Posts Tagged ‘Personal’

2011 – Unser erfolgreichstes Jahr geht zu Ende!

Posted on the Dezember 31st, 2011 under Personal,Seminare by

2011 war für mich das erfolgreichste Jahr überhaupt. Egal, was wir in die Hand genommen haben: Die Ausbildung zum Certified Recruiting Professional (CRP), das Angebot einer Studienreise, Personalberatung, … alles wurde zu Gold.  

 

 

 

 

 

 

 

 

Der absolute Hit jedoch war unsere Einladung zum Expertentreffen Personal. Personaler suchen den Austausch mit Kollegen, denn sie wissen: Niemand ist mehr für den Erfolg einer Firma verantwortlich als derjenige, der die richtigen Mitarbeiter rekrutiert.

Testen Sie dieses geniale Netzwerk. Gerne lade ich Sie ein, 6 Monate gratis dabei zu sein. Schreiben Sie dazu einfach eine kurze E-Mail an email hidden; JavaScript is required.

Ein LKW-Fahrer wirbt für sein Produkt

Posted on the Januar 27th, 2011 under ABC-Thematik,Allgemein,Erlebnisse und Impressionen,Interessantes aus aller Welt,Personal,Videos by

Letzte Woche bin ich auf ein amüsantes Filmchen gestoßen. Auch ein einfacher LKW-Fahrer kann als A-Mitarbeiter große Wettbewerbsvorteile erarbeiten. Im Film bringt ein LKW-Fahrer von Pepsi in einer Bar den Kollegen von der Konkurrenz (Coca-Cola) dazu, statt der Cola eine Pepsi zu trinken. Das ganze dokumentiert er mit seinem Handy und stellt es bei YouTube ein, nach dem Motto: Schaut mal, selbst eure Mitarbeiter trinken lieber unsere Produkte. So macht er Marketing für das eigene Unternehmen. Der Fahrer der Konkurrenz und das Unternehmen sind bloßgestellt. Sehen Sie sich das Video selbst an und überzeugen Sie sich, dass jeder Mitarbeiter im Unternehmen von elementarer Bedeutung sein kann.

Hier zum Video

Ein A-Mitarbeiter sucht eine A-Führungskraft

Posted on the Januar 20th, 2011 under ABC-Thematik,Allgemein,Erlebnisse und Impressionen,Personal by

Vor einigen Tagen habe ich mit einem qualifizierten Mitarbeiter gesprochen. Er ist momentan auf der Suche nach einer A-Company. Ich habe ihm einige Hinweise gegeben, die einem verraten, ob es sich um eine A-, B- oder C-Firma handelt:

1. Die Website ist so etwas wie eine Visitenkarte
Wenn dort veraltete Termine stehen, Links nicht funktionieren (unsauber programmiert), dann ist es zumindest keine A- sondern bestenfalls eine B-Company.

2. Das Vorstellungsgespräch
Eine A-Company sucht konsequent und aufwendig nach dem A-Mitarbeiter. Ein Einstellungsgespräch von unter einer Stunde signalisiert: Hier gibt man sich auch mit Zweitklassigkeit zufrieden.
Ihre Einleitung als A-Mitarbeiter könnte sein: Was ich die letzten 10 Jahre durchgemacht habe, will ich nicht noch einmal haben. Ich suche jetzt eine Firma, die werteorientiert ist, mitarbeiterorientiert usw. – einfach eine A-Company.

3. Die schriftlichen Unterlagen dieser Firma mal unter die Lupe nehmen
- Wird dort Kundenorientierung gelebt?
- Wird dort Mitarbeiterorientierung gelebt?
- Gibt es ein Leitbild?
- Gibt es Aussagen zum Thema Werteverständnis usw.?
- Wird das Miteinander unter den Mitarbeitern bewusst gepflegt durch
  gemeinsame Veranstaltungen, Ausflüge, …
- Welche Rolle spielt Weiterbildung? A-Companies zeichnen sich dadurch aus,
  dass sie deutlich mehr Weiterbildung betreiben als andere Firmen.
- Gibt es schriftliche Zielvereinbarungen? A-Companies haben messbare und
  machbare Ziele.

4. Die Chance nutzen und Fragen stellen
Im Bewerbungsgespräch ist immer auch Platz für Ihre Fragen. Je besser Sie vorbereitet sind und diese Chance nutzen, je mehr wird Ihnen der A-Status der Firma auffallen.

