Archive for the ‘Interessantes aus aller Welt’ Category
In meinen Seminaren sitzen regelmäßig Menschen, denen völlig klar ist, dass ein B-Mitarbeiter für Sie der direkte Weg ins Verderben ist. Warum? Weil sie nur Mitarbeiter haben, die im Kundenkontakt sind und entweder ein Mitarbeiter hat leuchtende Augen und er verkauft etwas, oder er hat keine leuchtenden Augen (B-Mitarbeiter) und er verkauft nichts.
Ich habe dann immer wieder gesagt: Schicken Sie Ihren B zu mir. Ich kann ihn möglicherweise brauchen, denn ich habe ein ganz traditionelles Business. Picken – Packen – Versenden, Gabelstapler fahren usw.
Der folgende YouTube-Film dauert nur 46 Sekunden und jetzt weiß ich: Selbst wer noch Gabelstapler hat, kann keinen B-Mitarbeiter brauchen.
Bisher war ich überzeugt: „Jeder kann verdienen was er will, er darf uns nur nichts kosten!“
Aber jetzt schauen Sie sich mal diese Geschichte an:
Stolze 500.000 Euro Gehalt kassiert eine Vorzimmerdame von ihrem Manager. Dafür musste dieser hinter Gitter. Trotz fachlich mangelnder Kompetenz der Sekretärin, verschaffte der Geschäftsführer einer Unternehmensberatung ihr ein Jahresgehalt von 360.000 Euro. Dazu erhielt die Sekretärin noch weitere Geldbeträge. Für das Landgericht Frankfurt ein eindeutiger Fall: Verurteilung beider Parteien wegen Betrug zu einer Haftstrafe. Der Manager wurde wegen Betrugs, die Sekretärin wegen Beihilfe verurteilt. Das Unternehmen wurde durch diese extreme Bezahlung erheblich geschädigt.
Das Wort Bevorzugung eines einzelnen Mitarbeiters ist in diesem Fall wohl noch eine Untertreibung.
Sie suchen einen Job, für den Sie extrem schlecht bezahlt werden, dafür aber täglich Ihr Leben riskieren?
Taxifahrer in New York City
Will man auf den Straßen New Yorks überleben, braucht es vor allem eines: Absolute Skrupellosigkeit. Das haben Taxifahrer in der Millionenmetropole längst verinnerlicht. Sie verdienen mit dem vielleicht nervigsten Job New Yorks etwa 55 Euro pro Tag.
Die wahren Helden des Mount Everest
Während sich Bergsteiger aus aller Welt durch das Erklimmen des Mount Everest als die Größten fühlen, haben die einheimischen Lastenträger den Aufstieg schon Dutzende Male absolviert. Im Unterschied zu den ausländischen Abenteurern schleppen sie dabei noch Zelte, Lebensmittel und Sauerstoffflaschen den 8.000er hinauf und das für umgerechnet etwa 5,30 Euro am Tag.
Kennen Sie einen Job, der noch schlechter bezahlt wird?
Jeder Mensch hat Vorbilder. Heute möchte ich Ihnen Dr. Rick Warren vorstellen, eines meiner Vorbilder. Er gehört zu den „100 most-influential people in the world”. Jahrelang habe ich mich bemüht, ihn als Referent für einen Vortrag zu gewinnen. Er ist Pastor und hat sonntags über 20.000 Gottesdienstbesucher. Dr. Rick Warren ist Autor des Bestsellers „Leben mit Vision”. In seiner Kolumne schreibt er darüber, dass Erfolg nicht so sehr mit Status, Macht und Geld zu tun hat, sehr viel mehr geht es darum, wie viel Einfluss wir auf die Menschen um uns herum haben.
Hier einige Bibelstellen, die dieses Thema am Leben des Paulus verdeutlichen.
