In meinen Seminaren sitzen regelmäßig Menschen, denen völlig klar ist, dass ein B-Mitarbeiter für Sie der direkte Weg ins Verderben ist. Warum? Weil sie nur Mitarbeiter haben, die im Kundenkontakt sind und entweder ein Mitarbeiter hat leuchtende Augen und er verkauft etwas, oder er hat keine leuchtenden Augen (B-Mitarbeiter) und er verkauft nichts.
Ich habe dann immer wieder gesagt: Schicken Sie Ihren B zu mir. Ich kann ihn möglicherweise brauchen, denn ich habe ein ganz traditionelles Business. Picken – Packen – Versenden, Gabelstapler fahren usw.
Ob Sie es glauben oder nicht: Ich habe eine Firma verkauft, und der potenzielle Käufer war weder interessiert an meinen Patenten, noch an unseren genialen Produkten, nicht einmal an unserem wunderschönen Logo. Seine einzige Frage: Wer sind deine 5 besten Mitarbeiter und kann ich mit denen für jeweils 20 Minuten sprechen? Dann weiß ich, was die Firma wert ist. Über die Abbruchkosten und wer den Boden saniert werden wir uns mit Sicherheit einig.
Talent ist das Einzige, was in diesen Zeiten noch zählt. Talent ist wichtiger als Produkte, als Gebäude oder Vertriebswege.
Martin Daum war einer unserer Referenten beim Kongress christlicher Führungskräfte (KcF). Die nächste Veranstaltung, zu der wir 4.000 Führungskräfte erwarten, ist Donnerstag, 17. Januar bis Samstag, 19. Januar 2013 (!).
Im nachfolgenden Video (2:41 Min.) zeigt Martin Daum, CEO Freightliner Trucks, dem größten LKW-Hersteller Nordamerikas, wie er seine Talente findet.
Seit Freitag, 28. Oktober, hat sie ihre eigene Fernsehsendung „Coaching fürs Leben“. An unserem Tag der Gelassenheit 2011 bekam sie „Standing Ovations“. Die Zuschauer waren von ihrem Vortrag restlos begeistert. Sie sprach zum Thema „7 Schlüssel zur Gelassenheit“. Sie ist Management-Trainerin, Bestseller-Autorin und Erfolgs-Coach. In meinem Interview mit ihr stellte ich ihr folgende Fragen: „Was fällt Ihnen an A-Mitarbeitern auf?“, „Investieren Geschäftsführer genügend Zeit in ihre Personalauswahl?“. Nehmen Sie sich vier Minuten Zeit und lassen Sie sich vom Interview überraschen:
Auf dem diesjährigen Kongress christlicher Führungskräfte (KcF) 2011 in Nürnberg hatte ich die Gelegenheit, mit dem Gründer der Ritz-Carlton Hotels und heutigen CEO der West Paces Hotel Group, einer Luxushotelgruppe – Horst Schulze zu sprechen.
Im Interview beantwortet der Top-Unternehmer Horst Schulze unter anderem folgende Fragen:
- Wie werden neue Mitarbeiter ins Unternehmen integriert?
- Wie schafft es Horst Schulze, Mitarbeiter zu finden, die dem Gast jeden Wunsch von den Augen ablesen?
In dieses Mercure Hotel komme ich regelmäßig, und jedes Mal treffe ich diesen Mitarbeiter. Er ist freundlich und bescheiden, immer da wenn man ihn braucht und stets hat er ein Lächeln im Gesicht. Er hat es geschafft, mir jeden Wunsch von den Augen abzulesen. Bereits bei der ersten Begegnung war mir klar: Nicht nur ein A-Mitarbeiter, sondern ein Triple A.
Früher habe ich nur dem Mitarbeiter gedankt und das war’s. In letzter Zeit nutze ich solche Begebenheiten, um der Geschäftsleitung meinen Dank auszusprechen. Interessant: Auch dort gibt es wieder A, B und C.
Das hier angesprochene Mercure Hotel, Sie ahnen es schon, hat sich auf meine Nachricht nicht gerührt. Keinerlei Resonanz.
Ein ähnlicher Brief an American Airlines dagegen wurde sofort beantwortet: Man habe die Mitarbeiterin informiert und ihr den Dank der Geschäftsleitung ausgesprochen. So reagiert eine A-Company, die stolz auf ihre Mitarbeiter ist.
Dieses Beispiel zeigt einmal mehr – nur eine Position zu besetzen (was die meisten Personaler tun) ist eindeutig zu wenig. Die Herausforderung an jeden von uns ist: Nur die besten und die leistungsfähigsten Mitarbeiter werden gesucht. Ein guter Freund sagte einmal: „Wer mir meine Probleme löst, ist hier hoch willkommen.“
Wie stellen Sie sicher, dass Sie Menschen finden, die Ihre Probleme lösen?
Die besten Antworten würden wir gerne in meinem Netzwerk weiterverbreiten!
