Posts Tagged ‘C-Mitarbeiter’

A-Mitarbeiter wollen in A-Companies arbeiten …

Posted on the Juni 14th, 2012 under ABC-Thematik,Personal by

Frau Susanne Ottmar, begeisterte Blogleserin, schreibt mir dieser Tage: „Ich war auf dem‚Fahrradflohmarkt’ eines Fahrradfachgeschäftes. Der Chef kam auf mich zu und fragte, ob er helfen könne. Ich fragte ihn nach Werkzeug. Er sagte: ‚Für Werkzeug ist der Junior-Chef zuständig.’ Da dieser gerade nirgends zu sehen war, holte er das Werkzeug selbst. Als er wiederkam, fragte ich ihn, warum er nicht mehr delegiere. Er sagte mir dann, dass so gut wie niemand das macht, was er angewiesen bekommt. Der Lehrling sollte für alle Essen organisieren. Alle hatten was, nur den Chef selbst hatte er nicht versorgt. Seine Meinung: Da könne man nichts machen, er habe eben nur C-Mitarbeiter. Die Frage ist doch: ‚Kann ein B-Chef überhaupt etwas mit einem A-Mitarbeiter anfangen?’ oder ‚Kann ein B-Chef überhaupt A-Mitarbeiter finden?’ Kein A-Mitarbeiter wird in einem solchen Unternehmen glücklich. Das ist, wie wenn ein Fitness-Trainer mit Schwabbelbauch, neue Kunden sucht. Ein A-Mitarbeiter wird sich schnell nach einem anderen Unternehmen umschauen oder er stumpft ab. Das ist wie mit hochbegabten Schülern, die schlechte Noten schreiben, obwohl sie einen überdurchschnittlichen IQ haben. Sie verweigern, weil die Plattform fehlt.“

Damit wäre mal wieder bewiesen: Ein Rennpferd fühlt sich nur wohl mit einem Weltklasse-Jockey. A-Mitarbeiter geben immer volle Leistung. Doch was passiert, wenn der Vorgesetzte damit überfordert ist und versucht, den Mitarbeiter zu bremsen? Dieser A-Mitarbeiter wird sich schnell nach einer anderen Firma umsehen.

Also: Wenn Sie erstmal einen A-Mitarbeiter gefunden haben, dann tun Sie alles, alles, alles …, um Ihren Mitarbeiter glücklich zu machen.

Lassen Sie uns auch an Ihren Erfahrungen teilhaben …

Gallup veröffentlicht die neusten ABC-Zahlen

Posted on the Mai 3rd, 2012 under ABC-Thematik,Interessantes aus aller Welt by

Jedes Jahr immer wieder spannend – wie viele A-, B- und C-Mitarbeiter hat Deutschland?

Das Gallup-Institut hat erneut die Mitarbeiterbindung gemessen: Wie hoch ist die emotionale Bindung der deutschen Arbeitnehmer an ihr Unternehmen?

Im Jahr 2011 wurden insgesamt 1.323 Arbeitnehmer/innen in Deutschland ab 18 Jahren befragt. Die Befragten wurden zufällig ausgewählt und per Telefon interviewt.

Miesmacher: C-Mitarbeiter   C-Mitarbeiter sind Arbeitnehmer ohne emotionale Bindung zum Arbeitsplatz, arbeiten aktiv gegen das Interesse des Unternehmens und haben bereits innerlich gekündigt. Die Kosten dieser innerlichen Kündigung belaufen sich auf 124 Milliarden Euro jährlich. Die Zahl der C-Mitarbeiter ist um 2 % angestiegen. Dies sei, laut Gallup, aber kein Grund zur Beunruhigung. Solche Unterschiede sind bei 1.323 Befragten nicht signifikant.

Mitmacher: B-Mitarbeiter   B-Mitarbeiter sind in Deutschland zu 63 % vertreten. Sie sind mit dem Unternehmen nur gering emotional verbunden und leisten „Dienst nach Vorschrift“. Kennzeichnend sind auch mehrere Fehltage im Jahr und eine höhere Fluktuationsquote.

Mutmacher: A-Mitarbeiter   Die Zahl der A-Mitarbeiter ist um 1 Prozent gestiegen. Diese Mitarbeiter verwandeln alles in Gold. Sie sind dem Arbeitgeber emotional verpflichtet und sind mit Leib und Seele im Einsatz.

