Archive for the ‘Interessantes aus aller Welt’ Category

Rausschmiss wegen einer Maultasche oder eines Fischbrötchens?

Posted on the Dezember 22nd, 2009 under Allgemein,Interessantes aus aller Welt by

Jeder kennt die Beispiele. Kündigung wegen Bagatelldelikten. Da ist der 58-jährige Gabelstaplerfahrer, der aus einem zu Bruch gegangenen Karton eine Milchschnitte gegessen hat, die im Supermarkt 26 Cent kostet. Da ist die 58-jährige Konstanzer Altenpflegerin, die 6 Maultaschen mitnehmen wollte, die eigentlich für die Mülltonne bestimmt waren. Da ist die Sekretärin, die eine Frikadelle und zwei halbe Brötchen verspeist und trotz 34-jähriger Betriebszugehörigkeit gekündigt wird. Da ist die Küchenhilfe, die wegen drei nicht mehr verkäuflichen Fischbrötchen davon gejagt wird. Da ist der vermutete Diebstahl eines 500-Gramm-Brotes, verursacht durch einen Teigmacher nach 31 Jahren Betriebszugehörigkeit. Da geht es um zwei Leergutbons im Wert von 31 Euro, die der Kassiererin Barbara E. in einer Kaise-Filiale zum Verhängnis werden. Und da ist der Oberhausener Industriearbeiter, der sein privates Handy an der Firmensteckdose auflädt und wegen einem Schaden von 0,014 Cent gekündigt wird.Die Öffentlichkeit ist erschüttert, die Gewerkschaft ist empört. Was ist in Deutschland los, dass wegen solcher Lappalien langjährige Mitarbeiter gekündigt werden? Es ist von sozialer Kälte die Rede und von einer Verrohung der Gesellschaft.

Ich sage Ihnen, der Grund liegt woanders. Wenn Sie in diese Fälle tiefer reinleuchten, dann stellt sich das Thema etwas anders dar. Immer mehr Firmenchefs wissen um die Dramatik von A, B und C. Sie kennen den berühmten Satz von Jack Welch: „Selbst wenn ein C-Mitarbeiter umsonst arbeiten würde, er wäre zu teuer!”

Ganz offensichtlich handelt es sich hier um Mitarbeiter, von denen man sich schon lange trennen will. Aufgrund langjähriger Zugehörigkeit ist dies jedoch sehr, sehr teuer beziehungsweise aufgrund von Schwerbehinderung gar unmöglich.

Warum ich das behaupte? Schließlich haben sich an dem süßen Snack viele Mitarbeiter gütlich getan, aber nur einen hat es getroffen. Oder: Was macht eine Firma mit einem Gabelstaplerfahrer, der nach einem Bandscheibenvorfall extrem viele Fehltage hat, sich nur noch mit starken Medikamenten über Wasser hält und laut ärztlichem Attest noch maximal 5 kg heben kann. Offensichtlich hat die Firma für diesen Mitarbeiter keine „Verwendung” mehr.

In der jetzigen Krise stehen Unternehmen in einem massiven Überlebenskampf. Trennungen sind in Deutschland faktisch nicht möglich. Wenn sich jetzt eine Gelegenheit bietet – und wenn es nur um 0,014 Cent geht – dann ist dies ein willkommener Anlass, der sich so wahrscheinlich nie mehr bieten wird.

Wenn dann ein Chef hinterher um Entschuldigung bittet, seine Reaktion als überzogen bezeichnet, die Kündigung selbst aber nicht zurück nimmt, dann zeigt dies genau den Punkt. Die Öffentlichkeit soll beschwichtigt werden, die Trennung aber bleibt, denn diese Chance kommt so schnell nicht wieder.

Dass man kleinste Verfehlungen zum Anlass für einen Rauswurf nimmt, ist natürlich ein Verstoß gegen Ethik und Moral. Mit der Erkenntnis von A, B und C gibt es allerdings neue Spielregeln am Markt. Mitarbeiter müssen verstehen, dass es nicht um Fischbrötchen oder einzelne Maultaschen geht, sondern dass es um ihre Leistung und Motivation insgesamt geht. Wenn diese nicht mehr passt, dann muss ein Bagatelldelikt herhalten um die Kündigung zu rechtfertigen. Die Diskussion um Obergrenzen führt deshalb auch nicht weiter. Es geht nicht um einen bestimmten Geldbetrag, es geht darum, einen Anlass zu finden, wie man sich von demotivierten Mitarbeitern trennt.

Jede 6. Führungskraft praktiziert Yoga

Posted on the Dezember 8th, 2009 under Allgemein,Interessantes aus aller Welt by

betenDas ist eine Überraschung: 16,8 Prozent der deutschen Manager praktizieren Yoga oder Meditation – das entspricht mehr als 800.000 Führungskräften. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie, die das Marktforschungsinstitut TNS Infratest erstellt hat.

Allensbach hat ja schon vor längerer Zeit herausgefunden, dass 70 Prozent der Manager fromm sind und beten.

Möglicherweise sind ja die 16,8 Prozent zu hoch, aber auch die 70 Prozent. In Zeiten der Wertekrise ist es durchaus sinnvoll, sich im Bereich „Spiritualität“ zu outen.

Was natürlich auch sein kann: Viele Führungskräfte, die „spirituell“ unterwegs sind, werden gar nicht groß unterscheiden zwischen Yoga und Bibel. In dem Moment, wo etwas „geistlich“ klingt, werden sie sagen: Ja, so etwas Ähnliches mache ich auch …“

Trotz alledem: Interessant, wie viele der Kollegen sich als spirituelle Menschen darstellen. Da hat sicher auch die Krise etwas verändert.

