Die richtigen Mitarbeiter gewinnen und halten

Posted on the April 2nd, 2012 under ABC-Thematik,Personal by

Unternehmensführung ist nicht ganz so kompliziert, wie man uns das oft weismachen will. Man kann Unternehmensführung in einem einzigen Satz zusammenfassen:

How to find them – how to keep them?

Also, wie finde ich die besten Mitarbeiter und wie halte ich sie?

Auf diesem Hintergrund ist es verständlich, warum der Kampf um die besten Mitarbeiter voll entbrannt ist. Es geht nicht mehr darum, einen guten Mitarbeiter zu finden, nein, es geht darum, den besten zu finden. Mehr noch: Den allerbesten, und aus dieser Auswahl dann auch noch den Richtigen. Wenn Sie die 11 besten Fußballspieler der Welt in einem Team spielen lassen, ist damit noch nicht gewährleistet, dass dieses Team die Weltmeisterschaft gewinnt. Das heißt, der Mitarbeiter muss auch zu unserem Umfeld und zu unserer Kultur passen.

Tipp 1

Wenn Sie Interviews führen, möglichst nicht nur unter 4 Augen, sondern bringen Sie so viele Personen wie möglich an den Tisch. 3 oder 4 Personen sehen mehr als nur einer.

Tipp 2

Den besten Mitarbeiter zu finden braucht Zeit. Ein einzelnes Interview wird es nicht tun. Deshalb lernen Sie von den Profis: Interviewen, interviewen, interviewen.

Nach jedem Interview fragen wir uns:

- Was hat er gesagt?

- Wo hat er sich widersprochen?

- Wo hat er Namen genannt, die man möglicherweise anrufen kann, um weitere Erkundigungen einzuziehen?

(Übrigens, in bin überrascht, dass bei mir nur etwa jeder siebte bis achte Firmenchef anruft, wenn er Interviews mit Mitarbeitern führt, die früher bei uns gearbeitet haben.)

Und wenn Sie am Ende nicht ganz sicher sind, suchen Sie weiter. Sie brauchen einen A-Mitarbeiter. Sie wollen wissen, wie sich ein A-Mitarbeiter von einem B- bzw. C-Mitarbeiter unterscheidet? Kein Problem: Wir haben dafür in unserem Haus spezielle Tabellen gemacht. Eine solche Tabelle bieten wir Ihnen hier zum kostenlosen Download an. Lieber Sie verbiegen sich noch einmal ein halbes Jahr, haben dann aber den richtigen Mitarbeiter. 1 Gramm Aufwand bei der Einstellung zählt mehr als 1 Kilo hinterher bei der Fortbildung.

C-Mitarbeiter in Büros sind besonders gefährlich

Posted on the März 22nd, 2012 under ABC-Thematik by

C-Mitarbeiter sind besonders gefährlich im Büroalltag. Sie wissen nie, ob ein Mitarbeiter gerade die beste Idee seines Lebens hat oder völlig andere Dinge tut. Es braucht 20 Jahre, um eine Firma aufzubauen. Es braucht nur 18 Sekunden, um sie zu zerstören.

Deshalb gönnen Sie sich hier die nächsten 18 Sekunden …

Kündigungsgründe werden immer kurioser

Posted on the März 8th, 2012 under ABC-Thematik,Interessantes aus aller Welt,Personal by

Sie alle kennen die Kassiererin „Emmely“ und zum Beispiel auch das Maultaschen-Urteil. Einer Frau droht eine fristlose Kündigung, weil sie angeblich Maultaschen mitgenommen hat, die ansonsten im Müll gelandet wären. Seit 17 Jahren arbeitete die Frau in einem Konstanzer Altenheim. Sie hatte sechs Maultaschen, die nach dem Mittagessen übrig geblieben sind, mit nach Hause genommen. Ihr Arbeitgeber hat sie daraufhin entlassen. Das Arbeitsgericht Radolfzell erklärte die Kündigung für wirksam.