Hier sehen Sie die aktuelle Grafik von Gallup: 

Wem Ihrer Mitarbeiter würden Sie einen Umzug bezahlen? Schreiben Sie die Namen nieder. Jetzt haben Sie Ihre A-Mitarbeiter identifiziert.

Stellen Sie sich vor, eine Rezession kommt und Sie haben 30 % weniger Umsatz. Wen würden Sie entlassen? Jetzt wissen Sie, wer Ihre C-Mitarbeiter sind.

Wie identifizieren Sie Ihre Mitarbeiter?

C-Mitarbeiter in Büros sind besonders gefährlich

Posted on the März 22nd, 2012 under ABC-Thematik by

C-Mitarbeiter sind besonders gefährlich im Büroalltag. Sie wissen nie, ob ein Mitarbeiter gerade die beste Idee seines Lebens hat oder völlig andere Dinge tut. Es braucht 20 Jahre, um eine Firma aufzubauen. Es braucht nur 18 Sekunden, um sie zu zerstören.

Deshalb gönnen Sie sich hier die nächsten 18 Sekunden …

Ein C-Mitarbeiter hat mal wieder zugeschlagen …

Posted on the April 7th, 2011 under ABC-Thematik by

Mein Kollege, der zwei Schreibtische weiter sitzt, kauft sich einen 5er-BMW. Der Verkäufer war äußerst zuvorkommend und hat gut beraten. Sowohl das Auto als auch die Beratung hat begeistert. Allerdings nach wenigen Tagen: Die Kontrollöllampe leuchtet am Armaturenbrett auf. Der Kunde versucht den Verkäufer anzurufen. Erstaunlicherweise war dieser dann nicht mehr erreichbar und wie vom Erdboden verschluckt. Man hat den Kunden an ein Service-Team verwiesen mit der lapidaren Aussage: „Woher das kommt, können wir auch nicht sagen. Da müssen Sie vorbeikommen.” Der Kunde nimmt zwanzig Minuten auf sich und macht sich auf den Weg in die Werkstatt. Dort angekommen verbringt der Kunde weitere zwanzig Minuten mit warten. Eine Stunde Zeitaufwand, um den Fehler an einem Fahrzeug, das nagelneu ist und 50.000 Euro gekostet hat, herauszufinden.

Was das Fass zum Überlaufen gebracht hat: Der Servicemann kam zurück und sagte zu meinem Kollegen: „Es haben nur zwei Liter Öl gefehlt. Wir haben das nachgefüllt. Wollen Sie das gleich bar bezahlen oder sollen wir eine Rechnung schreiben?”

Womit wieder einmal bewiesen wäre: A-Mitarbeiter liefern guten Service.
C-Mitarbeiter dagegen schaffen es, die besten und geduldigsten Kunden zu vertreiben. Mittlerweile fährt mein Kollege einen Audi.

Eine wirklich kuriose Story

Posted on the März 24th, 2011 under ABC-Thematik by

Kürzlich habe ich eine Story im Personal-Newsletter „Personalintern” gelesen:

„Eine Mitarbeiterin ließ sich krankschreiben und nahm in dieser Zeit an einem Marathonlauf teil. Daraufhin hat der Arbeitgeber ihr für diese Zeit keinen Lohn gezahlt. Die Frau klagte mit dem Argument, sie hätte ein psychisches Leiden und ihr Arzt habe ihr empfohlen Sport zu treiben. Das Arbeitsgericht Mannheim wies die Klage ab, weil das Attest durch den Langstreckenlauf unglaubwürdig geworden sei. Auch ein Marathonlauf könne psychisch belastend sein.”

Ein weiterer Beleg, dass es Menschen gibt, die in ihrer Freizeit A-Leistungen abliefern. Wenn es aber um unsere unternehmerischen Anliegen geht, dann ist die Leistung ein glattes C.