C-Mitarbeiter – Weihnachten bringt es an den Tag

Posted on the Dezember 21st, 2010 under ABC-Thematik,Allgemein,Personal by

Die Weihnachtsfeier steht vor der Tür! Sicherlich auch in Ihrem Unternehmen. Eine Geschäftsführerin einer Steuerkanzlei klagte vor einigen Tagen, wie enttäuschend sie die letzte Weihnachtsfeier mit ihren Angestellten erlebt hatte. Der erste Ausfall war ein Mitarbeiter, der sich Karten für das Varieté besorgt hatte. Ein weiterer meldete sich an dem Tag krank. Zwei Kollegen klagten, dass sie ja eigentlich Feierabend hätten.

Das Ende vom Lied: Am Abend der Weihnachtsfeier kam eine einzige Mitarbeiterin – übrigens ihre beste Kraft. Offensichtlich gibt es in dieser Kanzlei nicht nur A-Mitarbeiter.

Die Trends 2010 im Personalbereich

Posted on the September 16th, 2010 under ABC-Thematik,Allgemein,Personal by

Das Jahr 2010 ist und war ein sehr spannendes Jahr. Meine Kollegen konnten einige Trends im Personalbereich feststellen.

Dauerbrenner: Demografie

Mit seinem Hilferuf über 10.000 fehlende Bewerber auf Ausbildungsplätze hat das Deutsche Handwerk das Ringen um Nachwuchskräfte schon dieses Jahr eröffnet. 2010 werden viele weitere Branchen folgen. Denn selbst bei den Auszubildenden wird sich der Arbeitsmarkt von einem Arbeitgebermarkt zu einem Arbeitnehmermarkt wandeln.  

Mega-Trend: Stress

Ausgebrannte Führungskräfte, zwischen Familie und Beruf aufgeriebene Mitarbeiter – die Belastungen, die durch die zunehmende Verdichtung der Arbeitsanforderungen, der fortschreitenden technischen Entwicklung und der zunehmenden Kommunikationsdichte entstehen, stressen. Und das weltweit, wie aktuelle Studien zeigen. Instrumente vom frühzeitigen Stressmanagement bis zum Sabbatical werden noch viel zu wenig genutzt.

Aufsteiger: E-Recruiting

Trends wie E-Recruiting gewinnen in 2010 noch mehr an Bedeutung. Die Ausschreibung freier Stellen über Twitter, Facebook und Co. wird die traditionellen Stellenangebote ergänzen. Umso mehr dort, wo Kosten eingespart werden müssen. 

Breitentrend: Employer Branding

Das bedeutet aber auch, dass auch mittlere und kleinere Unternehmen mehr in Employer Branding, also in die eigene Bekanntheit investieren müssen. Denn gerade die Online-Stellen-Angebote müssen auch gefunden werden.

Retro-Trend: Local War for Talents

Während sich große Unternehmen landes- bzw. weltweit als Marke positionieren können, heißt es für kleinere und mittlere Unternehmen: Globalisierung war gestern. Jedenfalls beim Employer Branding. Für sie wird es wichtiger werden, sich vor allem lokal oder regional einen Namen zu machen. 

Wichtig: Sehr gute Personalentwicklung

In diesem Zusammenhang müssen auch die Etats für die Personalentwicklung überdacht und möglicherweise aufgestockt werden. Denn nur Unternehmen, die ihren Mitarbeitern Möglichkeiten zur Weiterbildung und Persönlichkeitsentwicklung bieten, werden sich gut positionieren können. Und: Nur wer mehr in ältere Arbeitnehmer investiert, kann auch in Zukunft auf sie bauen.

Die Personalspezialisten Martina Hering und Ulrich Bischoff aus unserer Schwesterfirma persolog GmbH in Remchingen bei Pforzheim haben die Trends 2010 für Sie zusammengetragen.

Stellenanzeigen die niemand versteht

Posted on the September 9th, 2010 under ABC-Thematik,Allgemein,Personal by

Kürzlich fiel mir eine Stellenanzeige in der Magdeburger Volksstimme in die Hände. Ich habe die Anzeige überflogen und konnte aber nicht entschlüsseln, was dieses Unternehmen macht. Da stand: „Unsere Expertise im Workout von Non-Performing Loans sowie Corporate Restructuring/Liquidation und Real Estate Transactions haben wir bereits weltweit unter Beweis gestellt. Das Real Estate Team betreut bundesweit mehrere tausend Wohn- und Gewerbeimmobilien im Wert von mehreren Milliarden EUR.“

Man macht in Finanzen und Immobilien, soviel steht fest. Es riecht nach Geld. Nach ganz viel Geld. Nach unvorstellbar viel Geld. Es könnte sich aber auch um einen Hausmeister-Service handeln. Oder welche Idee haben Sie?