Ein anderer Fall: Die Supermarkt-Kassiererin „Emmely“ wurde nach 31 Jahren wegen zwei Pfandmarken im Wert von 1,30 Euro, die sie unterschlagen hat, fristlos gekündigt (wurde allerdings später durch das Bundesarbeitsgericht wieder aufgehoben).

Ein Vater zweier Kinder, beschäftigt bei einer Abfallentsorgungsfirma, hat eine fristlose Kündigung erhalten, weil er ein Reisekinderbett aus dem Müll nach Hause genommen hatte. Das Arbeitsgericht hob diese Kündigung allerdings wegen Unverhältnismäßigkeit auf.

Ein Arbeitnehmer hat Aluminiumreste aus dem Müll mitgenommen und an ein Recyclingunternehmen verkauft. Er erhielt eine fristlose Kündigung.

Warum reden wir darüber: Wer seine Mitarbeiter ständig kontrolliert, wird immer auch einen Fehler finden. Wir bei tempus sehen das grundlegend anders! Bei uns gilt Vertrauen und das Motto: Schaffe eine Win-win-Situation. Wer seine Mitarbeiter reich beschenkt und ihnen einen optimalen Handlungsspielraum ermöglicht, der entwickelt seine Mitarbeiter zu Mit-Unternehmern, die gemeinsam das Unternehmen zum Erfolg führen. Wir alle brauchen keine Befehlsempfänger, die wir möglichst kurz halten, sondern Menschen, die mit Herz und Begeisterung ihre Arbeit tun.

Wie machen Sie aus Ihrem Mitarbeiter einen Mit-Unternehmer?

Er spielt nur schlecht Fußball – trotzdem ist er der beste Fußballtrainer der Welt

Posted on the Februar 23rd, 2012 under ABC-Thematik,Allgemein,Consulting,Interessantes aus aller Welt,Personal by

Sein Name ist José Mourinho. Er ist Portugiese, und er gilt als der beste Fußballtrainer der Welt. Bei Real Madrid trainiert er 25 der besten Spieler der Welt. Seine Spieler würden für ihn durchs Feuer gehen. Einer seiner Spieler sagte einmal: „Für Mourinho hätte ich mir die Beine brechen lassen.“

Wenn Sie denken, dass Mourinho auch ein weltklasse Fußballer ist, dann täuschen Sie sich. Ihm war sehr schnell klar, dass ihm insbesondere die physische Komponente beim Fußballspielen fehlt. Aber: Sein Talent ist, die Führung zu übernehmen. Er kann die Taktik des Gegners analysieren, seine Spieler dazu bringen, alles zu geben und sie zu Höchstleistungen zu bewegen. Also ein Führer wie er im Buch steht.

Warum denken wir, der beste Verkäufer muss Vertriebsleiter werden? Warum denken wir, der beste Ingenieur wird Chef der Entwicklung? Und der beste Buchhalter wird Chef des Controlling.

Die Business-Vordenker „Förster & Kreuz“ fragen: „Warum nur glauben wir an diese unsinnige Beförderungspolitik? Wann fangen wir an, Führungskompetenz von Sachkompetenz zu unterscheiden?“

Wie halten Sie es mit dieser Unterscheidung? Und wie stellen Sie sicher, dass Sie die richtigen befördern? In Führungsjobs gehören halt Leute, die führen können.

Deutschland – attraktiver Arbeitgeber?

Posted on the Februar 9th, 2012 under Interessantes aus aller Welt,Personal by

Falsch! Ausländer halten Deutschland für nur mäßig attraktiv.

Die Deutsche Industrie- und Handelskammer hat die Zahlen schwarz auf weiß. 47 Auslandshandelskammern wurden befragt. Der Umfrage zufolge tut Deutschland zu wenig, um ausländische qualifizierte Zuwanderer anzulocken. Die „Willkommenskultur“ Deutschlands muss nachhaltig verbessert werden. Polen sind halt nicht nur Spargelstecher und Baugehilfen. Wenn sich Polen über dies ihnen anhaftende Image beschweren, dann haben wir etwas falsch gemacht. Auf einer Skala von eins („attraktiv“) bis fünf („unattraktiv“) liegen wir bei einem Wert von 2,8. Kein Wunder, dass ausländische Fachkräfte und Studenten bei uns nicht Schlange stehen, um ihre Fähigkeiten in Deutschland einzubringen.