C-Mitarbeiter – Weihnachten bringt es an den Tag

Posted on the Dezember 21st, 2010 under ABC-Thematik,Allgemein,Personal by

Die Weihnachtsfeier steht vor der Tür! Sicherlich auch in Ihrem Unternehmen. Eine Geschäftsführerin einer Steuerkanzlei klagte vor einigen Tagen, wie enttäuschend sie die letzte Weihnachtsfeier mit ihren Angestellten erlebt hatte. Der erste Ausfall war ein Mitarbeiter, der sich Karten für das Varieté besorgt hatte. Ein weiterer meldete sich an dem Tag krank. Zwei Kollegen klagten, dass sie ja eigentlich Feierabend hätten.

Das Ende vom Lied: Am Abend der Weihnachtsfeier kam eine einzige Mitarbeiterin – übrigens ihre beste Kraft. Offensichtlich gibt es in dieser Kanzlei nicht nur A-Mitarbeiter.

Noch mehr C geht nicht …

Posted on the August 27th, 2010 under ABC-Thematik,Allgemein,Personal by

Zur Erheiterung mal wieder ein C-Geschichte. Die Rede ist vom Autohaus Gerberding. In der Zeitschrift „auto motor und sport“ gab es folgenden Artikel dazu: Das Bistro erinnert an ein Behörden-Wartezimmer, im restlichen Betrieb scheint die Zeit in den siebziger Jahren stehen geblieben zu sein. Sieben Mitarbeiter tun sehr beschäftigt, für Kunden hat keiner ein Auge. Als wir endlich zu einem Meister vordringen, grummelt er nur was von „kein Termin“. Schließlich findet er die Anmeldung doch noch, verabschiedet sich aber ohne gemeinsamen Gang zum Auto und ohne Arbeitsumfänge zu erläutern. Dies passiert auch nicht beim Rückruf am nächsten Vormittag, stattdessen überrascht uns die Nachricht, dass das Auto fertig sei. Auch die Abholung geht zügig über die Bühne: An der Kasse bezahlen, fertig. Passend zum unterirdischen Service fiel auch die Arbeitsleistung auf: Von den sechs Mängeln wurde nur einer korrekt behoben. Nicht bemerkt wurde der niedrige Servoölstand, die ausgehängte ABS-Leitung, der lose Motorhaubenfanghaken und die defekte Handschuhfachbeleuchtung.

Auch Airlines beschäftigen C-Mitarbeiter

Posted on the Juli 28th, 2010 under ABC-Thematik,Erlebnisse und Impressionen by

Vor ein paar Tagen habe ich eine besondere C-Geschichte erlebt: Der Delta-Flug 117 von Stuttgart nach Atlanta dauert lange, und es ist eine ziemlich alte Maschine, in der man extrem eng sitzt. Aber das ist alles okay. Ich habe jede Menge Arbeit dabei, und da vergesse ich dann
solche Dinge sehr schnell.Aber dieses Mal ist jedoch die Maschine bis auf den letzten Platz besetzt, und das Dumme: Das Licht am Sitzplatz funktioniert nicht. Damit es im Innenraum schön dunkel ist, werden die Passagiere immer wieder über Lautsprecher aufgefordert, die Blenden am Fenster herunterzuziehen, damit die in der Kabine laufenden Filme auch gut zur Wirkung kommen.

Ich frage eine der Stewardessen, ob sie das mit dem Licht reparieren kann. Sie sagte, sie kümmert sich. Nach einer Stunde frage ich eine andere Stewardess, ob sie das mit dem Licht reparieren kann. Nein, aber sie wird es notieren. (Notieren heißt in diesem Fall: Sie ruft es einer anderen Stewardess zu, dass die das irgendwo eintragen soll. Ich vermute, dass sie selbst nicht schreiben kann, was ja bei Amerikanern sehr oft der Fall ist.)

Wenige Stunden vor Ankunft werden Plätze frei, weil dort die Stewardessen sitzen. Keine Ahnung, eigentlich sind die ja zum Arbeiten da. Aber die haben immer die besonders schönen Plätze, wollen auch nicht gestört werden und ziehen deshalb einen Vorhang zu. Jetzt wird Essen serviert, und ich bitte höflich um Genehmigung, ob ich auf einen der frei werdenden Plätze sitzen kann, denn mein Licht funktioniert nicht. – Ja, das ist okay.

