Archive for the ‘ABC-Thematik’ Category

Selbst wer noch Gabelstapler hat, kann keinen B-Mitarbeiter gebrauchen

Posted on the Januar 26th, 2012 under ABC-Thematik,Erlebnisse und Impressionen,Interessantes aus aller Welt,Personal by

In meinen Seminaren sitzen regelmäßig Menschen, denen völlig klar ist, dass ein B-Mitarbeiter für Sie der direkte Weg ins Verderben ist. Warum? Weil sie nur Mitarbeiter haben, die im Kundenkontakt sind und entweder ein Mitarbeiter hat leuchtende Augen und er verkauft etwas, oder er hat keine leuchtenden Augen (B-Mitarbeiter) und er verkauft nichts.

Ich habe dann immer wieder gesagt: Schicken Sie Ihren B zu mir. Ich kann ihn möglicherweise brauchen, denn ich habe ein ganz traditionelles Business. Picken – Packen – Versenden, Gabelstapler fahren usw.

Der folgende YouTube-Film dauert nur 46 Sekunden und jetzt weiß ich: Selbst wer noch Gabelstapler hat, kann keinen B-Mitarbeiter brauchen.

Talent ist das Einzige, was zählt!

Posted on the Januar 12th, 2012 under ABC-Thematik,Erlebnisse und Impressionen,Personal by

Ob Sie es glauben oder nicht: Ich habe eine Firma verkauft, und der potenzielle Käufer war weder interessiert an meinen Patenten, noch an unseren genialen Produkten, nicht einmal an unserem wunderschönen Logo. Seine einzige Frage: Wer sind deine 5 besten Mitarbeiter und kann ich mit denen für jeweils 20 Minuten sprechen? Dann weiß ich, was die Firma wert ist. Über die Abbruchkosten und wer den Boden saniert werden wir uns mit Sicherheit einig.

Talent ist das Einzige, was in diesen Zeiten noch zählt. Talent ist wichtiger als Produkte, als Gebäude oder Vertriebswege.

Martin Daum war einer unserer Referenten beim Kongress christlicher Führungskräfte (KcF). Die nächste Veranstaltung, zu der wir 4.000 Führungskräfte erwarten, ist Donnerstag, 17. Januar bis Samstag, 19. Januar 2013 (!).

Im nachfolgenden Video (2:41 Min.) zeigt Martin Daum, CEO Freightliner Trucks, dem größten LKW-Hersteller Nordamerikas, wie er seine Talente findet.

Hier zum Video.

Nur mit A-Mitarbeitern kann man langfristig gewinnen

Posted on the Dezember 15th, 2011 under ABC-Thematik,Personal,Seminare by

Frankfurt, Leipzig und Stuttgart … Letzte Woche habe ich mein Seminar „Die besten Mitarbeiter finden und halten“ durchgeführt. Es ist schön zu sehen, wie Unternehmer bereit sind, ihre Personalarbeit zu verbessern.

Wenn ich von A-Mitarbeitern spreche, denken die Teilnehmer meist: „Aha, du brauchst eben die Kombination: Einige Alpha-Tiere, die vorangehen. B-Mitarbeiter, weil die ordentlich abarbeiten. Es braucht nicht nur Häuptlinge es braucht auch Indianer.“ Meine Antwort: „Achtung: Dies ist ein Missverständnis. Mit A-Mitarbeitern sind nicht Alpha-Tiere gemeint. A-Mitarbeiter sind einfach exzellente Mitarbeiter und die brauchen Sie auf jeder Ebene. Auch Ihre Putzfrau sollte A sein. Mal ganz ehrlich: Jeder B ist eine Katastrophe. Mit ‚ordentlich arbeitenden Menschen’ ist heute nichts mehr zu erreichen.“ Sie brauchen selbstständig handelnde und motivierte Mitarbeiter, eben A-Mitarbeiter. Mit B-Mitarbeitern kann man keinen Kunden beeindrucken und schon gar keine Aufträge an Land ziehen.

Ein Unternehmer schrieb mir: „Lieber Herr Knoblauch, jetzt weiß ich, was mein Problem ist: Ich sehe meinen Betrieb mit völlig anderen Augen. Ich habe keinen einzigen A-Mitarbeiter. Meine 12 Mitarbeiter sind durchweg B-Mitarbeiter. Alles nette, halbwegs ordentlich arbeitende Leute, aber keiner hat wirklich Herzblut, keiner versteht sich als Unternehmer, keine Kundenverblüffung. Jetzt weiß ich endlich, warum wir kein Geld verdienen.“

Interview mit Sabine Asgodom – eine beeindruckende Persönlichkeit

Posted on the Dezember 1st, 2011 under ABC-Thematik,Erlebnisse und Impressionen,Personal by