Was Länder wie die Schweiz oder Neuseeland bestens beherrschen, nämlich die Anwerbung hochqualifizierter Ausländer, ist in Deutschland noch nicht verbreitet. Wir beklagen den Braindrain, tun aber reichlich wenig, um gegenzusteuern.

Mein persönliches Fazit: Kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland sind hochattraktive Arbeitgeber. Lassen Sie uns weiterhin auf die Politik Einfluss nehmen!

Nun bleibt die Frage: Was mache ich – und möglicherweise auch Sie – um für ausländische Fachkräfte attraktiv zu sein?

Selbst wer noch Gabelstapler hat, kann keinen B-Mitarbeiter gebrauchen

Posted on the Januar 26th, 2012 under ABC-Thematik,Erlebnisse und Impressionen,Interessantes aus aller Welt,Personal by

In meinen Seminaren sitzen regelmäßig Menschen, denen völlig klar ist, dass ein B-Mitarbeiter für Sie der direkte Weg ins Verderben ist. Warum? Weil sie nur Mitarbeiter haben, die im Kundenkontakt sind und entweder ein Mitarbeiter hat leuchtende Augen und er verkauft etwas, oder er hat keine leuchtenden Augen (B-Mitarbeiter) und er verkauft nichts.

Ich habe dann immer wieder gesagt: Schicken Sie Ihren B zu mir. Ich kann ihn möglicherweise brauchen, denn ich habe ein ganz traditionelles Business. Picken – Packen – Versenden, Gabelstapler fahren usw.

Der folgende YouTube-Film dauert nur 46 Sekunden und jetzt weiß ich: Selbst wer noch Gabelstapler hat, kann keinen B-Mitarbeiter brauchen.

Talent ist das Einzige, was zählt!

Posted on the Januar 12th, 2012 under ABC-Thematik,Erlebnisse und Impressionen,Personal by

Ob Sie es glauben oder nicht: Ich habe eine Firma verkauft, und der potenzielle Käufer war weder interessiert an meinen Patenten, noch an unseren genialen Produkten, nicht einmal an unserem wunderschönen Logo. Seine einzige Frage: Wer sind deine 5 besten Mitarbeiter und kann ich mit denen für jeweils 20 Minuten sprechen? Dann weiß ich, was die Firma wert ist. Über die Abbruchkosten und wer den Boden saniert werden wir uns mit Sicherheit einig.

Talent ist das Einzige, was in diesen Zeiten noch zählt. Talent ist wichtiger als Produkte, als Gebäude oder Vertriebswege.

Martin Daum war einer unserer Referenten beim Kongress christlicher Führungskräfte (KcF). Die nächste Veranstaltung, zu der wir 4.000 Führungskräfte erwarten, ist Donnerstag, 17. Januar bis Samstag, 19. Januar 2013 (!).

Im nachfolgenden Video (2:41 Min.) zeigt Martin Daum, CEO Freightliner Trucks, dem größten LKW-Hersteller Nordamerikas, wie er seine Talente findet.

Hier zum Video.

2011 – Unser erfolgreichstes Jahr geht zu Ende!

Posted on the Dezember 31st, 2011 under Personal,Seminare by

2011 war für mich das erfolgreichste Jahr überhaupt. Egal, was wir in die Hand genommen haben: Die Ausbildung zum Certified Recruiting Professional (CRP), das Angebot einer Studienreise, Personalberatung, … alles wurde zu Gold.  

