Archive for the ‘Erlebnisse und Impressionen’ Category

Auch Airlines beschäftigen C-Mitarbeiter

Posted on the Juli 28th, 2010 under ABC-Thematik, Erlebnisse und Impressionen by Knoblauch

Vor ein paar Tagen habe ich eine besondere C-Geschichte erlebt: Der Delta-Flug 117 von Stuttgart nach Atlanta dauert lange, und es ist eine ziemlich alte Maschine, in der man extrem eng sitzt. Aber das ist alles okay. Ich habe jede Menge Arbeit dabei, und da vergesse ich dann
solche Dinge sehr schnell.Aber dieses Mal ist jedoch die Maschine bis auf den letzten Platz besetzt, und das Dumme: Das Licht am Sitzplatz funktioniert nicht. Damit es im Innenraum schön dunkel ist, werden die Passagiere immer wieder über Lautsprecher aufgefordert, die Blenden am Fenster herunterzuziehen, damit die in der Kabine laufenden Filme auch gut zur Wirkung kommen.

Ich frage eine der Stewardessen, ob sie das mit dem Licht reparieren kann. Sie sagte, sie kümmert sich. Nach einer Stunde frage ich eine andere Stewardess, ob sie das mit dem Licht reparieren kann. Nein, aber sie wird es notieren. (Notieren heißt in diesem Fall: Sie ruft es einer anderen Stewardess zu, dass die das irgendwo eintragen soll. Ich vermute, dass sie selbst nicht schreiben kann, was ja bei Amerikanern sehr oft der Fall ist.)

Wenige Stunden vor Ankunft werden Plätze frei, weil dort die Stewardessen sitzen. Keine Ahnung, eigentlich sind die ja zum Arbeiten da. Aber die haben immer die besonders schönen Plätze, wollen auch nicht gestört werden und ziehen deshalb einen Vorhang zu. Jetzt wird Essen serviert, und ich bitte höflich um Genehmigung, ob ich auf einen der frei werdenden Plätze sitzen kann, denn mein Licht funktioniert nicht. - Ja, das ist okay.

20 Minuten später kommt eine Stewardess und sagt: „Hier zu sitzen ist zwar in Ordnung, aber ein Getränk hier zu trinken ist nicht in Ordnung.” Ich starre fassungslos auf mein Glas Wasser, das vor mir steht. Sie sieht mein Erstaunen und sagt: „If you spill it the seat will be wet and it is not acceptable that we sit on a wet seat.” (Falls Sie Ihr Glas Wasser verschütten, dann ist nämlich der Sitz nass, und es ist nicht okay, wenn eine Stewardess auf einem nassen Sitz sitzen muss.)

Delta ist dabei, sich neu aufzustellen und hat einen Wahnsinnsetat, um sich ein moderneres Image zu geben. Schade, dass wieder einmal C-Mitarbeiter alles ruinieren.

Auch im Hotel gibt es A-, B- und C-Mitarbeiter

Posted on the März 30th, 2010 under ABC-Thematik, Erlebnisse und Impressionen by Knoblauch

Mit meinem Seminar „Die besten Mitarbeiter finden und halten” sind wir gerade sehr viel in Hotels unterwegs. Dieser Tage nun waren wir in einem Großstadthotel. Endlich an der Rezeption angekommen, sagt die Dame forsch und knapp: „Einchecken?” „Nein”, sage ich, „wir sind von der Firma tempus und machen hier ein Seminar.”Sie jetzt schon etwas unwirsch: „Einchecken?” „Nein, wir sind von der Firma tempus …”

Darauf geht sie wortlos zu ihrem männlichen Kollegen. Der schreibt etwas auf einen Zettel, gibt uns einen Schlüssel, und jetzt geht es auf die Suche nach dem Seminarraum.

Endlich im Seminarraum angekommen ist dort ein türkischer Mitarbeiter, Herr Ö. Er hat ein strahlendes, breites Lächeln und sagt: „Guten Morgen, ich hoffe, Sie hatten eine gute Fahrt.” Dann fragt er überaus freundlich, wer einen Cappuccino will und wer einen Kaffee. Danach hilft er, den Raum herzurichten usw.

Während des Tages hat er sich immer wieder erkundigt, ob irgendetwas fehlt. Unseren Seminarteilnehmern ist dieses freundliche Verhalten aufgefallen, genau so wie ihnen aufgefallen ist, wie barsch man am Empfang abgefertigt wird.