Zielklarheit: Um erfolgreich zu sein, muss man wissen, wohin man will – welches Ziel wir anstreben. „Ich … schaue nur noch auf das Ziel vor mir. Mit aller Kraft laufe ich darauf zu, um den Siegespreis zu gewinnen.” (Philipper 3, 13+14)
Flexibilität: Wir müssen mit unerwarteten Umständen umgehen können und uns über Widrigkeiten hinwegsetzen. „Ob ich nun wenig oder viel habe, beides ist mir durchaus vertraut, und so kann ich mit beidem fertig werden.” (Philipper 4, 12)
Hingabe: Wenn wir mit einer wichtigen Unternehmung begonnen haben, ist es nötig, auch bei Widrigkeiten und Hindernissen durchzuhalten, um erfolgreich zu sein. „Aber mein Leben ist mir nicht wichtig. Vielmehr will ich den Auftrag ausführen, den mir Jesus Christus gegeben hat.” (Apostelgeschichte 20, 24)
Mitgefühl: So wie Paulus immer einfühlsam für die Bedürfnisse der Menschen um sich herum war, so müssen auch wir danach streben, die Interessen der Menschen im Auge zu behalten, die mit uns arbeiten. „Wenn ich … alle Geheimnisse Gottes weiß … und einen Glauben habe, der Berge versetzt, … aber ich habe keine Liebe, dann nützt es mir gar nichts.” (1. Korinther 13, 2-3)
Begeisterter Glaube: Erfolgreiche Führer glauben stark an ihre Mission und ihre Begeisterung ist ansteckend. „Alles kann ich durch Christus, der mit Kraft und Stärke gibt.” (Philiper 4, 13)
Dienst für den anderen: Ichbezogene Führer haben meistens kurze Amtszeiten. Derjenige, der andere jedoch mit Hingabe dient, ihnen hilft, ihre Ziele zu erreichen, ist einer mit vielen begeisterten Anhängern. „Für euch würde ich alles hingeben, sogar mein Leben.” (2. Korinther 12, 15)
Durchhaltevermögen: Der Spruch „Der Start ist nicht wichtig, sondern das Finish” war sicherlich zutreffend für Paulus. „Die Schwierigkeiten bedrängen uns von allen Seiten und doch werden wir nicht von ihnen überwältigt. Wir sind oft ratlos, aber nie verzweifelt. Von Menschen werden wir verfolgt, aber bei Gott finden wir Zuflucht. Wir werden zu Boden geschlagen, aber wir kommen dabei nicht um.” (2. Korinther 4, 8-9)
Am Ende seines Lebens konnte Paulus auf die Ausbreitung des christlichen Glaubens über das gesamte römische Reich blicken. Großartig für einen Mann, der die meisten Wegstrecken zu Fuß zurücklegte.
Sie und ich haben Autos, Flugzeuge und Smartphones. Lassen Sie uns mutig weitergehen!
Kürzlich hatte ich einen spannenden Artikel in der Hand. Bei dem Blick hinter die Kulissen der „kleinsten Armee der Welt“ mit 110 Mann wird man feststellen, dass bei der Schweizergarde ein wertschätzender und freundschaftlicher Umgang stattfindet. Die Truppe arbeitet professionell und kompetent. Die persönlichen Kriterien, um in die Garde eintreten zu können, sind klar definiert. Ebenso die fachlichen Mindestanforderungen. Dies hat den Vorteil, dass die Bewerberauswahl sehr vereinfacht wird. Die Garde macht immer großen Eindruck – natürlich auch bedingt durch die Uniformen. Schaut man einmal genauer hin wird man feststellen, dass der Auftritt bis ins kleinste Detail geprobt wird.
Nachwuchssorgen gibt es nicht: Eine Stelle bei der Schweizergarde hat viele Vorteile: Sie ermöglicht einem das Leben in Rom, somit Auslandserfahrung und das Erlernen einer fremden Sprache. In dieser Gruppe werden Werte gelebt – sie stehen nicht nur auf einem Papier.
Letzte Woche bin ich auf ein amüsantes Filmchen gestoßen. Auch ein einfacher LKW-Fahrer kann als A-Mitarbeiter große Wettbewerbsvorteile erarbeiten. Im Film bringt ein LKW-Fahrer von Pepsi in einer Bar den Kollegen von der Konkurrenz (Coca-Cola) dazu, statt der Cola eine Pepsi zu trinken. Das ganze dokumentiert er mit seinem Handy und stellt es bei YouTube ein, nach dem Motto: Schaut mal, selbst eure Mitarbeiter trinken lieber unsere Produkte. So macht er Marketing für das eigene Unternehmen. Der Fahrer der Konkurrenz und das Unternehmen sind bloßgestellt. Sehen Sie sich das Video selbst an und überzeugen Sie sich, dass jeder Mitarbeiter im Unternehmen von elementarer Bedeutung sein kann.