Adidas im fränkischen Herzogenaurach beschäftigt weltweit 140.000 Mitarbeiter und ist nach Nike der größte Sportartikelhersteller. Was ist das Geheimnis des Erfolgs?Dieser Tage hatte ich die Chance, mit einem der vier Vorstände über die Kultur und die Werte zu sprechen. Ich war außerordentlich überrascht über die werteorientierte Führung in diesem Unternehmen.
Zusammenfassend muss man sagen: Das Erfolgskonzept dieses Konzerns ist die langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit der Vorstände, die mittlerweile über 20 Jahre andauert. Wer weiß, dass sich die Lebensdauer von Vorstandsgremien seit Jahren reduziert und mittlerweile bei drei bis vier Jahren angekommen ist, der weiß, wie Recht Steven Covey hat. Wo Menschen über Jahre vertrauensvoll zusammenarbeiten, entsteht eine High-Trust-Dividend. Wenn aber Vorstände nach durchschnittlich drei Jahren wieder ausgewechselt werden, weil man nicht mehr zusammenpasst, entsteht eine Low-Trust-Tax.
Ja, adidas hat ehrgeizige Ziele, nämlich die Firma Nike zu schlagen. Durchaus vorstellbar für das Team aus Herzogenaurach, die mit ihren Werten, ihrer Leistung, Leidenschaft und Vielfalt eine werteorientierte Zusammenarbeit vorleben.
Das Thema ist bekannt: Fachkräfte werden gesucht, doch ausländische Akademiker bleiben ohne Job. Der Spiegel berichtete über einen jungen Akademiker, dessen Geschichte zur Erfolgsgeschichte hätte werden können und dann aber doch alle Chancen verbaut wurden:Firas al-Ahmedi, ein junger, hochmotivierter irakischer Ingenieur, der sich in Deutschland ein neues Leben aufbauen wollte.
Jahrelang war al-Ahmedi arbeitslos, obwohl er gut qualifiziert und motiviert war. Einen Leiharbeiter-Job als Monteur am Fließband hatte er, seit er vor neun Jahren nach Deutschland kam. Mehr nicht. „Ich will doch einfach nur das machen, was ich kann”, sagt der 36-Jährige, „aber Deutschland lässt mich nicht.”
500.000 Akademiker wie al-Ahmedi leben nach Schätzungen der Bundesregierung in Deutschland. Hochqualifizierte Migranten, deren ausländischer Abschluss nicht anerkannt wird. 500.000 verpasste Chancen – in Zeiten, in denen Industrieverbände nicht müde werden, den Fachkräftemangel zu beklagen. Das ist eine riesige Verschwendung von Ressourcen. Voller Hoffnung kam er 2001 nach Deutschland: „Ich dachte, wenn man gut qualifiziert ist, hat man es hier leichter als Ausländer.”
Doch damit hatte er Unrecht. Vor sieben Jahren zum Beispiel hatte ihm die Fachhochschule Offenbach bereits einen Platz in einem internationalen Masterstudiengang zugesagt – da machte die Arbeitsagentur al-Ahmedi einen Strich durch die Rechnung: „Sie sind hier nicht zum Studieren, sondern als Asylbewerber”, habe man ihm gesagt. al-Ahmedi blieb arbeitslos. Bis heute ist sein Ingenieurabschluss nicht formal anerkannt. Dabei ist der Iraker seit sieben Jahren sogar Mitglied im Verband der deutschen Ingenieure.
Bislang scheitert die Integration von ausländischen Akademikern in den Arbeitsmarkt an der fehlenden Möglichkeit, die Qualifikation formal anerkennen zu lassen. Es gibt kein einheitliches Verfahren, keine zentrale Anlaufstelle. So haben lediglich EU-Bürger und Spätaussiedler überhaupt einen Anspruch auf ein Anerkennungsverfahren.
Die Suche nach qualifizierten Talenten ist groß. Schade, dass al-Ahmedi und Menschen wie er durch das Raster fallen.
Haben Sie mit ähnlichen Fällen Erfahrung? Danke, wenn Sie mir dazu einen Kommentar schreiben.
Jeder Mensch hat Vorbilder. Heute möchte ich Ihnen Dr. Rick Warren vorstellen, eines meiner Vorbilder. Er gehört zu den „100 most-influential people in the world”. Jahrelang habe ich mich bemüht, ihn als Referent für einen Vortrag zu gewinnen. Er ist Pastor und hat sonntags über 20.000 Gottesdienstbesucher. Dr. Rick Warren ist Autor des Bestsellers „Leben mit Vision”. In seiner Kolumne schreibt er darüber, dass Erfolg nicht so sehr mit Status, Macht und Geld zu tun hat, sehr viel mehr geht es darum, wie viel Einfluss wir auf die Menschen um uns herum haben.
Hier einige Bibelstellen, die dieses Thema am Leben des Paulus verdeutlichen.