Einer der Teilnehmer sagt: „Wenn Sie bei mir arbeiten würden, ich würde Sie befördern.”
Ein anderer Teilnehmer fragt unseren netten türkischen Serviceangestellten, warum er diese positive Haltung hat. Darauf er strahlend: „Na ja, es gibt immer 3 Sorten von Menschen: Welche, die das fürs Geld machen und welche, die einfach ihre Zeit totschlagen. Ich mache das, weil es mir Spaß macht. Dabei legt er seine rechte Hand auf sein Herz, macht eine leichte Verbeugung und hat wieder sein breites, gewinnendes Lächeln. Jetzt brauchen Sie sich nicht mehr zu fragen, ob A, B oder C …

Mit 60 Jahren fängt das Leben an …

Posted on the März 4th, 2010 under Erlebnisse und Impressionen by Knoblauch

Diejenigen, die mich kennen wissen, dass ich vor einigen Monaten 60 Jahre alt wurde. So kommt es, dass viele meiner Weggefährten auch 60 werden und mich zum Geburtstag einladen.Manche dieser Geburtstagsfeiern wirken auf mich eher wie eine Rentnerfeier. Die Anwesenden denken langsam, reden langsam und bewegen sich langsam. Zuweilen komme ich mir dann fremd vor. Bereits um 22:00 Uhr gehen die ersten nach Hause mit Entschuldigungen wie „Ich muss noch 10 km fahren.” Oder „Morgen besuche ich meine Enkelkinder.”

Gestern in meinem Büro hat mich eine Mitarbeiterin überrascht. Wir hatten einige ältere Bilder vor uns und sie sagte ganz unvermittelt: „Herr Knoblauch, Sie sehen heute deutlich jünger aus als vor 10 Jahren.” In der Tat und so fühle ich mich auch.

Wie kommt so etwas? Ja, ich gehe 3-4 Mal die Woche eine Stunde ins Fitness-Center um die Ecke. Der Sonntag ist für mich als Ruhetag wichtig und vor allem auch die Gemeinde, um emotional aufzutanken. Zeiten mit Gott allein, aber auch so wie heute Morgen, wo wir in der Firma gebetet haben.

Soeben halte ich wieder eine Einladung zu einer 60. Geburtstagsfeier in den Händen. Darauf steht: „Ich hoffe, dass ich mit ausreichender Schaffenskraft …” Nein, würde ich widersprechen: Mit 60 stehst du auf dem Höhepunkt deiner Schaffenskraft.

Hartz-IV-Empfänger – auch die Spezialisten tun sich schwer

Posted on the Februar 25th, 2010 under Allgemein, Erlebnisse und Impressionen, Fortbildung by Knoblauch

Ein Trainerkollege hat sich auf die Schulung von Hartz-IV-Empfängern spezialisiert. Er schult an 220 Tagen im Jahr. Er ist ein Mann mit extrem viel Energie und gibt alles. Das Ziel ist die Wiedereingliederung in einen normalen Job.

Was vermuten Sie, bei wie viel Prozent gelingt es, die Wiedereingliederung zu schaffen? Ich beobachte diese wertvolle Arbeit aus der Entfernung und muss sagen, mein Kollege macht wirklich eine hervorragende Arbeit, besser als ich das je könnte. Er widmet sich jedem Einzelnen, er findet für jeden ein anerkennendes Wort, er kann Menschen aufbauen und zu echter Größe führen.

Nun, die Bilanz ist mehr als bescheiden. Wir reden von 10 Prozent die wieder vermittelbar sind. Was ist mit den anderen 90 Prozent? Nun, die brauchen eine Therapie, falls überhaupt noch etwas hilft.

Diese Geschichte zeigt: Nicht nur wir Unternehmer tun uns schwer, sondern auch die Spezialisten.