Ist das der neue Trend, eine Stellenanzeige für Normalsterbliche unleserlich zu gestalten? Google ist eines der Unternehmen, von dem man behaupten kann, dass sie diese Taktik beherrschen. 2004 hing dieses Werbeplakat in Kalifornien. Gesucht wurde die exponential passende 10-stellige Primzahl zur mathematischen Konstante „e“. Und mit ihr ein guter Programmierer. Die Lösung der Aufgabe führte auf eine Internet-Seite, von dort gings zur nächsten Aufgabe. Die Besten qualifizierten sich am Ende für ein Bewerbungsgespräch. Herrlich. Gute Werbe- und Personalabteilungen arbeiten Hand in Hand.

Personalentwicklung – Vergleich Europa-Asien

Posted on the September 2nd, 2010 under ABC-Thematik,Allgemein,Interessantes aus aller Welt,Personal by

In München fand ein wichtiges Jubiläum statt. Dort hatte ich ein hochinteressantes Gespräch mit Prof. Dr. Eduard Gaugler. Er ist das Urgestein des deutschen Personalwesens. Viele Institutionen und Zeitschriften verdanken ihm ihren Ursprung. Trotz seiner 82 Jahre ist er als Personaler in seinem Institut für Mittelstandsforschung an der Mannheimer Universität noch viel beschäftigt. Ich wollte von ihm wissen, wie sich deutsche Personalentwicklung z. B. zu unseren Hauptwettbewerbern in Asien unterscheidet. Herr Gaugler: „Es ist z. B. für einen Japaner wahnsinnig schwierig, in einem in Deutschland tätigen Tochterunternehmen mit dem Betriebsrat zurechtzukommen. Wenn er aus einem größeren japanischen Unternehmen kommt, ist er es gewohnt, seine Betriebsgewerkschaft zu haben, deren oberstes Ziel in der Aufrechterhaltung der Profitabilität des Unternehmens liegt. Er begegnet dem Unternehmen in einer ganz anderen Grundhaltung.“ Ein für Asiaten besonders schwieriges Thema ist die Entlassung von Mitarbeitern: „Eines der interessantesten Gespräche war in Tokio vor vielen Jahren, als zwei Betriebsgewerkschaftsfunktionäre zu mir kamen und mit mir ein Gespräch haben wollten, ob die Reduzierung der Belegschaft partnerschaftlichen Ideen und Grundsätzen entspräche. Wir haben das natürlich miteinander durchdiskutiert, und ich konnte aufgrund unserer eigenen Beobachtungen nur sagen, dass es Situationen für ein Unternehmen geben kann, wo es zur ethischen Pflicht eines Unternehmens gehört, die vorhandene Zahl und Qualifikation der Mitarbeiter im Hinblick auf die erwartbare Entwicklung des Unternehmens zu überprüfen.“

Am Montag ist es wahr geworden! Mein neues Buch „Die Personalfalle“ ist erschienen

Posted on the März 10th, 2010 under Allgemein by

Und hier ist schon der erste Kommentar eines Journalisten. Dem ist nichts hinzuzufügen. Mehr Infos zum Buch finden Sie auf der Website www.die-personalfalle.de.

Die Personalfalle – Schwaches Personalmanagement ruiniert Unternehmen
Die Personalfalle, von Jörg Knoblauch, Auflage 2010, Campus Verlag (Frankfurt),
ISBN 978-3-593-39089-5, 29,90 Euro, 222 Seiten.

Nach seinen bisher erschienenen zwölf sachlichen Ratgeber-Büchern lässt es Personalguru Jörg Knoblauch diesmal richtig krachen. Schonungslos zeigt er auf, was passiert, wenn Personalabteilungen ausschließlich sich selbst verwalten und Chefs kopflos im Kampf um Talente agieren. Weil er seit 30 Jahren als Unternehmer aktiv ist und in ganz Deutschland beratend tätig, kann Knoblauch in „Die Personalfalle” skurrile und spannende Geschichten erzählen: Etwa vom Mythos der Mitarbeiterbindung oder warum auch Putzfrauen und Hausmeister Topleute sein sollten.

Knoblauch klärt brisante gesellschaftliche Fragen wie z. B. Warum kehren jährlich 170.000 hoch qualifizierte junge Menschen Deutschland den Rücken zu und warum wandern 100.000 Harz IV-Empfänger in der gleichen Zeit ein? Warum Bagatellkündigungen aktuell so hoch im Kurs stehen (und es dabei gar nicht um die Bagatelle geht)? Wieso Halteprämien Sinn machen, selbst wenn am gleichen Tag blaue Briefe verteilt werden. Zudem liefert der Giengener Berater handfeste Tipps zur Personalauswahl. Sein mehrstufiger Einstellungsprozess ist clever und einfach zu handhaben. Statt aufwendiger Assessmentcenter rät er zu pragmatischen Werkzeugen: Telefonate konsequent mit allen früheren Chefs der Bewerber („da erfahren Sie die ganze unverblümte Wahrheit”). Oder er zeigt, wie man Talente über persönliche Netzwerke gewinnt.