Hier zum Video
Anonyme Bewerbungen – ein Top-aktuelles Thema! Darüber wird heiß diskutiert und eine Gesetzesvorlage dazu ist sehr umstritten. Was denken andere Unternehmer?
Patrick Adenauer, Präsident des Verbandes DIE FAMILIENUNTERNEHMER: „Anonyme Bewerbungen öffnen der Manipulation von Bewerbungsunterlagen Tür und Tor: Wenn man Geschlecht, Alter oder Herkunft entfernt, muss man auch Zeugnisse schwärzen, Lebensläufe kürzen und auch persönliche Interessen streichen. Individualität und Kreativität würden so durch standardisierte Formblätter ersetzt. Wir Unternehmer suchen aber Persönlichkeiten und keine Maschinen.“
Achim Dercks, DIHK-Vize: „Bereits die schriftliche Bewerbung muss zentrale Informationen enthalten, denn die Unternehmen können nicht alle Bewerber zum Gespräch einladen.“
Christine Lüders, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, die das freiwillige Projekt angestoßen hat: „Studien und Beratungsfälle belegen, dass bei Migranten, Müttern und über 50-jährigen Bewerbern eher aussortiert wird. Das wollen wir verhindern.”
Nach der Meinung von Familienministerin Kristina Schröder, soll die anonyme Bewerbung in ganz Deutschland angewandt werden. Im Familienministerium wird diese Bewerbungsmethode zurzeit erprobt. Der Bewerbung kann nicht mehr entnommen werden, welches Geschlecht und Alter der Bewerber hat. Auch der Familienstand, die Religion, die Nationalität, das Aussehen und mögliche Behinderungen bleiben verborgen. Erst beim Vorstellungsgespräch kommt dann die ganze Wahrheit auf den Tisch.
Verbreitung der anonymen Bewerbung
Die Amerikaner nutzen diese Methode seit den 60er-Jahren. In Frankreich testen es 50 Unternehmen. In Deutschland erproben diese Form der Bewerbung neben dem Familienministerium die Firmen Telekom, L’Oréal und Procter & Gamble.
Auswirkungen für Sie als Unternehmen
Bislang hat dies für Ihr Recruiting noch keine Auswirkungen. Im Laufe 2011 kann es jedoch sein, dass Sie mit einer Gesetzesvorlage rechnen müssen, wenn die Tests im Familienministerium erfolgreich sind.
Wie schätzen Sie die Situation ein?
In München fand ein wichtiges Jubiläum statt. Dort hatte ich ein hochinteressantes Gespräch mit Prof. Dr. Eduard Gaugler. Er ist das Urgestein des deutschen Personalwesens. Viele Institutionen und Zeitschriften verdanken ihm ihren Ursprung. Trotz seiner 82 Jahre ist er als Personaler in seinem Institut für Mittelstandsforschung an der Mannheimer Universität noch viel beschäftigt. Ich wollte von ihm wissen, wie sich deutsche Personalentwicklung z. B. zu unseren Hauptwettbewerbern in Asien unterscheidet. Herr Gaugler: „Es ist z. B. für einen Japaner wahnsinnig schwierig, in einem in Deutschland tätigen Tochterunternehmen mit dem Betriebsrat zurechtzukommen. Wenn er aus einem größeren japanischen Unternehmen kommt, ist er es gewohnt, seine Betriebsgewerkschaft zu haben, deren oberstes Ziel in der Aufrechterhaltung der Profitabilität des Unternehmens liegt. Er begegnet dem Unternehmen in einer ganz anderen Grundhaltung.“ Ein für Asiaten besonders schwieriges Thema ist die Entlassung von Mitarbeitern: „Eines der interessantesten Gespräche war in Tokio vor vielen Jahren, als zwei Betriebsgewerkschaftsfunktionäre zu mir kamen und mit mir ein Gespräch haben wollten, ob die Reduzierung der Belegschaft partnerschaftlichen Ideen und Grundsätzen entspräche. Wir haben das natürlich miteinander durchdiskutiert, und ich konnte aufgrund unserer eigenen Beobachtungen nur sagen, dass es Situationen für ein Unternehmen geben kann, wo es zur ethischen Pflicht eines Unternehmens gehört, die vorhandene Zahl und Qualifikation der Mitarbeiter im Hinblick auf die erwartbare Entwicklung des Unternehmens zu überprüfen.“
Vergangenen Donnerstag ging es in meinem Blogbeitrag um die Korruption in Griechenland. Am Freitag schickt mir ein guter Freund den berühmten Brief des Stern-Autor Walter Wüllenweber. Wenn Sie den „Liebe Griechen”-Brief nicht kennen, können Sie hier die fünf hoch interessanten Seiten nachlesen.