Talk mit Bruder Paulus bei N24

Posted on the Februar 18th, 2010 under Erlebnisse und Impressionen by Knoblauch

Am vergangenen Sonntag war ich zu Gast bei Bruder Paulus. In dieser halbstündigen Interviewsendung „Ethik - um Gottes willen” bei N24 geht es um das Thema Werte im persönlichen und unternehmerischen Bereich. Hier können Sie die Sendung anschauen (http://www.bruderpaulus.de/medien/video/inhalt/videos/14-februar-2010-830-uhr-n24-ethik-um-gottes-willen-gast-prof-dr-joerg-knoblauch.html)

Ein aufmerksamer Zuschauer weist zurecht darauf hin, dass die Aussage: „Einen faulen Apfel darf man nicht zu den anderen Äpfeln legen, weil in kürzester Zeit alle Äpfel faul sind.” so nicht stimmt. Der Zuschauer sagt: „Ein fauler Apfel ist nicht von vornherein ganz faul, sondern es fängt immer an einer Stelle an wo er sich gestoßen hat oder von außen sich Insekten Zutritt verschafft haben. Deshalb muss man ja die Äpfel immer und immer wieder anschauen und betrachten, um hier die Probleme im Auge zu haben. Sollten die ersten Anzeichen von Faulheit sich zeigen, dann muss man den Apfel entfernen. Wenn man dies frühzeitig macht, dann kann man den Rest des Apfels noch zu einem guten Apfelmus machen.”

Na ja, die Sache mit dem Apfelmus hat er sicher nicht wörtlich gemeint, aber in gewisser Weise hat er natürlich recht.

Wir haben gerade unsere Mitarbeiterbewertung im Unternehmen wieder abgeschlossen. Wo eine solche Bewertung jährlich durchgeführt wird, kann man einen möglichen Faulungsprozess sehr gut beobachten und rechtzeitig gegensteuern. Also: Planen Sie rechtzeitig Ihre Mitarbeiterbewertung 2010. Die daraus resultierenden Mitarbeitergespräche lohnen den Aufwand um ein Vielfaches.

Wenn die To-do-Liste immer länger wird …

Posted on the Februar 16th, 2010 under Allgemein, Erlebnisse und Impressionen by Knoblauch

Wer mich kennt, weiß, dass ich einen Teil meiner Zeit kostenlos für die Beratung christlicher Werke zur Verfügung stelle. Frei nach dem Motto: Umsonst habt ihr es empfangen, umsonst sollt ihr …Dieser Tage war ich nun zu einer Krisensitzung bei einem großen christlichen Werk in den USA. Dieses Werk hat eine stolze Vergangenheit. Millionen Dollar wurden jährlich an Partnerorganisationen und für die Erfüllung des christlichen Auftrags investiert. Seit gut einem Jahr jedoch haben wir einen neuen Chef und eine Reihe neuer Mitarbeiter im Büro. Seither ist unser Konto dick im Minus und eigentlich sind wir pleite. In wenigen Monaten findet unser großer Jahreskongress statt, und wir haben noch nicht einmal alle Redner beieinander. Vorstandssitzungen laufen dann typischerweise so: Jede Menge Ideen, aber minimale Umsetzung. Die Protokolle schwammig und ohne das übliche „Wer, was, wo”? Jede Menge Geschichten, aber keine zielorientierte Vorgehensweise. Zahlen, Daten, Fakten sind Mangelware unter Hinweis auf das System, das solche Zahlen nicht hergibt.

Auf dem Weg zum Flugplatz hatte ich einen Vorstandskollegen auf dem Beifahrersitz, der noch einmal 20 Ideen hatte, was man alles anders und besser machen könnte. Ich habe nur müde gelächelt. Meine Erfahrung: Wenn die To-do-Liste mal länger als ein Meter ist, dann nützt es nichts, immer noch etwas Neues dranzufügen. Dann muss man ganz grundsätzlichere Fragen stellen und die könnten durchaus auch heißen: Wann wechseln wir Pferde und Kutscher, die den Karren ziehen?

A,B oder C – die einflussreichste christliche Gemeinde arbeitet nach diesem Prinzip

Posted on the Februar 2nd, 2010 under Allgemein, Erlebnisse und Impressionen, Interessantes aus aller Welt by Knoblauch

img_2442Am Wochenende hatte ich die Ehre, mit Bill Hybels (Autor des Buches: „Die Kunst des Führens”) zu Abend zu essen. Wer ihn nicht kennt: Er ist Pastor in den USA und hat eine Gemeinde mit sonntäglich 23.000 Gottesdienstbesuchern. Er war in Karlsruhe, um 8.300 christliche Leiter zu schulen.Hybels ist bekannt für den Satz „Ich habe zu viel Zeit meines Lebens mit Mitarbeitern zugebracht, die nur mittelmäßige Leistung brachten.”

