „Recruiting-Mobil”.

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Welche Ideen haben Sie umgesetzt? Wie werben Sie kreativ für Mitarbeiter?

Schlimmster Job der Welt?

Posted on the September 8th, 2011 under Allgemein,Interessantes aus aller Welt by

Sie suchen einen Job, für den Sie extrem schlecht bezahlt werden, dafür aber täglich Ihr Leben riskieren?

Taxifahrer in New York City

Will man auf den Straßen New Yorks überleben, braucht es vor allem eines: Absolute Skrupellosigkeit. Das haben Taxifahrer in der Millionenmetropole längst verinnerlicht. Sie verdienen mit dem vielleicht nervigsten Job New Yorks etwa 55 Euro pro Tag.

Die wahren Helden des Mount Everest

Während sich Bergsteiger aus aller Welt durch das Erklimmen des Mount Everest als die Größten fühlen, haben die einheimischen Lastenträger den Aufstieg schon Dutzende Male absolviert. Im Unterschied zu den ausländischen Abenteurern schleppen sie dabei noch Zelte, Lebensmittel und Sauerstoffflaschen den 8.000er hinauf und das für umgerechnet etwa 5,30 Euro am Tag.

Kennen Sie einen Job, der noch schlechter bezahlt wird?

Interview mit Horst Schulze, founding president und ehemaliger COO der Ritz-Carlton Hotels

Posted on the August 25th, 2011 under Erlebnisse und Impressionen,Personal by

Auf dem diesjährigen Kongress christlicher Führungskräfte (KcF) 2011 in Nürnberg hatte ich die Gelegenheit, mit dem Gründer der Ritz-Carlton Hotels und heutigen CEO der West Paces Hotel Group, einer Luxushotelgruppe – Horst Schulze zu sprechen.

Im Interview beantwortet der Top-Unternehmer Horst Schulze unter anderem folgende Fragen:

- Wie werden neue Mitarbeiter ins Unternehmen integriert?

- Wie schafft es Horst Schulze, Mitarbeiter zu finden, die dem Gast jeden Wunsch von den Augen ablesen?

Aber sehen Sie selbst …

Jörg Knoblauch im Gespräch mit Horst Schulze

tempus-Stellenanzeige auf XING – einfach anders gut

Posted on the August 11th, 2011 under ABC-Thematik,Personal by

Mit Ihrer Ausschreibung „Kaffee kochen können wir selber, und wir brauchen auch niemanden, der uns den ganzen Tag nur über die Schulter schaut. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden, …“ hat Ihre Firma wieder mal den Nagel auf den Kopf getroffen.

Vielen Dank, Herr Niekut, für Ihr Lob! Richtig: Die große Kunst ist es, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen – das haben wir wohl geschafft.

Es gilt die alte Formel: A-A-A-A-A (Angenehm anders als alle anderen).

Haben Sie auch eine etwas andere Stellenanzeige? Dann schreiben Sie mir Ihre kreativen Ideen – ich bin gespannt!

Auf das Bauchgefühl verlassen?

Posted on the Juli 28th, 2011 under Personal by

Kürzlich schreibt mir jemand: „Dieser mehrstufige Einstellungsprozess – das ist mir alles viel zu kompliziert … Ich verlasse mich grundsätzlich auf mein Bauchgefühl und stelle die Person ein, die ins Team passt. Mit dieser Methode bin ich bisher immer gut gefahren, und die Arbeit wie auch das Team geben mir recht!“

Meine Meinung: „Ich bin begeistert, wenn jemand ein solch ausgeprägtes Bauchgefühl hat. Manche Menschen haben wirklich diese Begabung. Trotzdem behaupte ich: Ein durchdachter Einstellungsprozess ist immer die bessere Variante. Da kommen alle Bereiche zum Vorschein. Der Prozess wird verobjektiviert und das wiederum sorgt für gute Ergebnisse.“

Was ist Ihre Meinung – Bauchgefühl oder mehrstufiger Einstellungsprozess?