Dieser Brief wurde über das Internet weit verbreitet und natürlich auch ins Griechische übersetzt. Was jetzt passiert, ist überraschend: Eine Vielzahl von Menschen, rund um den Globus melden sich zu Wort.
„Show some understanding, Auntie”, bittet ein Grieche. Wüllenweber hatte Deutschland als eine Tante dargestellt, die einem die ganze Kindheit und Jugend hindurch das Sparschwein füttert. Die Geldtante erwartet ja keinen Dank, sie will ja nur, dass man sich auch mal in ihre Lage versetzt. So der Brief.
Griechen rund um die Welt, die diesen „Liebe Griechen”-Brief gelesen haben, sind erzürnt. Deutschland sei seinen Reparationszahlungen im Nazi-Deutschland nicht nachgekommen usw. Schließlich habe Griechenland keine Autoindustrie und keine Rüstungsindustrie. Das alles kaufe man von Deutschland und das sei doch mehr Wert als alle EU-Zuschüsse. Wegen der fehlenden Industrie hätten viele Griechen halt nur einen Beamtenjob.
Ein in den USA lebender Grieche sagt: Wir Amerikaner beschützen euch Deutsche seit 60 Jahren. Das hat euch Milliarden in eurem Verteidigungshaushalt gespart, deswegen könnt ihr euch 12 Wochen Urlaub im Jahr leisten und euer Schul- und Gesundheitssystem kostet euch nichts. Und so geht es Land für Land. Die Finnen sagen: Das größte Problem in Griechenland ist nicht das Geld, sondern Täuschen, Tarnen, Tricksen. Die Financial Times dagegen ist einsichtig. Sie hat das Wort PIIGS (Portugal, Irland, Italien, Griechenland, Spanien) aus ihrem Vokabular gestrichen …
Wenn Griechenland pleite geht, müssten wir die Hälfte der Schulden abschreiben. Das sind immerhin ca. 300 Mrd. Euro, davon 43 Mrd. aus Deutschland. Lebensversicherungen und Renten wären dann in Deutschland hart getroffen.
Die Griechenland-Story wird uns also noch einige Zeit in Atem halten. Hoffen wir das Beste!
Unsere CDU-Europaabgeordnete schreibt heute in unserer lokalen Zeitung, dass Griechenland seit 1997 insgesamt 955 Millionen Euro Strafzahlungen an die EU leisten musste. Sie war letzte Woche in Athen. Ein wichtiges Wort ist Fakelaki. Fakelaki heißt „kleine Umschläge”. Da liegt das Geld drin, wenn man etwas beschleunigen will. Laut Transparency International zahlte jeder Grieche im Jahr durchschnittlich 1355 Euro Bestechungsgeld, wenn es darum ging, die Ausstellung eines Führer -/Fahrzeugscheins zu beschleunigen, eine Baugenehmigung zu kaufen oder die Ergebnisse einer Steuerprüfung manipulieren zu wollen. Durch Korruption und Bestechung sind Operationen in öffentlichen Krankenhäusern bis zu 5-mal so teuer wie in Deutschland und somit für viele Griechen nicht mehr bezahlbar. Bestechungsgeld wird gewöhnlich in einem Briefumschlag (Fakelaki) unter dem Tisch übergeben.
Die Bibel sagt im Psalm 14,3 „Alle haben sich von meinen Geboten abgewandt und wurden korrupt. Niemand tut Gutes, auch nicht einer.”