Ich habe ihn gefragt: Wie kann ein Pfarrer so etwas sagen? Hat nicht Jesus alle gleichermaßen geliebt. War er nicht mit allen unterwegs die ihm folgten.

Seine kurze und knappe Antwort: Genau das Gegenteil ist der Fall. „Jesus was very selective.” Seine Jünger waren „handverlesen”. Er ging auf sie zu und hat sie einzeln berufen. In der Bibel gibt es genügend Beispiele, wo Menschen in diesen erlesenen Kreis seiner Schüler/Mitarbeiter kommen wollten, er es aber nicht zugelassen hat. Er hat zwar zu allen Menschen gepredigt, aber in den Genuss der Ausbildung kamen nur die 12.

In Bezug auf seine wachsende Arbeit sagte er: Ich predige darüber wenig, aber ich habe dieses Konzept ständig vor meinen Augen. Es hat mir geholfen, eine völlig neue Sichtweise der Dinge zu bekommen.

Es gibt sie noch – die deutsche Bürokratie

Posted on the Januar 28th, 2010 under Allgemein, Erlebnisse und Impressionen by Knoblauch

Bürokratie gibt es offensichtlich auch in kleinen mittelständischen Unternehmen. Die Geschichte ist schnell erzählt: Es geht um die Beantragung eines kleinen Messestandes bei einem nationalen Kongress, wofür natürlich ein ordentliches Formular ausgefüllt werden muss. Es gibt ein Faxformular und ein Internetformular. Das Spannende daran: Der Fragenkatalog im Internet ist deutlich umfangreicher, dafür sind die Teilnahmebedingungen dort eindeutig einfacher. Das wirklich Spannende passiert mit der Position „Parkausweise”: Wir haben zwei Parkausweise für insgesamt 48 Euro auf der Bestellliste angekreuzt. Am Freitag kommt der Anruf der Messeorganisation, dass die Parkausweise zwar auf ihrer Bestellliste sind, jedoch die Messeverwaltung dafür zuständig sei. Warum ist dann der Parkausweis Bestandteil des Bestellformulars?

Bei der Messeverwaltung ist natürlich zu diesem Zeitpunkt niemand mehr erreichbar. Am Montag dann bekomme ich einen Vorgesetzten ans Telefon, der ausgesprochen freundlich ist, der aber sagt, dass die Sachbearbeiterin nicht da sei. Ich biete an, dass ich 50 Euro in einen Umschlag stecke, wenn er dann zwei Parkausweise per Post an mich schickt, dann ist alles okay. Das fand er lustig, das ginge aber so natürlich nicht. Am einfachsten, man fährt morgens aufs Gelände und kauft dann einen Ausweis. Ob denn morgens um 7:00 Uhr schon jemand da sei? Das wisse er auch nicht so genau.

Ein erneuter Versuch dann am Montagnachmittag: Die zuständige Sachbearbeiterin Frau H. ist in einer Sitzung, die Kollegin will es ihr ausrichten.

Dienstagvormittag ist Frau H. noch nicht da, aber sie würde bald kommen.

Dienstag um die Mittagszeit ist Frau H. wieder in einer Sitzung. Die Kollegin will ihr aber eine Nachricht hinterlassen.

Na ja, noch habe ich einen Tag Zeit. Ab und zu fragt mich mein Kollege, ob ich als Geschäftsführer etwas tun würde, um den Wert der Firma zu steigern. Meine Antwort: Ja, ich besorge zwei Parkausweise für unseren Messe-Infotisch.

Stopp: Soeben klingelt das Telefon. Frau H. von der Messeverwaltung ist am Apparat und sagt: Mit ihr habe das nichts zu tun. Verantwortlich sei ausschließlich die Firma, bei der wir den Messestand beantragt und das Bestellformular ausgefüllt haben. Na ja, damit sind wir jetzt wieder ganz am Anfang und wahrscheinlich kriegen wir den Tipp, jetzt Frau H. anzurufen …

Abstieg ins Mittelmaß

Posted on the Januar 26th, 2010 under Allgemein, Erlebnisse und Impressionen by Knoblauch

„Mittelmaß gewinnt nie. Es hat nie gewonnen, und es wird nie gewinnen.”
(Hermann Scherer)

Falls Sie es noch nicht bemerkt haben: Deutschland versinkt im Mittelmaß! Mittelmäßige Unternehmen liefern mittelmäßige Produkte und Dienstleistungen und landen im weltweiten Wettbewerb immer weiter hinten/unten. Das führt konsequenterweise zu dem Hilferuf der wenigen A-Mitarbeiter: „Ich bin ein A, holt mich hier raus!” Dieser Ruf findet mehr und mehr Gehör.