A-, B- und C-Mitarbeiter – wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten

Posted on the Juli 14th, 2011 under ABC-Thematik,Erlebnisse und Impressionen by

In dieses Mercure Hotel komme ich regelmäßig, und jedes Mal treffe ich diesen Mitarbeiter. Er ist freundlich und bescheiden, immer da wenn man ihn braucht und stets hat er ein Lächeln im Gesicht. Er hat es geschafft, mir jeden Wunsch von den Augen abzulesen. Bereits bei der ersten Begegnung war mir klar: Nicht nur ein A-Mitarbeiter, sondern ein Triple A.

Früher habe ich nur dem Mitarbeiter gedankt und das war’s. In letzter Zeit nutze ich solche Begebenheiten, um der Geschäftsleitung meinen Dank auszusprechen. Interessant: Auch dort gibt es wieder A, B und C.

Das hier angesprochene Mercure Hotel, Sie ahnen es schon, hat sich auf meine Nachricht nicht gerührt. Keinerlei Resonanz.

Ein ähnlicher Brief an American Airlines dagegen wurde sofort beantwortet: Man habe die Mitarbeiterin informiert und ihr den Dank der Geschäftsleitung ausgesprochen. So reagiert eine A-Company, die stolz auf ihre Mitarbeiter ist.

Dieses Beispiel zeigt einmal mehr – nur eine Position zu besetzen (was die meisten Personaler tun) ist eindeutig zu wenig. Die Herausforderung an jeden von uns ist: Nur die besten und die leistungsfähigsten Mitarbeiter werden gesucht. Ein guter Freund sagte einmal: „Wer mir meine Probleme löst, ist hier hoch willkommen.“

Wie stellen Sie sicher, dass Sie Menschen finden, die Ihre Probleme lösen?

Die besten Antworten würden wir gerne in meinem Netzwerk weiterverbreiten!

Im Fokus steht die Mitarbeiterzufriedenheit

Posted on the Juni 30th, 2011 under ABC-Thematik,Personal by

Früher hieß es: Customer first. Aus USA kommen jetzt allerdings Bücher, die sagen: Nicht die Kundenzufriedenheit steht an erster Stelle, sondern die Mitarbeiterzufriedenheit. Nur begeisterte Mitarbeiter gewinnen begeisterte Kunden.

Sind Kunden zufrieden, dann steigt der Umsatz und die Presse ist „happy“. Und manchmal gelingt es ja auch, eine Positivspirale in Gang zu setzen. Diese Art der Mitarbeiterzufriedenheit wird durch einen Chef erreicht, der mit der Einstellung „Ich diene meinen Mitarbeitern“ an die Arbeit geht.

Ich bin überzeugt, dass Sie oft nicht wissen, wie Sie Ihre Mitarbeiter motivieren und gleichzeitig das Tagesgeschäft aufrechterhalten sollen. Dazu lege ich Ihnen ein Zitat von Goethe ans Herz: „Ein edles Beispiel macht die schwere Tat leicht.“ Soll heißen: Wenn Sie das Strahlen eines Mitarbeiters erleben, fällt Ihnen Ihre Arbeit mit Sicherheit gleich viel leichter.

Deckt sich das mit Ihrer Erfahrung?

Damit die Welt nicht bleibt, wie sie ist

Posted on the Juni 15th, 2011 under Allgemein by

„Damit die Welt nicht bleibt wie sie ist“ war das Motto unserer letzten zwei tempus-Mitarbeiterabende. Das Engagement meiner Mitarbeiter, auch im privaten Bereich, hat mich begeistert. 12 Mitarbeiter präsentierten in je fünf Minuten, wie sie zur „Weltverbesserung“ beitragen. Ich war beeindruckt zu sehen, wie aktiv meine Mitarbeiter selbst in ihrer Freizeit sind. Von konventioneller Jugendarbeit und Jazztanz bis Engagement im Frauenhaus war alles dabei!