Seit Freitag, 28. Oktober, hat sie ihre eigene Fernsehsendung „Coaching fürs Leben“. An unserem Tag der Gelassenheit 2011 bekam sie „Standing Ovations“. Die Zuschauer waren von ihrem Vortrag restlos begeistert. Sie sprach zum Thema „7 Schlüssel zur Gelassenheit“. Sie ist Management-Trainerin, Bestseller-Autorin und Erfolgs-Coach. In meinem Interview mit ihr stellte ich ihr folgende Fragen: „Was fällt Ihnen an A-Mitarbeitern auf?“, „Investieren Geschäftsführer genügend Zeit in ihre Personalauswahl?“. Nehmen Sie sich vier Minuten Zeit und lassen Sie sich vom Interview überraschen:

Warum anonyme Bewerbungen ein Angriff auf A-Mitarbeiter sind

Posted on the November 17th, 2011 under ABC-Thematik,Personal by

Jetzt sind A-Mitarbeiter noch schwerer zu erkennen! Anonyme Bewerbungen verzichten auf die Angabe von Name, Alter, Herkunft, Geschlecht, Familienstand und Foto, um so eine Diskriminierung in der Kandidatenauswahl zu vermeiden.

Das Experiment „Anonyme Bewerbung“ ist ein einjähriger Feldversuch im Auftrag der Bundesregierung. Die Firmen Telekom, L’Oreal, Procter & Gamble, Deutsche Post und My Days testen derzeit, wie sie Bewerbungen fairer gestalten können. Ziel ist es, mehr Menschen einen Arbeitsplatz zu verschaffen. Die Meinungen zu anonymen Bewerbungen gehen weit auseinander. Unter anderem wird darauf hingewiesen, dass in Zeiten sozialer Netzwerke das Thema anonyme Bewerbung ohnehin nicht umsetzbar ist.

Meine Meinung: A-Unternehmer suchen A-Mitarbeiter. A-Unternehmer versuchen, die besten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzustellen unabhängig von Alter, Herkunft, Geschlecht etc. Spätestens dann, wenn es zu den ersten persönlichen Kontakten kommt, sind frühere anonyme Bewerbungen gegenstandslos. Damit führen anonyme Bewerbungen letztendlich zu einer Erschwerung von A-Unternehmern bei dem Versuch, A-Mitarbeiter zu finden und einzustellen. Andere Arbeitgeber werden auch durch anonyme Bewerbungen nicht daran gehindert, unter Umständen benachteiligende Einstellungen vorzunehmen. Der Aufwand im Einstellungsprozess ist bislang schon enorm. Durch anonyme Bewerbungen wird er noch weiter erhöht.

Was denken Sie?

Wie Sie Ihrem B-Mitarbeiter die Chance geben, ein A-Mitarbeiter zu werden

Posted on the November 3rd, 2011 under ABC-Thematik,Personal by

Kennen Sie die Fernsehsendung „Undercover Chef“? Hier schlüpft der Chef in die Rolle des Mitarbeiters, um sich besser mit den Mitarbeitern identifizieren zu können. Das funktioniert nicht nur im Märchen, wo der König sich für eine Zeit verkleidet und unerkannt im Volk unterwegs ist. In vielen Firmen ist dies Teil der Kultur, dass der Chef einmal im Jahr für einige Tage den blauen Anton anzieht und Hand in Hand mit Mitarbeitern das Alltagsgeschäft bewältigt.

Nun kenne ich einen Unternehmer, der diese Geschichte umdreht. Dort schlüpft der Mitarbeiter für einige Tage in die Rolle des Chefs. Der Mitarbeiter wird in dieser, ihm völlig neuen Rolle, beginnen, Dinge zu reflektieren. Er wird plötzlich Gedanken des Chefs zumindest teilweise nachvollziehen und verstehen können.

Die Aufgabe zum Abschluss dieses Rollentausches lautet: Schreiben Sie mir doch einmal als Chef, was Sie von mir halten. Machen Sie sich in aller Ruhe Gedanken und dann schicken Sie mir eine E-Mail.

Ein wichtiger Schritt in Richtung A-Mitarbeiter – wie finden Sie das?

Manche Kirche ist fitter als der typische Mittelständler

Posted on the Oktober 6th, 2011 under ABC-Thematik,Personal by

Vor kurzem überraschte mich Bill Hybels, als er vor 150.000 gestandenen Managern erklärte: Ich verlange von jeder meiner Führungskräfte einmal im Jahr, dass sie mir folgende Übung macht.

Stell dir vor, unser Spendenaufkommen bricht um 50 % ein. Dann müssten wir auch, so leid es uns tut, Personal entlassen. Deshalb: Schreib mir einmal im Jahr alle Mitarbeiter, die dir unterstehen, auf ein Blatt Papier. Die Unverzichtbaren ganz links und die eher Verzichtbaren weiter rechts. Diese Übung nennen wir „The Line“, weil alle Mitarbeiter sich auf einer Linie wiederfinden. Klar, dass erst einmal jeder Mitarbeiter unverzichtbar erscheint, aber schummeln gilt nicht. Wenn man nur lange genug überlegt, gibt es natürlich Mitarbeiter, die den Karren ziehen und solche, die nur nebenher gehen.