20 Minuten später kommt eine Stewardess und sagt: „Hier zu sitzen ist zwar in Ordnung, aber ein Getränk hier zu trinken ist nicht in Ordnung.” Ich starre fassungslos auf mein Glas Wasser, das vor mir steht. Sie sieht mein Erstaunen und sagt: „If you spill it the seat will be wet and it is not acceptable that we sit on a wet seat.” (Falls Sie Ihr Glas Wasser verschütten, dann ist nämlich der Sitz nass, und es ist nicht okay, wenn eine Stewardess auf einem nassen Sitz sitzen muss.)

Delta ist dabei, sich neu aufzustellen und hat einen Wahnsinnsetat, um sich ein moderneres Image zu geben. Schade, dass wieder einmal C-Mitarbeiter alles ruinieren.

A-Mitarbeiter für A-Kunden und C-Mitarbeiter für C-Kunden

Posted on the Juni 2nd, 2010 under ABC-Thematik by

Marc-Wilhelm Kohfink ist Chefredakteur des „Chefletter”, der bei VNR erscheint. Er ist einer unserer Fans der ABC-Denkweise. Im Chefletter-Brief vom 26. Mai hat er folgenden Beitrag:

A-Mitarbeiter für A-Kunden und C-Mitarbeiter für C-Kunden
Rückels Jugendliche sind motiviert, weil es ihm gelingt, ihnen ein Angebot zu machen, das zu ihnen passt. Das funktioniert auch bei Ihnen. Geben Sie schwach motivierten Mitarbeitern keine Aufgaben, für die sie stark motiviert sein sollten. Unter Umständen ist es ratsam, dafür Aufgaben in der Firma neu zu verteilen. So ist es z. B. nicht wirtschaftlich, wenn Kunden mit hohem Umsatzpotenzial von denselben Mitarbeitern besucht werden, die auch Märkte von geringerer Bedeutung und meist gleich bleibendem Auftragsvolumen bereisen.
Es wäre besser, wenn hoch motivierte Mitarbeiter gezielt auf solche Kunden angesetzt werden, die hohe Erträge versprechen, und Mitarbeiter mit geringerem Leistungsvermögen Kunden mit geringeren Potenzialen betreuen.

Auch im Hotel gibt es A-, B- und C-Mitarbeiter

Posted on the März 30th, 2010 under ABC-Thematik,Erlebnisse und Impressionen by

Mit meinem Seminar „Die besten Mitarbeiter finden und halten” sind wir gerade sehr viel in Hotels unterwegs. Dieser Tage nun waren wir in einem Großstadthotel. Endlich an der Rezeption angekommen, sagt die Dame forsch und knapp: „Einchecken?” „Nein”, sage ich, „wir sind von der Firma tempus und machen hier ein Seminar.”Sie jetzt schon etwas unwirsch: „Einchecken?” „Nein, wir sind von der Firma tempus …”

Darauf geht sie wortlos zu ihrem männlichen Kollegen. Der schreibt etwas auf einen Zettel, gibt uns einen Schlüssel, und jetzt geht es auf die Suche nach dem Seminarraum.

Endlich im Seminarraum angekommen ist dort ein türkischer Mitarbeiter, Herr Ö. Er hat ein strahlendes, breites Lächeln und sagt: „Guten Morgen, ich hoffe, Sie hatten eine gute Fahrt.” Dann fragt er überaus freundlich, wer einen Cappuccino will und wer einen Kaffee. Danach hilft er, den Raum herzurichten usw.

Während des Tages hat er sich immer wieder erkundigt, ob irgendetwas fehlt. Unseren Seminarteilnehmern ist dieses freundliche Verhalten aufgefallen, genau so wie ihnen aufgefallen ist, wie barsch man am Empfang abgefertigt wird.

Einer der Teilnehmer sagt: „Wenn Sie bei mir arbeiten würden, ich würde Sie befördern.”
Ein anderer Teilnehmer fragt unseren netten türkischen Serviceangestellten, warum er diese positive Haltung hat. Darauf er strahlend: „Na ja, es gibt immer 3 Sorten von Menschen: Welche, die das fürs Geld machen und welche, die einfach ihre Zeit totschlagen. Ich mache das, weil es mir Spaß macht. Dabei legt er seine rechte Hand auf sein Herz, macht eine leichte Verbeugung und hat wieder sein breites, gewinnendes Lächeln. Jetzt brauchen Sie sich nicht mehr zu fragen, ob A, B oder C …