 

 

 

 

 

 

 

 

Der absolute Hit jedoch war unsere Einladung zum Expertentreffen Personal. Personaler suchen den Austausch mit Kollegen, denn sie wissen: Niemand ist mehr für den Erfolg einer Firma verantwortlich als derjenige, der die richtigen Mitarbeiter rekrutiert.

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Weihnachtszeit – das Fest der Geburt Jesu

Posted on the Dezember 23rd, 2011 under Allgemein by

Morgen, am 24. Dezember, ist der Heilige Abend. Der Vorabend zum Weihnachtsfest. Traditionell findet an diesem Abend die Bescherung statt. Am Heiligen Abend sind alle Familienmitglieder versammelt, um gemeinsam zu feiern.

Das gemeinsame Weihnachtsessen – ob Raklett, Fondue, Gans oder Bratwurst mit Kartoffelsalat – jede Familie pflegt ihre eigene Tradition. Ein Weihnachtsbaum – geschmückt mit Glaskugeln, Lichterketten, Lametta oder Engeln. Der Brauch des Weihnachtsbaums verbreitete sich im 19. Jahrhundert von Deutschland aus über die ganze Welt. Rund 28 Millionen Weihnachtsbäume werden in Deutschland in den Haushalten geschmückt. Dänemark ist mit einem Export an Deutschland mit 10 Millionen Bäumen Marktführer. Der Adventskranz – die Zunahme des Lichtes drückt die steigende Erwartung auf die Geburt von Jesus Christus aus. Zur Tradition gehört auch die Weihnachtskrippe. Die Geburt Jesu ist in Miniaturformat nachgestellt. Der Weihnachtsschmuck – ob Girlanden, Kerzen oder Lichterbögen. Alles wird festlich geschmückt und dekoriert. Oft wird neben den zahlreichen Traditionen der eigentliche Grund des Festes vergessen: Die Geburt Jesu von Nazareth!

 

Genießen Sie die besinnliche Weihnachtszeit! Ein gesegnetes Fest für Sie und Ihre Familie!

Nur mit A-Mitarbeitern kann man langfristig gewinnen

Posted on the Dezember 15th, 2011 under ABC-Thematik,Personal,Seminare by

Frankfurt, Leipzig und Stuttgart … Letzte Woche habe ich mein Seminar „Die besten Mitarbeiter finden und halten“ durchgeführt. Es ist schön zu sehen, wie Unternehmer bereit sind, ihre Personalarbeit zu verbessern.

Wenn ich von A-Mitarbeitern spreche, denken die Teilnehmer meist: „Aha, du brauchst eben die Kombination: Einige Alpha-Tiere, die vorangehen. B-Mitarbeiter, weil die ordentlich abarbeiten. Es braucht nicht nur Häuptlinge es braucht auch Indianer.“ Meine Antwort: „Achtung: Dies ist ein Missverständnis. Mit A-Mitarbeitern sind nicht Alpha-Tiere gemeint. A-Mitarbeiter sind einfach exzellente Mitarbeiter und die brauchen Sie auf jeder Ebene. Auch Ihre Putzfrau sollte A sein. Mal ganz ehrlich: Jeder B ist eine Katastrophe. Mit ‚ordentlich arbeitenden Menschen’ ist heute nichts mehr zu erreichen.“ Sie brauchen selbstständig handelnde und motivierte Mitarbeiter, eben A-Mitarbeiter. Mit B-Mitarbeitern kann man keinen Kunden beeindrucken und schon gar keine Aufträge an Land ziehen.

Ein Unternehmer schrieb mir: „Lieber Herr Knoblauch, jetzt weiß ich, was mein Problem ist: Ich sehe meinen Betrieb mit völlig anderen Augen. Ich habe keinen einzigen A-Mitarbeiter. Meine 12 Mitarbeiter sind durchweg B-Mitarbeiter. Alles nette, halbwegs ordentlich arbeitende Leute, aber keiner hat wirklich Herzblut, keiner versteht sich als Unternehmer, keine Kundenverblüffung. Jetzt weiß ich endlich, warum wir kein Geld verdienen.“