Spannend auch seine These, dass kleine Firmen ihre künftigen Talente anlocken müssen: Sie sollen bewusst einen Akzent gegen die Porsches und Boschs setzen, um die richtigen Mitarbeiter anzusprechen. „Leuchten Sie wie ein Schätzkästchen im Dunkeln.” Hilfreich sind dabei die zahlreichen hinweise auf die Webseite www.die-personalfalle.de. Hier finden sich Checklisten, weiterführende Zeitungsartikel und Musterpräsentationen, etwa für Schulklassen, um für Ausbildungsplätze im Unternehmen zu werben. Am Ende entsteht eine durch exzellente Mitarbeiter geprägte Organisation, die sich um ihre Zukunft keine Gedanken zu machen braucht. Denn das ist der Leitgedanke des Autors, der sich konsequent durch die 222 Seiten zieht: Suche frühzeitig die besten Talente. Kümmere dich um sie. Und trenne dich von Menschen, die dem Unternehmen durch Faulheit und Trägheit schaden. An diesem Punkt setzt Knoblauch in seinem wohl klarsten Buch den Hebel an – und zwar mit einer Wucht, wie das kein deutschsprachiger Autor vor ihm getan hat.

Deutschlands pfiffigste Sekretärinnen

Posted on the November 17th, 2009 under Allgemein,Consulting,Interessantes aus aller Welt by

Quelle-Sekretärinnen

Hat man erst einmal A-, B- und C-Mitarbeiterverhalten verstanden, dann passiert doch jeden Tag etwas Neues und Spannendes. Fünf Quelle-Chefsekretärinnen lassen sich auf großen Plakaten abbilden. Motto: „Sekretärinnen suchen neuen Chef.“ Wer zum Beispiel am Nürnberger Hauptbahnhof vorbei kommt, sieht dieses Plakat.

(„Für den Hauptbahnhof haben wir uns entschieden, weil der stark frequentiert ist.“)

Warum ich überhaupt über Deutschlands pfiffigste Sekretärinnen schreibe? Diese Aktion löst natürlich jede Menge Resonanz aus. Und auch hier, wie immer im Leben gibt es wieder A, B und C.

 

Hier die Meinung eines C-Mitarbeiters:

Ich komme auch aus der Gegend und habe leider vorher nicht bei Quelle gearbeitet. Ich suche auch einen Job als Sekretärin. Mich stellt keiner ein. Ich finde das absolut ungerecht, dass sich hier so viele melden, bei diesen Frauen. Sie sind doch auch nicht besser. Wenn unsereins in einem Kleinbetrieb betriebsbedingt gehen muss, schert sich keine S… drum. Quelle – ich kann es echt nicht mehr hören.

Hier die Meinung eines B-Mitarbeiters:

Naja, diese Möglichkeit haben nicht alle, denn nicht alle haben so viel verdient, dass sie sich so eine Aktion leisten können … (Aktion kostete 500,- €, geteilt durch die fünf Frauen hat also jede 100,- € bezahlt.)

Hier die Meinung eines A-Mitarbeiters:

Diese fünf Frauen zeigen, was vielen Arbeitnehmern und Arbeitslosen im Deutschen Vollkasko-Staat fehlt, nämlich Eigenverantwortung und Initiative. Anstatt zu warten bis Vater Staat und Mütterchen ARGE einen neuen Job frei Haus liefern, werden sie selbst tätig. Solche Leute werden in Krisenzeiten immer gebraucht.

Halteprämie für Küchenhilfe

Posted on the November 17th, 2009 under Allgemein,Consulting,Interessantes aus aller Welt by

Dieser Tage hat mich eine Redakteurin des NDR angerufen und gefragt, ob ich denn schon in der Zeitung gelesen hätte, dass AIG (American International Group), einer der größten Versicherer weltweit, einer Küchenhilfe 7.700 US-Dollar als Halteprämie bezahlt hat. Die Redakteurin war darüber ziemlich entsetzt und wollte einen Kommentar.

Nun, wer sich mit A-, B- und C-Mitarbeitern beschäftigt hat, sieht das aus einer anderen Perspektive. Wenn das die Küchenhilfe ist, die alle Maschinen kennt, die positiv, optimistisch und Mut machend unterwegs ist, die auch Ruheständler aktivieren kann, weil sie zu denen beste Beziehungen unterhält, die die Sonderwünsche ihrer Kunden kennt – wenn das alles auf diese Person zutreffen sollte, dann sind 650 Dollar im Monat gut investiertes Geld. Lesson learned: Egal, was ein A-Mitarbeiter bekommt, er ist nie überbezahlt.