Brain Drain
„Brain Drain” nennt man auf Neu-Deutsch den wortwörtlichen Abfluss an Know-how aus einer Volkswirtschaft. Die talentiertesten High Potentials verlassen zunehmend unser mittelmäßiges Land und suchen ihr Glück beispielsweise in den USA, in Neuseeland, China, Dubai, Kanada, Schweiz usw. In den allermeisten Fällen werden sie dort auch fündig und kehren danach selten wieder zurück. Um dem entgegenzuwirken, könnte man nun seinerseits Fachkräfte aus anderen Ländern zu uns nach Deutschland holen („Brain Gain”). Die jüngste Vergangenheit hat aber gezeigt, dass es Deutschland nicht gelingt, beispielsweise junge Ingenieure oder Informatiker aus Indien hierher zu locken. Wie kommt es aber, dass Deutschland als Standort offensichtlich nicht (mehr) attraktiv genug ist?

In Deutschland werden „Underperformers” geschützt
Ein Grund ist sicherlich, dass „Underperformers” in Deutschland regelrecht geschützt und kultiviert werden. Die Begegnung mit einem Taxifahrer, den ich vor einigen Wochen bei meinem letzten Aufenthalt in Dubai traf, soll dies veranschaulichen: Er fragte mich, ob ich aus Deutschland kommen würde. Ich sagte: „Ja”, woraufhin er mir erzählte, dass er „ziemlich viel” über Deutschland wüsste. „Deutschland …”, sagte er, „… ist doch das Land, in dem man nicht arbeiten muss, und trotzdem ein gutes Leben führen kann!” In dieser Situation habe ich mich für mein Land geschämt und musste dem Taxifahrer Recht geben.
Roland Tichy, Chefredakteur der Wirtschaftswoche, sagte kürzlich: „Aus dem weltweiten Wettbewerb um die klügsten Köpfe und tüchtigsten Unternehmer haben wir uns durch eine bornierte Ausländerpolitik verabschiedet, die de facto allenfalls den Zuzug ins Sozialamt erlaubt und die Tüchtigen vergrault.”

Fazit
Vor kurzem konfrontierte mich ein Unternehmer aus Tübingen (einer süddeutschen Stadt) mit folgender Aussage: „Ich brauche gar keine A-Mitarbeiter! Mir reicht es vollkommen, wenn meine Mitarbeiter pünktlich kommen und pünktlich gehen!”
Bei dieser Aussage stellen sich mir die Nackenhaare auf! Hier gibt man sich mit Mittelmaß zufrieden. Das muss langfristig in den Ruin führen! Von daher meine Bitte an Sie: Bekämpfen Sie die tolerierte Mittelmäßigkeit in Ihrem Unternehmen!

Masterplan und ein Gläschen Rotwein

Posted on the Januar 5th, 2010 under Erlebnisse und Impressionen, Interessantes aus aller Welt by Knoblauch

Diejenigen, die mich kennen, die wissen, wo ich um diese Jahreszeit zu finden bin. 20 Jahre habe ich nach dem idealen Vacation-Spot gesucht und ich habe ihn gefunden. Longboat Key in Sarasota, Florida. Nirgendwo ist der Sand schöner, der Strand menschenleerer, das Wasser wärmer und die Sonnenuntergänge sind einfach legendär. Hier am Strand zu sitzen und über wichtige Fragen des Lebens nachzudenken, kommt beinahe automatisch. “Visionizing” nennen das die Amerikaner, wenn sie sich Gedanken über eine gute Zukunft machen.

Ich lade Sie ein: Machen Sie es wie ich: Nehmen Sie Ihren Masterplan, trinken Sie ein Gläschen Rotwein, gehen Sie in die Stille und hören Sie in sich hinein und auf das, was Gott Ihnen sagt.

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