In der Zeitschrift ManagerSeminare erschien mein Artikel „Minderleister raus”. Hier ging es um die ABC-Thematik. Ein Leser, der das Motto meines Unternehmens „Aufbruch zur Gelassenheit” kennt, fragte mich empört, wie „Gelassenheit” und „Minderleister rausschmeißen” zusammenpassen.
„Ist es für Sie jetzt wichtiger, den Kampf gegen die Leistungsverweigerer aufzunehmen oder werden Sie sich künftig verstärkt um die Talente bemühen müssen? Ich vermute, Letzteres ist der Fall.”
Eigentlich gibt es da nur eine Antwort:
Sie müssen unbedingt beides tun! Sie können als Mittelständler nur dann attraktiv sein für Talente und A-Mitarbeiter, wenn Sie eine A-Mitarbeiter-Unternehmenskultur haben. Um diese zu erreichen, müssen Sie sich um die Minderleister (C-Mitarbeiter) kümmern. Denn Minderleister schaffen eine Minderleister-Kultur, die Talente von Ihrem Unternehmen fern hält.
Zum Schluss noch etwas zum Thema Gelassenheit: Wenn Sie als Unternehmer in Zukunft gelassen sein wollen, dann rechne ich Ihnen gerne aus, wie C-Mitarbeiter über Gewinn und Verlust entscheiden. Schauen Sie sich einfach dieses Video an: http://www.youtube.com/user/tempusconsultingTV
Wollen Sie ein A-Unternehmen mit A-Mitarbeitern oder ein C-Unternehmen mit Minderleistern?
Und hier ist schon der erste Kommentar eines Journalisten. Dem ist nichts hinzuzufügen. Mehr Infos zum Buch finden Sie auf der Website www.die-personalfalle.de.
Die Personalfalle – Schwaches Personalmanagement ruiniert Unternehmen
Die Personalfalle, von Jörg Knoblauch, Auflage 2010, Campus Verlag (Frankfurt),
ISBN 978-3-593-39089-5, 29,90 Euro, 222 Seiten.
Nach seinen bisher erschienenen zwölf sachlichen Ratgeber-Büchern lässt es Personalguru Jörg Knoblauch diesmal richtig krachen. Schonungslos zeigt er auf, was passiert, wenn Personalabteilungen ausschließlich sich selbst verwalten und Chefs kopflos im Kampf um Talente agieren. Weil er seit 30 Jahren als Unternehmer aktiv ist und in ganz Deutschland beratend tätig, kann Knoblauch in „Die Personalfalle” skurrile und spannende Geschichten erzählen: Etwa vom Mythos der Mitarbeiterbindung oder warum auch Putzfrauen und Hausmeister Topleute sein sollten.
Knoblauch klärt brisante gesellschaftliche Fragen wie z. B. Warum kehren jährlich 170.000 hoch qualifizierte junge Menschen Deutschland den Rücken zu und warum wandern 100.000 Harz IV-Empfänger in der gleichen Zeit ein? Warum Bagatellkündigungen aktuell so hoch im Kurs stehen (und es dabei gar nicht um die Bagatelle geht)? Wieso Halteprämien Sinn machen, selbst wenn am gleichen Tag blaue Briefe verteilt werden. Zudem liefert der Giengener Berater handfeste Tipps zur Personalauswahl. Sein mehrstufiger Einstellungsprozess ist clever und einfach zu handhaben. Statt aufwendiger Assessmentcenter rät er zu pragmatischen Werkzeugen: Telefonate konsequent mit allen früheren Chefs der Bewerber („da erfahren Sie die ganze unverblümte Wahrheit”). Oder er zeigt, wie man Talente über persönliche Netzwerke gewinnt.
Spannend auch seine These, dass kleine Firmen ihre künftigen Talente anlocken müssen: Sie sollen bewusst einen Akzent gegen die Porsches und Boschs setzen, um die richtigen Mitarbeiter anzusprechen. „Leuchten Sie wie ein Schätzkästchen im Dunkeln.” Hilfreich sind dabei die zahlreichen hinweise auf die Webseite www.die-personalfalle.de. Hier finden sich Checklisten, weiterführende Zeitungsartikel und Musterpräsentationen, etwa für Schulklassen, um für Ausbildungsplätze im Unternehmen zu werben. Am Ende entsteht eine durch exzellente Mitarbeiter geprägte Organisation, die sich um ihre Zukunft keine Gedanken zu machen braucht. Denn das ist der Leitgedanke des Autors, der sich konsequent durch die 222 Seiten zieht: Suche frühzeitig die besten Talente. Kümmere dich um sie. Und trenne dich von Menschen, die dem Unternehmen durch Faulheit und Trägheit schaden. An diesem Punkt setzt Knoblauch in seinem wohl klarsten Buch den Hebel an – und zwar mit einer Wucht, wie das kein deutschsprachiger Autor vor ihm getan hat.
Video ansehen: Knoblauchs Welt entdecken: Dubai: Erfolgreich durch A-Mitarbeiter
Herzlich Willkommen in meiner Welt! Einmal im Monat lasse ich Sie mit einem Video an meiner Welt teilhaben. Wir haben diese Reihe “Knoblauchs Welt entdecken” genannt. Im Juni diesen Jahres habe ich aus Dubai berichtet. Warum ist die Dubai so erfolgreich? Wie wurde in 40 Jahren aus einem unbekannten “Dorf” im Sand ein Ort, in dem heute der größte Yachthafen der Welt, das höchste Hotel, der größte Vergnügungspark und viele weitere Superlativen der Welt sind. Das Geheimnis: Dubai hat 86% Gastarbeiter: Die besten Menschen der Welt wurden hierher geholt! Die besten Menschen aus den unterschiedlichsten Disziplinen durften hier Ihre Träume verwirklichen. Dubai ist ein excellentes Beispiel, dass nur A-Mitarbeiter den Erfolg garantieren.
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