Posts Tagged ‘Einstellungsprozess’

Auf das Bauchgefühl verlassen?

Posted on the Juli 28th, 2011 under Personal by

Kürzlich schreibt mir jemand: „Dieser mehrstufige Einstellungsprozess – das ist mir alles viel zu kompliziert … Ich verlasse mich grundsätzlich auf mein Bauchgefühl und stelle die Person ein, die ins Team passt. Mit dieser Methode bin ich bisher immer gut gefahren, und die Arbeit wie auch das Team geben mir recht!“

Meine Meinung: „Ich bin begeistert, wenn jemand ein solch ausgeprägtes Bauchgefühl hat. Manche Menschen haben wirklich diese Begabung. Trotzdem behaupte ich: Ein durchdachter Einstellungsprozess ist immer die bessere Variante. Da kommen alle Bereiche zum Vorschein. Der Prozess wird verobjektiviert und das wiederum sorgt für gute Ergebnisse.“

Was ist Ihre Meinung – Bauchgefühl oder mehrstufiger Einstellungsprozess?

Stellen Sie Ihre neuen A-Mitarbeiter Ihren Kunden vor

Posted on the März 10th, 2011 under ABC-Thematik by

Sie haben erfolgreich den „9-stufigen Einstellungsprozess” (www.abc-strategie.de) eingeführt, einen A-Mitarbeiter eingestellt, und dieser hat in der Probezeit sein erstes Etappenziel erreicht? Dann ist es jetzt Zeit, diesen neuen Mitarbeiter auch Ihren Kunden mit einem für A-Mitarbeiter gebührenden, glänzenden Text vorzustellen, z. B. in Ihrem Newsletter, einer Pressemitteilung etc. Ich habe einige Formulierungen gesammelt. Durch die erste Zusammenarbeit mit Ihrem neuen Mitarbeiter wissen Sie, welche Formulierungen zu Ihrem Mitarbeiter passen.

- Wo er ist, da scheint die Sonne. Denn Herr Meier liebt Helios und bringt seine Gesprächspartner zum Strahlen. Mit guter Laune, Charme und einer begeisternden Offenheit.

- Anrufe, die in Erinnerung bleiben! Denn mit ihrer Engelsstimme und ihrer sympathischen Art ist Frau Müller eine 5-Sterne-Kundenbetreuerin.

- Lange haben wir nach ihm gesucht. Nun ist er in unserem Team. In Sachen … gehört Herr Schulze zur Elite seines Fachgebiets.

- Frau Lange ist geradezu perfekt für den Kontakt mit Menschen. Und diesen pflegt sie nun ausgiebig im Team: Als (Position) in der (Abteilung).

- Einen weiteren Zugang hat das Unternehmen zu verzeichnen. Herr Schulze bringt seine wertvolle Praxiserfahrung und sein großartiges Know-how schon jetzt voll und ganz ins Unternehmen ein.

Jeder, der so etwas liest, weiß, dass Sie einen A-Mitarbeiter gefunden haben. Er weiß jedoch noch etwas ganz anderes, nämlich, dass Sie ein A-Chef sind. A-Chefs stellen A-Mitarbeiter ein, im Idealfall sogar solche, die besser sind als sie selber.

Stellenanzeigen die niemand versteht

Posted on the September 9th, 2010 under ABC-Thematik,Allgemein,Personal by

Kürzlich fiel mir eine Stellenanzeige in der Magdeburger Volksstimme in die Hände. Ich habe die Anzeige überflogen und konnte aber nicht entschlüsseln, was dieses Unternehmen macht. Da stand: „Unsere Expertise im Workout von Non-Performing Loans sowie Corporate Restructuring/Liquidation und Real Estate Transactions haben wir bereits weltweit unter Beweis gestellt. Das Real Estate Team betreut bundesweit mehrere tausend Wohn- und Gewerbeimmobilien im Wert von mehreren Milliarden EUR.“

Man macht in Finanzen und Immobilien, soviel steht fest. Es riecht nach Geld. Nach ganz viel Geld. Nach unvorstellbar viel Geld. Es könnte sich aber auch um einen Hausmeister-Service handeln. Oder welche Idee haben Sie?

Ist das der neue Trend, eine Stellenanzeige für Normalsterbliche unleserlich zu gestalten? Google ist eines der Unternehmen, von dem man behaupten kann, dass sie diese Taktik beherrschen. 2004 hing dieses Werbeplakat in Kalifornien. Gesucht wurde die exponential passende 10-stellige Primzahl zur mathematischen Konstante „e“. Und mit ihr ein guter Programmierer. Die Lösung der Aufgabe führte auf eine Internet-Seite, von dort gings zur nächsten Aufgabe. Die Besten qualifizierten sich am Ende für ein Bewerbungsgespräch. Herrlich. Gute Werbe- und Personalabteilungen arbeiten Hand in Hand.

“Wir nehmen jeden, der zwei Hände hat”

Posted on the November 16th, 2009 under Allgemein,Consulting,Fortbildung by

„I´m convinced that 90 % of failures in life are character failures, not ability failures.“ (Stephen Covey)

Noch vor einigen Jahren vertrat ich bei dem Thema „Personalauswahl“ mehr oder weniger folgende Meinung: „Es genügt vollkommen, wenn ein Mitarbeiter zwei Hände hat und einigermaßen geradeaus laufen kann!“

Durch mehrere einschneidende Erfahrungen im betrieblichen Alltag meiner Unternehmensgruppe hat sich meine Einstellung zu diesem Thema jedoch dramatisch gewandelt. Es gibt dazu Geschichten ohne Ende, die jeden Tag um weitere Geschichten ergänzt werden. Mittlerweile unterscheide ich zwischen A-, B- und C-Mitarbeitern und weiß, dass A-Mitarbeiter die Firma voranbringen, während B- und C-Mitarbeiter das Unternehmen langfristig in den Ruin führen.

Wie unterscheidet man A-, B- und C-Mitarbeiter?

Immer wieder wird mir die Frage gestellt, wie man denn den A-Mitarbeiter erkennen kann, wenn er so wichtig für den Unternehmenserfolg ist. Im Kern ist es ganz einfach: „Der A zieht den Karren; der B läuft nebenher; der C sitzt oben drauf und lässt sich ziehen!“ Diesen Satz zitiere ich auf jedem meiner Seminare und in jedem meiner Vorträge, einfach weil er wunderbar anschaulich und einprägsam ist.

Um Ihnen die Möglichkeit zu bieten, differenzierter zwischen A-, B- und C-Mitarbeitern zu unterscheiden, können Sie sich gerne von unserer Homepage www.tempus.de eine kostenlose Übersicht herunterladen.

Was ist schlimmer: „nicht können“ oder „nicht wollen“?

Eine der entscheidenden Fragen, die Sie sich im Umgang mit leistungsschwachen Mitarbeitern stellen sollten ist, ob der Mitarbeiter nicht mehr leisten kann oder ob er nicht mehr leisten will! Schon Aristoteles sagte: „Das Geheimnis des Könnens liegt im Wollen!“ Im Volksmund heißt es treffend: „Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg!“

Fazit

Nehmen Sie nicht jeden, der zwei Hände hat! Seien Sie wesentlich anspruchsvoller bei der Auswahl Ihrer Mitarbeiter! In einem späteren Blog-Beitrag werde ich Ihnen den 9-stufigen Einstellungsprozess zeigen.