Deutschlands pfiffigste Sekretärinnen

Posted on the November 17th, 2009 under Allgemein,Consulting,Interessantes aus aller Welt by

Quelle-Sekretärinnen

Hat man erst einmal A-, B- und C-Mitarbeiterverhalten verstanden, dann passiert doch jeden Tag etwas Neues und Spannendes. Fünf Quelle-Chefsekretärinnen lassen sich auf großen Plakaten abbilden. Motto: „Sekretärinnen suchen neuen Chef.“ Wer zum Beispiel am Nürnberger Hauptbahnhof vorbei kommt, sieht dieses Plakat.

(„Für den Hauptbahnhof haben wir uns entschieden, weil der stark frequentiert ist.“)

Warum ich überhaupt über Deutschlands pfiffigste Sekretärinnen schreibe? Diese Aktion löst natürlich jede Menge Resonanz aus. Und auch hier, wie immer im Leben gibt es wieder A, B und C.

 

Hier die Meinung eines C-Mitarbeiters:

Ich komme auch aus der Gegend und habe leider vorher nicht bei Quelle gearbeitet. Ich suche auch einen Job als Sekretärin. Mich stellt keiner ein. Ich finde das absolut ungerecht, dass sich hier so viele melden, bei diesen Frauen. Sie sind doch auch nicht besser. Wenn unsereins in einem Kleinbetrieb betriebsbedingt gehen muss, schert sich keine S… drum. Quelle – ich kann es echt nicht mehr hören.

Hier die Meinung eines B-Mitarbeiters:

Naja, diese Möglichkeit haben nicht alle, denn nicht alle haben so viel verdient, dass sie sich so eine Aktion leisten können … (Aktion kostete 500,- €, geteilt durch die fünf Frauen hat also jede 100,- € bezahlt.)

Hier die Meinung eines A-Mitarbeiters:

Diese fünf Frauen zeigen, was vielen Arbeitnehmern und Arbeitslosen im Deutschen Vollkasko-Staat fehlt, nämlich Eigenverantwortung und Initiative. Anstatt zu warten bis Vater Staat und Mütterchen ARGE einen neuen Job frei Haus liefern, werden sie selbst tätig. Solche Leute werden in Krisenzeiten immer gebraucht.

Halteprämie für Küchenhilfe

Posted on the November 17th, 2009 under Allgemein,Consulting,Interessantes aus aller Welt by

Dieser Tage hat mich eine Redakteurin des NDR angerufen und gefragt, ob ich denn schon in der Zeitung gelesen hätte, dass AIG (American International Group), einer der größten Versicherer weltweit, einer Küchenhilfe 7.700 US-Dollar als Halteprämie bezahlt hat. Die Redakteurin war darüber ziemlich entsetzt und wollte einen Kommentar.

Nun, wer sich mit A-, B- und C-Mitarbeitern beschäftigt hat, sieht das aus einer anderen Perspektive. Wenn das die Küchenhilfe ist, die alle Maschinen kennt, die positiv, optimistisch und Mut machend unterwegs ist, die auch Ruheständler aktivieren kann, weil sie zu denen beste Beziehungen unterhält, die die Sonderwünsche ihrer Kunden kennt – wenn das alles auf diese Person zutreffen sollte, dann sind 650 Dollar im Monat gut investiertes Geld. Lesson learned: Egal, was ein A-Mitarbeiter bekommt, er ist nie überbezahlt.

Knoblauchs Welt entdecken: Die besten Hotels der Welt

Posted on the November 1st, 2009 under Erlebnisse und Impressionen,Interessantes aus aller Welt,Videos by

Vor einiger Zeit habe ich mir einen Traum erfüllt: Ich wollte schon immer mal die drei besten Hotels der Welt besuchen! Vor zwei Jahren hatte ich schon mal versucht, doch das Mittagsessen war für zwei Jahre ausgebucht, die Tea Time für drei Wochen! Dieses Jahr habe ich diese Hotels besuchen können. Selbst die Schrauben sind vergoldet! Und wie steht es um den Service? Wie arbeiten die Mitarbeiter dort? Ich habe erstaunliche Dinge erlebt!

Schauen Sie selbst: Knoblauchs Welt entdecken: Die drei besten Hotels der Welt

Entdecken Sie meine Welt: Das Geheimnis von Dubai

Posted on the November 1st, 2009 under Allgemein,Erlebnisse und Impressionen,Interessantes aus aller Welt,Videos by

Video ansehen: Knoblauchs Welt entdecken: Dubai: Erfolgreich durch A-Mitarbeiter

Herzlich Willkommen in meiner Welt! Einmal im Monat lasse ich Sie mit einem Video an meiner Welt teilhaben. Wir haben diese Reihe “Knoblauchs Welt entdecken” genannt. Im Juni diesen Jahres habe ich aus Dubai berichtet. Warum ist die Dubai so erfolgreich? Wie wurde in 40 Jahren aus einem unbekannten “Dorf” im Sand ein Ort, in dem heute der größte Yachthafen der Welt, das höchste Hotel, der größte Vergnügungspark und viele weitere Superlativen der Welt sind. Das Geheimnis: Dubai hat 86% Gastarbeiter: Die besten Menschen der Welt wurden hierher geholt! Die besten Menschen aus den unterschiedlichsten Disziplinen durften hier Ihre Träume verwirklichen. Dubai ist ein excellentes Beispiel, dass nur A-Mitarbeiter den Erfolg garantieren.

Video ansehen: Knoblauchs Welt entdecken: Dubai: Erfolgreich durch A-Mitarbeiter