Eine solche Übung ist natürlich extrem hilfreich, aber sie erfordert jede Menge Rückgrat. Dass ausgerechnet eine Kirchengemeinde – in diesem Fall die Willow Creek Community Church in Chicago – so viel Rückgrat beweist, hat einen Grund: Vor ca. 3 Jahren drohte die Kirche den Bach runterzugehen. Durch solche und ähnliche Übungen ist der Turnaround gelungen. Pastor Hybels: „Nichts hat uns die letzten Jahre so geprägt und so schnell vorangebracht, wie die richtigen Mitarbeiter am richtigen Platz.“

Wenn Sie mehr solcher Beispiele suchen, dann reservieren Sie sich Donnerstag/Freitag, 09./10. August 2012, dann geht der Leadership Summit in Chicago in seine nächste Runde.

tempus-Stellenanzeige auf XING – einfach anders gut

Posted on the August 11th, 2011 under ABC-Thematik,Personal by

Mit Ihrer Ausschreibung „Kaffee kochen können wir selber, und wir brauchen auch niemanden, der uns den ganzen Tag nur über die Schulter schaut. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden, …“ hat Ihre Firma wieder mal den Nagel auf den Kopf getroffen.

Vielen Dank, Herr Niekut, für Ihr Lob! Richtig: Die große Kunst ist es, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen – das haben wir wohl geschafft.

Es gilt die alte Formel: A-A-A-A-A (Angenehm anders als alle anderen).

Haben Sie auch eine etwas andere Stellenanzeige? Dann schreiben Sie mir Ihre kreativen Ideen – ich bin gespannt!

A-, B- und C-Mitarbeiter – wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten

Posted on the Juli 14th, 2011 under ABC-Thematik,Erlebnisse und Impressionen by

In dieses Mercure Hotel komme ich regelmäßig, und jedes Mal treffe ich diesen Mitarbeiter. Er ist freundlich und bescheiden, immer da wenn man ihn braucht und stets hat er ein Lächeln im Gesicht. Er hat es geschafft, mir jeden Wunsch von den Augen abzulesen. Bereits bei der ersten Begegnung war mir klar: Nicht nur ein A-Mitarbeiter, sondern ein Triple A.

Früher habe ich nur dem Mitarbeiter gedankt und das war’s. In letzter Zeit nutze ich solche Begebenheiten, um der Geschäftsleitung meinen Dank auszusprechen. Interessant: Auch dort gibt es wieder A, B und C.

Das hier angesprochene Mercure Hotel, Sie ahnen es schon, hat sich auf meine Nachricht nicht gerührt. Keinerlei Resonanz.

Ein ähnlicher Brief an American Airlines dagegen wurde sofort beantwortet: Man habe die Mitarbeiterin informiert und ihr den Dank der Geschäftsleitung ausgesprochen. So reagiert eine A-Company, die stolz auf ihre Mitarbeiter ist.

Dieses Beispiel zeigt einmal mehr – nur eine Position zu besetzen (was die meisten Personaler tun) ist eindeutig zu wenig. Die Herausforderung an jeden von uns ist: Nur die besten und die leistungsfähigsten Mitarbeiter werden gesucht. Ein guter Freund sagte einmal: „Wer mir meine Probleme löst, ist hier hoch willkommen.“

Wie stellen Sie sicher, dass Sie Menschen finden, die Ihre Probleme lösen?

Die besten Antworten würden wir gerne in meinem Netzwerk weiterverbreiten!

Im Fokus steht die Mitarbeiterzufriedenheit

Posted on the Juni 30th, 2011 under ABC-Thematik,Personal by

Früher hieß es: Customer first. Aus USA kommen jetzt allerdings Bücher, die sagen: Nicht die Kundenzufriedenheit steht an erster Stelle, sondern die Mitarbeiterzufriedenheit. Nur begeisterte Mitarbeiter gewinnen begeisterte Kunden.

Sind Kunden zufrieden, dann steigt der Umsatz und die Presse ist „happy“. Und manchmal gelingt es ja auch, eine Positivspirale in Gang zu setzen. Diese Art der Mitarbeiterzufriedenheit wird durch einen Chef erreicht, der mit der Einstellung „Ich diene meinen Mitarbeitern“ an die Arbeit geht.

Ich bin überzeugt, dass Sie oft nicht wissen, wie Sie Ihre Mitarbeiter motivieren und gleichzeitig das Tagesgeschäft aufrechterhalten sollen. Dazu lege ich Ihnen ein Zitat von Goethe ans Herz: „Ein edles Beispiel macht die schwere Tat leicht.“ Soll heißen: Wenn Sie das Strahlen eines Mitarbeiters erleben, fällt Ihnen Ihre Arbeit mit Sicherheit gleich viel leichter.

Deckt sich das mit Ihrer Erfahrung?