Zielklarheit: Um erfolgreich zu sein, muss man wissen, wohin man will – welches Ziel wir anstreben. „Ich … schaue nur noch auf das Ziel vor mir. Mit aller Kraft laufe ich darauf zu, um den Siegespreis zu gewinnen.” (Philipper 3, 13+14)
Flexibilität: Wir müssen mit unerwarteten Umständen umgehen können und uns über Widrigkeiten hinwegsetzen. „Ob ich nun wenig oder viel habe, beides ist mir durchaus vertraut, und so kann ich mit beidem fertig werden.” (Philipper 4, 12)
Hingabe: Wenn wir mit einer wichtigen Unternehmung begonnen haben, ist es nötig, auch bei Widrigkeiten und Hindernissen durchzuhalten, um erfolgreich zu sein. „Aber mein Leben ist mir nicht wichtig. Vielmehr will ich den Auftrag ausführen, den mir Jesus Christus gegeben hat.” (Apostelgeschichte 20, 24)
Mitgefühl: So wie Paulus immer einfühlsam für die Bedürfnisse der Menschen um sich herum war, so müssen auch wir danach streben, die Interessen der Menschen im Auge zu behalten, die mit uns arbeiten. „Wenn ich … alle Geheimnisse Gottes weiß … und einen Glauben habe, der Berge versetzt, … aber ich habe keine Liebe, dann nützt es mir gar nichts.” (1. Korinther 13, 2-3)
Begeisterter Glaube: Erfolgreiche Führer glauben stark an ihre Mission und ihre Begeisterung ist ansteckend. „Alles kann ich durch Christus, der mit Kraft und Stärke gibt.” (Philiper 4, 13)
Dienst für den anderen: Ichbezogene Führer haben meistens kurze Amtszeiten. Derjenige, der andere jedoch mit Hingabe dient, ihnen hilft, ihre Ziele zu erreichen, ist einer mit vielen begeisterten Anhängern. „Für euch würde ich alles hingeben, sogar mein Leben.” (2. Korinther 12, 15)
Durchhaltevermögen: Der Spruch „Der Start ist nicht wichtig, sondern das Finish” war sicherlich zutreffend für Paulus. „Die Schwierigkeiten bedrängen uns von allen Seiten und doch werden wir nicht von ihnen überwältigt. Wir sind oft ratlos, aber nie verzweifelt. Von Menschen werden wir verfolgt, aber bei Gott finden wir Zuflucht. Wir werden zu Boden geschlagen, aber wir kommen dabei nicht um.” (2. Korinther 4, 8-9)
Am Ende seines Lebens konnte Paulus auf die Ausbreitung des christlichen Glaubens über das gesamte römische Reich blicken. Großartig für einen Mann, der die meisten Wegstrecken zu Fuß zurücklegte.
Sie und ich haben Autos, Flugzeuge und Smartphones. Lassen Sie uns mutig weitergehen!
Kürzlich hatte ich einen spannenden Artikel in der Hand. Bei dem Blick hinter die Kulissen der „kleinsten Armee der Welt“ mit 110 Mann wird man feststellen, dass bei der Schweizergarde ein wertschätzender und freundschaftlicher Umgang stattfindet. Die Truppe arbeitet professionell und kompetent. Die persönlichen Kriterien, um in die Garde eintreten zu können, sind klar definiert. Ebenso die fachlichen Mindestanforderungen. Dies hat den Vorteil, dass die Bewerberauswahl sehr vereinfacht wird. Die Garde macht immer großen Eindruck – natürlich auch bedingt durch die Uniformen. Schaut man einmal genauer hin wird man feststellen, dass der Auftritt bis ins kleinste Detail geprobt wird.
Nachwuchssorgen gibt es nicht: Eine Stelle bei der Schweizergarde hat viele Vorteile: Sie ermöglicht einem das Leben in Rom, somit Auslandserfahrung und das Erlernen einer fremden Sprache. In dieser Gruppe werden Werte gelebt – sie stehen nicht nur auf einem Papier.
Letzte Woche bin ich auf ein amüsantes Filmchen gestoßen. Auch ein einfacher LKW-Fahrer kann als A-Mitarbeiter große Wettbewerbsvorteile erarbeiten. Im Film bringt ein LKW-Fahrer von Pepsi in einer Bar den Kollegen von der Konkurrenz (Coca-Cola) dazu, statt der Cola eine Pepsi zu trinken. Das ganze dokumentiert er mit seinem Handy und stellt es bei YouTube ein, nach dem Motto: Schaut mal, selbst eure Mitarbeiter trinken lieber unsere Produkte. So macht er Marketing für das eigene Unternehmen. Der Fahrer der Konkurrenz und das Unternehmen sind bloßgestellt. Sehen Sie sich das Video selbst an und überzeugen Sie sich, dass jeder Mitarbeiter im Unternehmen von elementarer Bedeutung sein kann.