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Vom 5er Schüler zum 11er Schrauber

Posted on the Mai 5th, 2011 under ABC-Thematik by

Im November vergangenen Jahres habe ich auf meinen Blog die Erfolgsgeschichte „Früher Fünfer-Schüler, heute Elfer-Schrauber” gestellt. Dieser Artikel der „Auto Bild” hat eine hitzige Diskussion auf Facebook entfacht.

Einige Kommentare dazu waren:

„Der Mann scheint ein gutes Händchen zu haben. Von ihm müssen zukünftig viele Handwerksbetriebe lernen, denn die finden fast alle nur noch ‚nichttaugliche’ Jugendliche.”

„’Behandle die Menschen so, als wären sie, was sie sein sollten und du hilfst ihnen zu werden, was sie sein könnten’ (Johann Wolfgang von Goethe). Offensichtlich hat sich das mal jemand getraut – mit durchaus überzeugendem Resultat! ”

„Glaubt man der sozialpsychologischen Forschung, so ist die gegenüber Auszubildenden eingenommene Erwartungshaltung für das Gelingen der Ausbildung in ihrer Bedeutung, jedenfalls kaum zu überschätzen.”

Was halten Sie von dieser Geschichte?

Es geht auch anders! Vom Fünfer-Schüler zum Elfer-Schrauber

Posted on the November 18th, 2010 under ABC-Thematik by

Die Zeitschrift „Auto Bild” titelt: Früher Fünfer-Schüler, heute Elfer-Schrauber.Was macht man mit Berlins schlechtestem Schüler? „Wir stellen ihn ein und bilden ihn aus”, sagt Werkstattbetreiber Thomas Lundt. Jetzt hat der einstige Leistungsverweigerer Veton Ljuki seine Gesellenprüfung mit Bravour bestanden.

Über die Agentur für Arbeit ließ Michael Lundt sich bewusst den schlechtesten Hauptschulabgänger vermitteln. Mit 56 Fehltagen und einem Notendurchschnitt von 5,0 begann dieser seine Ausbildung zum Servicemechaniker. Der Chef nahm sich persönlich dem außergewöhnlichen Auszubildenden an. Er vermittelte ihm Dinge wie Pünktlichkeit, Ordentlichkeit und Fleiß. Die Aufgaben im Betrieb forderten den jungen Mann heraus und stärkten sein Selbstwertgefühl. So wurde aus ihm ein erfolgreicher Servicetechniker mit Gesellenbrief und festem Arbeitsvertrag.

Übrigens: Lundt sucht wieder einen neuen Auszubildenden. Einzige Bedingung: Er soll der schlechteste Schulabgänger sein, den die Bundesagentur für Arbeit zu bieten hat.