In Facebook hatte ich damals geschrieben: „Es ist beeindruckend, was unsere Mitarbeiter für die Gesellschaft tun.“

Es gab dazu eine ganze Reihe an Kommentaren. Annett Holler sagt: „Gerade habe ich darüber nachgedacht, wie man die Welt verändern kann. Am besten, indem man sich selbst ändert.“

Johannes Oesch sagt: „Packen wir beherzt an, was Gott uns vor die Füße oder ans Herz legt!“

Wenn Mitarbeiter übereinander Bescheid wissen, stärkt dies die Gemeinschaft. Und alle sind auch ein bisschen stolz auf ihre Firma, die das unterstützt.

Das Geheimnis ist gelüftet: Gallup veröffentlicht die neuesten ABC-Zahlen

Posted on the Juni 2nd, 2011 under ABC-Thematik,Personal by

Vor einigen Wochen wurde in Berlin das Geheimnis der neuen Gallup-Studie gelüftet:
Die Zahl der A-Mitarbeiter ist von 11 auf 13 Prozent angestiegen. Die Zahl der Bs blieb konstant und die Zahl der Cs ist von 23 auf 21 Prozent gesunken.Ich habe bei der Pressekonferenz noch einmal nachgefragt, ob dies ein gutes Zeichen sei. Immerhin wäre das ja eine Steigerung um knapp 20 Prozent. Nun, die Statistiker sind sich da nicht so ganz sicher. Bei 2.000 befragten Arbeitnehmern über 18 Jahre sind solche Unterschiede wohl noch nicht signifikant.

Hochgerechnet auf die erwerbstätige Bevölkerung ab 18 Jahren hätten gut 7 Mio. Menschen (21 Prozent) keine emotionale Bindung an ihren Arbeitsplatz, sind also C-Mitarbeiter. Diese Beschäftigten verhalten sich destruktiv, was zu Lasten der Leistung und der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens geht. Es sind 3-stellige Milliardenbeträge, die allein durch erhöhte Krankheitstage, fehlende Verbesserungsvorschläge usw. entstehen.

Was ich besonders spannend fand: 21 Prozent C-Mitarbeiter sagen ja noch nichts über deren regionale Verteilung. Die ist allerdings gravierend.

In Baden-Württemberg und Bayern gibt es 17 Prozent C-Mitarbeiter (das ist die niedrigste Rate). In den Ländern des Ostens (Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern) sind es dagegen 26 Prozent. Dies ist die höchste Zahl. Wenn man weiß, dass ein C-Mitarbeiter nicht neutral ist, sondern einer Organisation regelrecht Kraft entzieht, indem er deren Kultur mit Füßen tritt, innerlich gekündigt hat usw., wird man bei diesem Unterschied sehr nachdenklichGallup-Studie

Werteorientierte Führung am Beispiel adidas

Posted on the Mai 19th, 2011 under Allgemein,Erlebnisse und Impressionen by

Adidas im fränkischen Herzogenaurach beschäftigt weltweit 140.000 Mitarbeiter und ist nach Nike der größte Sportartikelhersteller. Was ist das Geheimnis des Erfolgs?Dieser Tage hatte ich die Chance, mit einem der vier Vorstände über die Kultur und die Werte zu sprechen. Ich war außerordentlich überrascht über die werteorientierte Führung in diesem Unternehmen.

Zusammenfassend muss man sagen: Das Erfolgskonzept dieses Konzerns ist die langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit der Vorstände, die mittlerweile über 20 Jahre andauert. Wer weiß, dass sich die Lebensdauer von Vorstandsgremien seit Jahren reduziert und mittlerweile bei drei bis vier Jahren angekommen ist, der weiß, wie Recht Steven Covey hat. Wo Menschen über Jahre vertrauensvoll zusammenarbeiten, entsteht eine High-Trust-Dividend. Wenn aber Vorstände nach durchschnittlich drei Jahren wieder ausgewechselt werden, weil man nicht mehr zusammenpasst, entsteht eine Low-Trust-Tax.

Ja, adidas hat ehrgeizige Ziele, nämlich die Firma Nike zu schlagen. Durchaus vorstellbar für das Team aus Herzogenaurach, die mit ihren Werten, ihrer Leistung, Leidenschaft und Vielfalt eine werteorientierte Zusammenarbeit vorleben.